Die Wüste

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Gefahren

Nicht nur die erbarmungslosen Wetterbedingungen erschweren das Durchqueren der Wüste, auch die Begegnung mit ihren tödlichen Bewohnern, stellt eine Bedrohung dar. Während die Meisten beim Anblick der Wesen lieber die Beine in die Hand nehmen, haben es sich andere zur Aufgabe gemacht, Jagd auf die Wüstenbewohner zu machen.
Sandwurm

Groß, gefährlich, unberechenbar.

Sandwürmer sind die wohl berüchtigtsten und gefürchtesten Jäger der Wüste. Diese gigantischen Raubtiere graben sich durch den Untergrund, ein Beben im Boden, ist die einzige Warnung, bevor sie plötzlich auftauchen - bereit ihre Beute zu verschlingen. Da sie fast blind und taub sind, orientieren sie sich anhand der Vibrationen im Boden. Sandwürmer werden aus denselben Grund gefürchtet, wie sie gejagt werden: ihr extrem widerstandsfähiger Panzer, der allein von Celestium durchdrungen werden kann. Aus den Schuppen können geübte Schmiede eine ebenso undurchdringliche Rüstung herstellen. Selbst wenn es aber gelingt, einen Sandwurm zu erlegen, können sich eine solche Investition nur die wenigsten leisten.

 

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Scavoleo
"Was war das? Hast du das gehört?"
"das musst du dir einbilden..."
Scavoleos sind kleine, nachtaktive Aasfresser, die sich hervorragend unter Kakteen tarnen können. Die Löwenartigen Tiere leben meist in kleinen Rudeln und machen in diesen Jagd auf geschwächte Tiere. Ihr unglaublich ausgeprägter Geruchssinn ermöglicht ihnen Blut, in mehreren Kilometern Entfernung wahrzunehmen. In der Regel sind sie allerdings harmlos. Die kleinen Kreaturen vermeiden Konflikte mit gesunden Lebewesen - zumindest meistens.
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Dunecorn

Obwohl Dunecorns Pflanzenfresser sind und tagein, tagaus damit verbringen, die Wüste nach essbaren Gräsern abzusuchen, sind sie aggressive und stark territoriale Tiere. Ihr imposantes Horn macht sie zu Gegnern, die man lieber meidet, insbesondere da sie sich stets in Herden bewegen. Vor geraumer Zeit versuchte man, Dunecorns zu domestizieren, da sie perfekt an das Wüstenleben angepasst sind. Der Versuch schlug jedoch fehl: Die Tiere waren auch nach der Zähmung zu unberechenbar, weshalb man lieber weiterhin auf gewöhnliche Pferde zurückgriff.

Dichisk
"verflixte, kleine Bastarde!"
Dichisks, umgangssprachlich auch Reißzahnechse genannt, sind  kleine Rudeljäger, die für ihre Schnelligkeit und scharfen Zähne bekannt sind. Einzelne Exemplare handeln sehr unkoordiniert, im Rudel agieren sie jedoch äußerst geschickt. Obwohl sie durchaus gefährlich sind, sind Dichisk ein beliebtes Ziel von Jägern, da ihr Fleisch gerne verzehrt wird. Klauen und Zähne der Tiere werden gern verwendet, um Schmuck herzustellen.
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Nyxir
"Alle fürchten sich vor Sandwürmern, doch ein erfahrener Jäger weiß:

ein Nyxir auf Beutesuche ist weitaus schlimmer"

Nyxire sind echsenartige, fleischfressende Jäger, die in der Nacht aktiv sind. Diese großen und gefährlichen Kreaturen sind darauf spezialisiert, Sandwürmer zu jagen – mit ihren Zähnen gelingt es ihnen, den Panzer zu durchdringen. Unglücklicherweise sind diese jedoch zu klein, um Waffen daraus herzustellen. Manche Schmiede benutzen jedoch eine Art Zange aus Nyxirzähnen, um die Schuppen der Sandwürmer zu bearbeiten. Nyxire verfügen über einen hervorragenden Tastsinn – so sind sie in der Lage, Sandwürmer im Boden ausfindig zu machen. Oft stampfen sie, um sich als vermeintliche Beute auszugeben und die Sandwürmer somit an die Oberfläche zu locken. Obwohl ihr primäres Ziel Sandwürmer sind, machen sie auch auf kleinere Wesen und Menschen Jagd.

  
Die Größenverhältnisse im Überblick findet ihr hier

 

Weitere Wüsten- und Präriebewohner


Wüsten-Tiere:
Wüstenadler
Kaktusmaus
Fennek (Wüstenfuchs)
Gazellen
Wüstenrennmaus
Kängururatte
Antilopen

Prärie-Tiere:
 Präriehund
Gabelbock
Armadillo
Bison

Bewohner beider Zonen:
Klapperschlange 
Kojote 
Adlerbussard 

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 Die Handelsroute

Das Schienennetz, welches die Stadt mit dem Meer verbindet, bildet die wichtigste Handelsroute und verläuft direkt durch die Wüste. Der Import von Waren ist daher höchst riskant und muss vom Stadtrat sorgfältig geplant werden. Der Zug wird von Behördenmitgliedern, Söldnern oder erfahrenen Jägern eskortiert. Sie begleiten den Zug auf Pferden, um Gefahren abzulenken oder im Ernstfall zu beseitigen.

 Die alte Mine

Die alte Mine war lange Zeit die einzige verlässliche Quelle für Celestium. Seit jeher im Besitz der Familie Everton, vergrößerte sie den Einfluss und Reichtum der bekannten Blutlinie. Der Weg zur Mine war stets gefährlich und beschwerlich, da sie am Rand der Wüste lag, doch die Risiken wurden in Kauf genommen. Viele Jahre lang verliefen die Arbeiten gut, bis vor 18 Jahren nach langen Beratungen des Stadtrats beschlossen wurde, die Mine durch eine Sprengung zu erweitern. Die Vibrationen zogen Sandwürmer an, welche kurzen Prozess mit den Minenarbeitern machten. Teile der Tunnel stürzten ein, nur wenige überlebten. Obwohl die Mine stillgelegt wurde, wagen es einige bis heute, in die gefährlichen Tiefen vorzudringen, im Versuch Celestium zu bergen.