Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Amunet am 08.09.2024 21:35Sein Lächeln wurde breiter bei meinen Worten. Das konnte an sehr schnell auch von der Seite sehen. Seine Stimme klang für diesen Moment..Unbeschwert? Vielleicht konnte er sich für diesen Moment entspannen um so reden zu können. Das er dies dabei wohl kaum beabsichtig hatte, war mir nicht bewusst gewesen. Wenn auch einiges schmerzhaftes erlebt hatte und scheinbar besser damit zurecht kommt, könnte er mir ja helfen..zumindest ein kleines bisschen wie ich mit de kleinen Ängsten zumindest zurecht kommte..Aber erstmal muss ich ihm irgendwann als Dank geben für diese kleine Rettung geben. Inerlich konnte ich bei diesen Gedanken seufzten. "Dennoch wirkt ihr nicht so wie andere hier..da kann man schnell annehmen das ihr es nicht grade einfacher habt als viele andere hier" Sagte ich nach kurzen zögern. Die meisten Gestallten hier waren kaum Gesprächig gewesen. Nur vereinzelt gab es welche mit denen man sich gut Unterhalten konnte.
Das Schweigen ließ einen wissen das er weit aus schlimmere Tage gehabt haben muss als das er davon auch nur ein Wort verlieren konnte. Vielleicht hatte er geradewegs Gedanken um Tage an denen er sich ein anderers Ende wünschte um vom allen fliehen zu können. Was in seiner Verganganheit alles passiert war, war mir ein Rästel. Ein Nein konnte im ersten Moment für ihn eine Abwehr sein. Unter normalen Umständen hätte ich auch nicht so viel über mich verzählt. Andere Gesprächstemen hätten die Luft durchbrochen. Zeit für Reue? Defintiv zu spät. Diese ruhe konnte die schlimmsten Erinnerungen anlocken, wie Schatten einen umhüllen und es brauchte etwas oder jemanden der einen aus diesen Loch raus hohlte.
Als ein Lachen ein Stück breiter wurde bekam ich das Gefühl das er etwas Spaß hatte mich so zu sehen. Übel nehmen konnte ich es ihm. Besser solch eine röte als ein Tränenreiches Gesischt. Dankbar war ich für diese Art ohne Zweifel. Es war beinahe Niedlich was er da tat. Vielleicht würde es auch andere geben die diese Seite an mir blicken würden. Wenn die Situation passend wäre. Bei seinen Worten nickte ich. "Ja, ich bin es nicht mehr so gewohnt mit einer solchen Verletzung herum zu laufen" Gab ich zu. Bisher hatte ich bei meinen anderen Aufträge Glück gehabt und konnte einiges ausweichen.
Aufmerksam hörte ich zu und nickte knapp. 10 Minuten konnten schnell vergehen wenn man nicht darauf achtete. "Wenn es dort nichts werden sollte, würde ich alleine einen Ort suchen gehen. Es fühlt sich sehr komisch an so viel hilfe zu kriegen" Ein knappen Zögern war zu hören. Auch wenn ich diese Gesellschaft mochte, so konnte Niwan ja nicht einfach so alles für mich machen.
Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 09.09.2024 17:51"Tu ich nicht?", fragte Niwan nach und etwas neugieriges mischte sich in seine Stimme. "Was unterscheidet mich denn von den anderen?" Zusätzlich versuchte er auch damit etwas von dem Thema abzulenken, was er denn alles durchgemacht hatte. Er hatte gar nicht so tief blicken lassen, dass er selbst viel durch hatte, vielleicht auch etwas mehr als der ein oder andere hier, qohlwissend dass alle in der Unterwelt ein schweres Schicksal hatten. Doch er wollte nicht, dass jemand herausfand wie es um ihn wirklich stand, denn dann würde man feststellen, dass er bei weitem verletzlicher ist, als seine zierliche Fassade vermuten ließ.
"Die wenigstens sind das wohl gewohnt.", meinte er verständnisvoll. "Und selbst wenn man es gewohnt ist, sp ist es dennoch sehr Kräftezehrend, was es dann auch wieder nicht besser macht." Etwas amüsant hatte er es dennoch gefunden, dass Amunet von einem kleinen Flirt direkt auf Familie gesprungen war. Doch er hinterfragt es auch im Hintergrund nicjt, sondern vermutete, dass Amunet nervlich einfach komplett durch sein musste und dann übersprang das Gehirn schon mal den ein oder anderen Schritt, weswegen es zu solchen Situationen kam. Nichts was Niwan als schlimm erachtete.
"Bist du dir sicher?" Prüfenden blickte er zu seiner Begleitung herüber. Nur ungern würde er sich alleine lassen, allein schon weil seine ganze Mühe dann umsonst gewesen wäre. Doch er würde sich ihr nicht aufzwingen. Das war nicht seine Art. Wenn sie lieber wollte, dass er sie dann in Ruhe lassen sollte, so würde er es tun. Er hofft dadurch nur umso mehr, dass amunet bei seinem gedachten Ziel unterkommen könnte. Gemeinsam gingen sie den Weg, bogen immer mal wieder im einige Ecken, mussten die Gassen die was dunkler waren, während andere deutlich mehr vom Mondlicht abbekamen, und so hatten sie recht schnell die Hälfte des Weges hinter sich.
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Amunet am 09.09.2024 21:01Auf die kurze Fragte nickte ich schnell. "Ja" Nach einen kurz Blick gen Himmel sah ich wieder zum Himmel. Es brauchte keine paar Sekunden um nach zu denken warum ich das so empfand "Zum einen wäre da deine Art. So Hilfsbereit und freundlich dürften hier wohl nur die wenigsten sein. Zum anderen hab ich das Gefühl das du eigentlich auch eine andere Seite hast die du nicht preisgeben kannst" Etwas was man mir nicht immer ansah was das ich vieles bemerken konnte ohne man man es bemerkte. Diesen Trick hatte ich vom Händler gelernt der mich etwas groß gezogen hatte. Es hatte mir immer wieder helfen können. Manche Gedanken die bildlich in meinen Kopf getanzt hatten, verblassten schnell wenn ich diesen Situationen meiden konnte.
"Das Stimmt. Wären es weit aus mehr mit solch einen Schicksal würde es früher oder später zu Aufstände kommen" Sagte ich etwas nachdenklich. "Man fühlt sich kompltt erschöpft. Der Körper will sich kaum bewegen. Entweder vor Schmerzen oder fehlende Kraft. Das Herz rast dauerhaft und mit jeden Tag kann die Hoffnung im inneren verblassen..Auch ich muss zugeben das ich schon oft mit den Gedanken gespielt hatte allem ein Ende zu setzte. Ich hatte nichts wofür ich leben musste. Niemanden der mir nach trauern würde oder sich gar auch rächen würde." Nur vom schlechten reden konnte einen runter ziehen. Ich wusste selber das ich eine bessere Zeit gefunden hatte "Daher bin ich auch froh in diese Stadt gekommen zu sein..hier muss ich nicht jeden Tag schmerzen erleiden. Kann auch Spaß für ein paar Momente haben und mich immr wieder ablenken" Sagte ich dann ruhiger.
Ich nickte mit nur leichten Zögern "Du scheinst auch im Moment keinen anderen Ort zu kennen wenn der jetzige nicht klappen sollte. Da will ich keine zu große Last sein. Außer du würdest nicht wollen das ich alleine weiter gehe. Dann nehme weiter deine Hilfe an" Sagte ich. Meine Wangen waren noch immer rot. Der prüfende Blick schien mich etwas zu durchbohren. Machte er sich etwas größere Sorgen um mich? Fragte ich mich kurz bei diesen Blick. Es dauerte nicht lange bis wir die hälfte hinter uns hatten. Die Frage was es für ein Ort war, wurde größer. Manche Sekunden waren weniger vom Mondlicht eingehüllt gewesen als andere. Doch das störte mich kaum
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 11.09.2024 07:14Niwan hatte seinen Blick aufmerksam und neugierig auf Amunet gerichtet. Für den Moment achtete er nicht mal mehr auf den Weg, wohin sie gingen. Er wollte wissen, was Amunet meinte und er war zusätzlich etwas fasziniert, dass sie nicht mal lange nachdenken musste, um ihm die gewünschte Antwort zu geben. Ihn freute es etwas zu hören, dass er als freundlicher und hilfsbereiten galt als die meisten anderen hier. Zwar wusste er, dass er zu einem Großteil nur so war, weil es musste, denn er konnte sich Unfreundlichkeit nicht erlauben. Man hatte ihn nicht mit einem starken, breiten, muskulösen Körper gesegnet, daher durfte er nicht zu sehr negativ auffallen. Doch was ihm nicht so gefiel war, dass Amunet meinte es gäbe noch eine andere Seite an ihn. Denn sie hatte damit recht. Gut, genauer betrachtet war das auch ziemlich logisch. Niemand hatte nur eine Seite, die er direkt, immer und allen präsentierte. Den Missfallen ließ er sich gekonnt nicht ansehen. "Ich glaube ich muss mich beinahe schon bedanken, bei diesem herzlichen Kompliment. ", meinte er freundlich.
Niwan richtete seinen Blick wieder nach vorne, um wieder mitbekommen zu können, wohin die Reise eigentlich ging, besonders, da er aktuell er derjenige war, der entschied, wo es lang ging. "Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich denke so einen Tag haben die meisten, die hier oder an ähnlichen Orten wie diesen Leben bestimmt schon hinter sich. Ehrlich gesagt kann ich es auch niemanden verübeln, wenn sie diesem Drang nachgeben, anstatt weiter zu kämpfen." Nicht, dass Niwan ebenso handelte, offensichtlich, sonst würde er wohl kaum hier stehen, aber er wusste wie hart es hin und wieder sein konnte, wenn man nicht mehr wollte, wenn man einfach keinen Grund mehr sah und vielleicht auch wirklich keinen mehr hatte, um all die Qualen weiter auszuhalten. "Wenn man es richtig anstellt, kann einen diese Stadt auch wahrlich belohnen. Man muss es nur aus dem Untergrund herausschaffen."
Zwar bemerkte er das Zögern von Amunet, doch ging er nicht weiter darauf ein. Denn auch wenn er sich denken konnte, was dieses bedeutete, so würde er sich an das richten , was sie sagte, denn er konnte schließlich nicht in ihren Kopf nehmen. Er wollte sich auch nicht die Dreistigkeit heraus nehmen und behaupten, dass sie etwas ganz anderes wollte, als sie selbst von sich gab. Er würde schließlich auch nicht wollen, dass man es bei ihm machte. Als sie dann allerdings selbst verbal einlenkte, konnte er ein belustiges Schnauben nicht unterdrücken, da er sich so in seinem Gedankengang bestätigt sah. "Im besten Fall kannst du dort die Nacht über schlafen und das Problem erledigt sich so von selbst." Je weiter die beiden gingen, desto dunkler wurde es. Im ersten Moment konnte es gruselig wirken, doch wenn man sich der Dunkelheit erst einmal richtig hin gab, so spendete sie doch etwas Schutz. Auch Niwan schien sich etwas zu entspannen, denn er kannte den Ort, er wusste, dass ihm hier nichts passieren würde. Denn andernfalls würde es sich anders anfühlen, nicht so bedrückend dunkel und einsam.
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Amunet am 11.09.2024 17:22Ein neugieriger Blick der auch voller Aufmerksamkeit war durchbohrte mich förmlich. Anscheinend hatte ich etwas mehr über Nowan heraus gefunden als das er es jemals offen sagen könnte und wollen würde. Kurz glaube ich in seinen Blick denn ich ohne jegliches zögern erwiderte ein Fasziniertes Funkeln gesehen zu haben. Es war so schnell gekommen und gegangen wie ein Blick seine Bahnen so tief wie nur möglich schlug. "..Nichts zu danken" Kurz hatten mich diese Worte etwas überrolt, als er glaubte er müsste sich für diese Worte bedanken. "Jeder hat mehrere Seiten an sich..darunter gibt es immer welche die man anderen überhaupt nicht zeigen will oder kann. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Deswegen werde ich dich auch nicht Fragen wie es bei dir aussehen mag. Es ist wie ein Geheimnis was niemand sehen darf außer man Vertraut einer Person so weit einen dies zu zeigen." Und selbst muss man aufpassen..ein geglaubter Freund kann einen immer noch das Messer in den Rücken rammen. Einen innerlich brechen. Dies war ein Gedanke den ich im Kopf weiter sagte. Selbst ich hatte so Seiten an mir die ich niemanden einfach zu zeigen würde. Während der eine fasziniert wäre, wären andere unter Schock weggerannt und andere wiederum hätten das Bedürfniss verspürt mir diese Last weg zu nehmen.
Als er den Blich nach einigen Minuten wieder nach vorne richtete, tat ich es ihm gleich. Aus den Augenwinkel heraus, sah ich zu ihm hoch. Der Schmerz an meiner Hüfte war langsam kaum noch spüren. Bei den langsamen Bewegungen konnte sie wohl kaum wieder aufreisen. Auch die Hitze war schon ganz abgeschwächt. Würde ich mich nicht ruckartig und ungünstig Bewegen, konnte die Stelle deutlich schneller verheilen. "Und statt sich völlig brechen zu lassen, wurden sie zu dem was sie Heute sind um den entkommn zu können.." Vielleicht gab es eine möglichkeit diesen etwas helfen zu können ohne das sie es bemerkten. Es würde wohl kaum einer direkt sagen was er alles für Probleme und sorgen hatte. "Und wahrscheinlich ist das sehr schwierig, gar unmöglich für die meisten..Die Leute höherer Possitionen bleiben am liebsten unter sich und würden kaum jemanden eine Chance geben der gesucht wird oder nicht mal von ihren Stand kommen" Sagte ich ruhig und mit leicht ernster Stimme. Die meisten dieser Personen blickten nicht mal auf das Volk, sprachen nur in den hohen Kreisen.
Allmählich verschwand die röte aus meinen Gesicht und mein Herz kehrte zu einen normalen Tempo zurück. Das ich so eine Seite haben konnte, glaubte ich immer noch nicht wirklich.In manchen Situationen könnte es meine Aufmerksamkeit stören und somit mich in tiefe Gefahr begeben. Langsam wurde es immer dunkler als ich von den Gedanken abließ und die Gegend etwas anschaute. Mein Körper spannte sich nicht an, gleiche galt auch fürs Entspannten. Ich war weit aus schlimmeres gewohnt als die Dunkelheit die einen Trost spenden konnte. Da ich Niwan nur minimal beobachtete bemerkte ich erst 1,2 Minuten später das er sich etwas entspannt hatte. Fühlte er die Sicherheit des Ortes? Dieser Dunkelheit? Was anderes konnte ich mich kaum erklären. Sollte hier etwas nicht stimmen, so hätte sich sein Körper angespannt und wäre wachsamer geworden. Im schlimmsten Fall konnte es aber auch eine Falle sein? Eine Trügerische Sicherheit die einem das Messer vor den Augen in den Körper stoß. An sowas konnte ich zum Glück geradewegs nicht denken. "Wir werden es gleich sehen" Sagte ich ruhig
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 12.09.2024 07:41Niwan bemerkte nicht, dass seine Worte Amunet etwas überrollt hatten, denn diese zeigte es nach außen hin kaum, zumindest nicht weit genug als das Niwan es mit seiner Menschenkenntnis hätte bemerken können. Er nickte leicht, denn es gefiel ihm, dass Amunet ihre Aussage zu Beginn so allgemein gehalten hatte. "Das stimmt. Mit nur einer Seite im Leben kommt man nicht weit. Man muss sein Verhalten immer an seine Gesprächspartner anpassen. Die einen machen es extremer als andere, wodurch man es nicht direkt als andere Seite erkennt, doch im Endeffekt ist niemand nur eine einzige Person, ganz ohne unterschiedliche Seite." Zumindest hatte er in seinem Leben noch nie so jemanden getroffen und selbst wenn er das je sollte, so wäre er sich sicher, dass irgendwas mit der Person nicht stimmen konnte, sie vielleicht krank war. Somit hatte er auch indirekt Amunet einen Grund für seine andere Seite oder Seiten gegeben. Dies war natürlich nicht der einzige, aber ein sehr allgemeiner Hauptgrund. Aber Amunet hatte recht. Je mehr man Leuten vertraut, desto mehr Facetten von seinem selbst konnte man dem anderen zeigen, auch wenn eine Person niemals in der Lage dazu sein wird alle verschiedene Seiten einer Person zu erleben.
"Wobei es natürlich auch einen Mittelweg gibt. Auch wenn man sich nicht brechen lässt, heißt es nicht, dass man automatisch aus seiner persönlichen Hölle raus kommt. Man kann auch noch immer darin feststecken und jeden Tag aufs neue gegen diese kämpfen.", gab der Mann zu bedenken. Er verstand den Gedanken von Amunet und würde ihm auch eine Teilwahrheit zu sprechen, doch konnte er nicht vollständig zustimmen. Ein leises Seufzen entkam Niwan. Denn er wusste um den Wahrheitsgehalt von amunets anschließender Aussage. "Wenn die Oberschicht bereits wäre, so niedere Menschen wie uns aufzunehmen, dann hätte sie uns erst gar nicht nach hier unten verbannt.", gab er mit einem leicht verbitterten Unterton von sich. Er hielt nichts von dieser Aufteilung
Er wollte den reichen nicht mal unbedingt ihren Luxus nehmen, aber es sollte eine Chancengleichheit herrschen. Reiche sollten fallen können und Arme aufsteigen, aber nicht nur in Ausnahmefällen durch sehr viel Glück. Es sollte Gang und Gebe sein, wahrlich harte Arbeit sollte sich auszahlen.
Niwan hatte nur am Rand bemerkt, dass Amunet nicht mehr so rot war, jedoch wunderte es ihn nicht, schließlich hatte die Frau neben ihm keinen Grund mehr dazu verlegen zu sein. Sie mussten noch zwei Mal abbiegen, bis sie schließlich vor einem großen Gebäude zum Stehen kam. Niwan blickte sich aufmerksam um. "Warte kurz hier.", bat er Amunet ehe er sich bei ihr aushakte, um einmal ums Gebäude zu gehen. Er wollte sicher gehen, dass niemand hier war, dass es keine Gefahren gab, bevor er Amunet in dieses Haus führte. Nachdem er nichts gefunden hatte, ging er wieder zurück zu Amunet. "Alles sicher.", bot ihr wieder seinem Arm zum einhaken an und führte sie zu einem Kellereingang des Hauses. Dieser ging dabei vollkommen.en unter in der Dunkelheit, konnte man ihn nur finden, wenn man auch wusste, dass dieser dort war. "Wir müssen hier durch das Fenster klettern. Schaffst du das?" Mit fragenden Blikck, den man kaum noch erkannte in der Dunkelheit sah er zu seiner Begleitung.
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Amunet am 12.09.2024 14:41Aufmerksam hörte ich ihm zu. So gut wie jeder besaß mindestens 2 Seiten. Die eine zeigte man offen, ohne Scheu und Angst, die andere versuchte man wie ein Schutz vor den Augen anderer zu verbergen. Hatte man Freunde, zeigte man diesen eine weitere Seite. Der eigenen Familie zeigte man sich anders. Auch wenn ich eher schweigsam zu denen war mit denen ich vereinzelte Aufträge gemeinsam aufnahm. So zeigte ich diesen auch eine weitere Seite an mir. Meist bestand diese Seite aus einer kühlen Art. Die nicht zwar nicht offen redete, aber dennoch das nötigste sagte. "Jeder ist anders. Nicht jeder zeigt eine Sache gleich. Ich für meinen Teil zeige eigentlich wahnsinnig ungern jemanden wie zerbrechlich ich sein kann. Der Gedanke das ein Freund einen mehr Verletzten kann als es ein Feind tun kann steht dabei im Vordergrund, zumindest für mich ist es so..Andere wiederum zeigen diese Art offen, als ob sie keine angst hätten oder Mitleid erregen wollen mit diesen Zustand.." Den Gedanken den ich vor wenigen Minuten noch hatte, wurde lauter in meinen Kopf bis ich diesen sagte.
"So wie bei mir.." Ich seufzte innnerlich. Meistens zeigte ich diese Seite nur den Schatten und der Stille. "Unter normalen Zuständen bin ich auch anders..nicht so zerbrechlich und verletzlich wie ich es jtzt bin. Während ich meine Aufträge erledige stehen für mich die dazu gehörigen Aufgaben im Vordrgrund. Ich muss wachsam sein damit diese auch funktionieren können" Fuhr ich fort. Während ich zuhörte blickte ich mehr zu ihm hoch. Seine Worte klangen Schmerzvoll. Erzählten einen kleinsten Teil des Lebens hier unten. Ich schätze er will hier raus..und dieser Weg ist kaum möglich so wie es klingt.. Kurz versank ich in Gedanken. Ich vertraute diesen Mann ein gutes Stückchen, und in seiner Schuld stand ich auch. Es wird zwar lange dauern. Ich weiß nicht ob er denen da oben bereits bekannt ist oder nicht. Es wird auch Monate dauern bis das was ich grade denke klappen wird. Ich muss auf jedenfall schauen das ich öfters ein paar Aufträge annehme die hier erledigt werden müssen. Wenn er mir dann bei ein paar Aufträgen hilft, kann ich ein gutes Wort für ihn einlegen. Den anderen Leuten erzählen das er gute Absichten hat.. Meine Gedanken kreisten. Vertraute ich diesen Mann schon so weit um ihn zu hier raus zu helfen? Höchstwahrschinlich ja. Ansonsten hätte ich wohl kaum diese Gedanken gehabt. "Es würde zwar lange brauchen. Aber ich würde dir helfen vom dem zu fliehen vor was du fliehen willt" Es gab bei diesen Satzt kein zögern "Ich stehe ja in deiner Schuld und da könnte ich mich bei dir bedanken eine andere Zukunft zu gestallten"
Es dauerte einige Sekunden und noch zwei weiteren Abbiegungen als wir erstmal zum stehen kamen. Das Gebäude war ordentlich groß. Aber nicht auffällig als man es schon von weiten hätte erblicken könnten. Die Dunkelheit schien einen direkt Willkommen zu heißen. Es war still, aber nicht zu arg still als das es einen Seltsam vorkommen konnte. Nachdem Niwan sich ausgehackt hatte zog ich meine Hand zurück zu meinen Körper. Es dauerte keine 5 Minuten nachdem er meinte ich solle hier kurz warten. In dieser Zeit ließ ich meinen Blick über den Ort schweifen. Ich musste auch für mein Sicherheitsgefühl wachsam sein und mir sicher sein das hier kaum etwas Faul war. Ich hörte seine Schritte und blicke in seine Richtung als er wieder kam. Als er bei mir hackte er sich direkt wieder ein. Seine wärme war deutlich zu spüren. Wenige Sekunden später standen wir zu einen Kellereingang der ins innere führte. Bei seiner Frage hin nickte ich Entschlossen. In der Dunkelheit war ich dankbar das ich seine Wärme spürte. "Ja" Antwortete ich auf seine Frage hin
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 12.09.2024 17:49Niwan konnte gut nachvollziehen, dass Amunet nicht wollte, dass jemand ihre zerbrechliche kennenlernte. Wobei es doch etwas paradox wirkte, dass sie diese so offen und direkt vor Niwan ansprach. Natürlich wusste er, dass jeder so eine Seite hatte, auch wusste er, dass es einen nicht automatisch schwach machte, wenn man von dieser Seite erzählte. Doch etwas widersprüchlich fand es es dennoch was er nach außen hin allerdings nicht zeigte, denn er hatte gelernt, seine negativen Gefühle für sich zu behalten, so, dass er nur die positiven Emotionen ausstrahlt, die er auch zeigen wollte. "Wobei jemand zu mir mal meinte, dass einen nur die Leute verletzen können, bei denen man es auch zulässt.", gab Niwan zu bedenken. Und er fand, dass dieser Spruch stimmte, zumindest auf emotionaler Ebene und wenn es in dem Umgang mit Worten ging. Rein physisch hatte man nicht immer die Wahl, auch konnte hin und wieder Menschen einem ein physisches Trauma hinterlassen. Da differenzierte er schon nochmal. Aber bei dem reinen Umgang mit Worten fand er die Aussage zutreffend. "Niemand möchte komplett seine Verletzlichr Seite zeigen. Entweder aus Eigenschaft oder aber auch um andere nicht mit ihren Problemen zu belästigen." Niwan hatte tatsächlich einen solchen Mann getroffen. Ein herzsguter Mensch, sanfte und sehr liebenswerte Persönlichkeit. Dieser Mann zählte zu den einen wenigen Menschen, wo Niwan traurig war, dass sich ihre Wege getrennt hatten, aber er war einfach nicht gut für den anderen gewesen. Sein gerechtes Herz vatte mit der Gutmütigkeit des Anderen nicht mithalten können.
"Natürlich. Bei so auf Aufträgen stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, das persönliche wird in den Hintergrund gerückt. Nicht, dass man sein ganzes Selbst aufgeben muss aber in den meisten berufen kann man nur einen kleinen Teil von seiner Persönlichkeit präsentieren. " Kurz weiteten sich seine Augen, als Amunet weitersprach. Diese geste war auch nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen. "Mach dir jetzt noch keine zu große Gedanken wie du dich revanchieren kannst." Niwan wollte nicht ausschließen, dass er auf die Hilfe von Amunet zurückkommen würde. Doch er würde Situation schauen, wo sich Amunets Fähigkeiten für ihn am meisten bezahlt machten. Daher wollte er auch noch nicht zu sehr in eine Richtung lenken. Auch wenn er positiv überrascht ear, dass sie direkt so groß helfen wollte.
Er musterte Amunet kurz, als sie meinte, sie packte es noch. Sein Blick war dabei sehr wertfrei. "Gut, ich vor, dann kann ich dir von drinnen helfen." Er ging auf das Fenster zu und nutzte seinen Fuß, um dieses aufzumachen. Er setzte sich auf den Boden, so dass seine Beine durch den eher schmalen fenstereingang hingen, um sich anschließend langsam hinunter gleiten zu lassen. Er wusste, dass das Fenster etwas weiter oben im Raum war, weswegen er wusste, dass er das letzte Stück fallen würde. Da er aber wusste, wie weit, landete er gekonnt auf den Füßen. Sobald er sicher stand, drehte er sich um, machte etwas Platz damit Amunet ihm folgen konnte. Doch er war auch bereit zu helfen, sie etwas aufzufangen, damit sich nicht das Gefühl hatte ins Nichts zu fallen. Denn es war gruselig und sehr beängstigend, wenn man das erste mal in die Dunkelheit fiel, ohne Gewissheit wie lange man fallen würde, wann und wo man aufkommen würde.
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Amunet am 12.09.2024 19:19Es brachte nicht viel über diese zerbrechlichkeit zu verschweigen. Niwan hatte immerhin schon einen guten Teil davon gehört und gesehen. Innerlich zweifelte ich im glauben das er das mal eines Tages gegen mich verwenden würde. Die Stadt war groß und wir lebten unterschiedlich. Weitere zufällige Begegnungen konnte es zwar geben. Aber waren weit aus weniger als wenn wir was planten und uns wo treffen wollten. "Es stimmt auch irgendwie..Lässt man eine Person zu viel wissen. Verfällt einer Blinden Wut oder lebt sich aus einander können Worte einen stark Verletzten..um einiges Stärker als man denken konnte. Man hat zugelassen das die Person Schwachstellen von vornerein kennt, wo man mit wenigen Worten jemanden verändern könnte. Bei jemanden den man hasst oder gar als Feind betrachtet erwartet man einen Angriff. Geht von vielen Angriffen aus. Dabei erwartet man auch häufig Beleidigungn." Sagte ich etwas nachdenklich "D..Daher hoffe ich da du nicht einmal dazu gehörst und wir uns auch in Zukunft gut verstehen werden. Du kennst jetzt eine Schwachstelle von mir, könntest sie ja gegen mich verwenden..Diesen Tag und Momente wünsche ich mir nicht..Nicht mal wenn wir uns in Zukunft sehr selten begegnen" Fügte ich hinzu. Stumm nickte ich bei seinen Worten nachdem ich ihm zugehört hatte. Man konnte angst haben jemanden mit solch einer Seite zu verkraulen. Das sie sich in dem Momenten wo man sie brauchte sich abwandten und ohne einen weiter gehen würden. Andere wiederum wollten der Welt nicht zeigen das man auch zerbrechlich sein konnte damit andere nicht an dieser Person zweifelten. Die Gründe für das Schweigen konnten individuel sein. Es gab einige Antworten im ersten Moment für dieses Verhalten.
"Nicht selten werde ich direkt bei eine Auftrag abgelenkt.." Sagte ich und lächelte leicht. "Mit einigen Aufträge kann ich die Stadt erkunden, ich lebe ja nicht seit Jahren hier. Sobald ich selber angegriffen werde was eher weniger vor kommt konzentriere ich mich direkt auf den jeweiligen Kampf. Jede Sorge wird in den Hintergrund gedrückt" Fuhr ich fort. Dabei hatte ich heraus gefunden das ich ein kleines Talend für die Kampfkunst hatte. Mit meinen beiden Kurzschwertern konnte ich hervoraggend Kämpfen. Das meiste hatte ich mir selber beigebracht. Einen Lehrer der mir da die vielen Methoden und Techniken zeigte, hatte ich nie gehabt. "Irgendwie schon zu spät" Kurz konnte ich mir ein kichern nicht wirklich verkneifen "Immer wieder hab ich denken müssen wie ich mich revanchieren kann." Sagte ich ehrlich.
Im Dunkeln war es auch noch angenem gewesen mit dem Mann zu reden. Es konnte einen in Sicherheit wiegen wenn man im Dunkeln jemanden hatte. mit dem man plaudern konnte. "Ok" Sagte ich auf seine Worte und hörte wie er zuerst ins Haus schüpfte. Es dauerte nur wenige Sekunden bis er durch das Fenster geschlüpft war. Nichtmal 2 Sekunden brauchte es um zu hören das er auf den Boden des Kellers war. Nachdem ich wusste das er auf mich wartete schlüpfte ich auch durch das Fenster. Meine Bewegungen waren vorsichtiger als seine. Zusätzlich kam hinzu das ich den Ort nicht im geringsten kannte. Da ich dafür wusste das Niwan direkt in der nähe war, musste ich nicht zögern das letzte bisschen runter zu springen. Ich hatte gehört das es nicht tief war. Eine kleines Sicherheitsgefühl. Langsam aber sicher landetete ich neben Niwan
Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 19.09.2024 11:53Zustimmend nickte der Mann. Wenn man Worte mit bedacht wählte, so konnten diese teilweise deutlich schlimmer und schmerzvoller sein, als manch Wunden, die einem durch Waffen zugefügt wurden. Denn man konnte gezielt genau in die Wunden stechen, nochmal nach treten, einfach Salz in die Wunde streuen. Wenn man jemanden gut kannte, dann war dies ein so einfacher Weg. Man musste nur aufmerksam bleiben. Auf der anderen Seite war Niwan auch der meinung, dass man zu gewissen Teilen selbst schuld war. Man musste sich ebene drei mal überlegen, wem man was mitteilte, ob man jemanden wirklich diese Sachen erzählen wollte. Natürlich konnte man kein gutes Leben führen, ohne sich irgendjemanden anzuvertrauen. Aber das war nun mal ein Risiko was mein eingehen musste, abwegen musste, wie es am sinnvollsten war. "Feinde sind in der Regel auch nicht dazu in der Lage, dich mit solch intimen Sachen zu verletzen, wie es Menschen schaffen, die einem deutlich näher stehen.", fügte er der Aussage von Amunet noch hinzu.
Etwas überrascht weitete der Mann leicht seine Augen, als Amunet weitersprach. "Was?", fragte er leise. "Warum sollte ich dies denn tun? Ich sehe absolut kein Grund etwas derartiges jemanden anzutun." Dies stimmte nur halb, denn was er eigentlich meinte war, dass ihm Amunet bisher keinen Grund geliefert hatte, die Schwäche, die er nun kannte, gegen sie zu verwendent. Doch er klang unschuldig in seiner Aussage, ließ nach außen hin sein gutes Herz ein bisschen durchschimmern, wodurch man nicht glauben würde, dass er mit Absicht die Schwächen anderer ausnutzte, nur um diese zu verletzen.
Aufmerksam hörte er der Dame zu. Er konnte den Punkt sehr gut verstehen, dass sie manche Aufträge nutzte, um sich die Stadt etwas besser und genauer anzuschauen. Nicht nur, war es ganz nett, zu wissen wo man wohnte, es half auch bei manchen Aufträgen. Es würde manche Aufträge sicher vereinfachen, wenn man die Umbebung besser kannte, wusste, worauf man achten musste und wo die Tücken des Ortes waren. Niwan selbst hatte es ähnlich in seiner Kindheit gemacht. Er hatte dort auch die ganze Unterwelt erkundet, sowohl die schönen als auch die schlechten Orte. So wie es wohl die meisten Kinder machten. Den Vorteil hatte Amunet nicht, da sie nicht von hier kam. Sie kannte dafür wohl einen anderen Ort so gut.
Ein kleines Schmunzeln erschien auf dem Gesicht von Niwan. "Dann hätte ich das wohl besser von Anfang an klar stellen sollen." Er schüttelte leicht amüsiert den Kopf. "Ich spiele in der Regel mit fairen Mitteln. Wenn ich direkt etwas erwarte als Gegenwert für eine Leistung von mir, dann teile ich das auch direkt mit. Die Menschen sollen schließlich die Möglichkeit dazu haben, sich entscheiden zu können, ob es ihnen das überhaupt wert ist."
Sobald Niwan durchs Fenster geklettert und auf dem Boden gelandet war, hatte er sich herum gedreht. Er wollte Amunet gerade signalisieren, dass sie nun ebenfalls durchs Fenster hineinklettern könne, da hörte er schon, wie die Frau sich in Bewegung setzte. Zwar hielt er etwas Abstand, so dass AMunet ihn nicht treffen konnte, doch dennoch nah genug, dass er ihr helfen konnte. So legte er seine Hände an ihre Hüfte, stüzte sie so ein bisschen, darauf bedacht, da Hände nicht an der Wunde zu platzieren und half Amunet dabei sanfter auf dem Boden zu landen. "Alles in Ordnung?", fragte sie ihn. Er wartete kurz eine Antwort ab, drehte sich dann herum und sah sich um. Sobald die Augen sich etwas an das dunkle, dämmrige Licht, welches noch da war, gewohnt hatten, konnte man schemenhaft alles erkennen. Niwan packte das Gefühl der Nostalgie. Es schien keiner seit seinem letzten Aufenthalt hier gewesen zu sein. Damit hatte der Mann nicht gerechnet, doch alles war noch so, wie er es damals verlassen hatte. So konnte er sich aber sicher sein, dass Amunet heute Nacht hier in Sicherheit war. Er ging zu einer der Ecken des Raumes, in dem die beiden sich befanden. Er deutete in genau diese. "Schau mal. Hier ist sogar noch ein alter Schlafsack:", sagte er faszniert. Wobei die Faszination eher daher rührte, dass dieses Teil noch immer da lag. Er selbst hatte auch schon einige Male darin geschlafen. Hin und wieder hatte er auch überlegt, diesen mitzunehmen, aber sich dennoch dagegen entschieden, weil er der Meinung war, dass sich so andere Menschen, die ihn brauchten darüber freuen konnten. So wie er selbst in den Nächten, wo er hier geschlafen hatte.




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