Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

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Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 09.09.2024 17:51

"Tu ich nicht?", fragte Niwan nach und etwas neugieriges mischte sich in seine Stimme. "Was unterscheidet mich denn von den anderen?" Zusätzlich versuchte er auch damit etwas von dem Thema abzulenken, was er denn alles durchgemacht hatte. Er hatte gar nicht so tief blicken lassen, dass er selbst viel durch hatte, vielleicht auch etwas mehr als der ein oder andere hier, qohlwissend dass alle in der Unterwelt ein schweres Schicksal hatten. Doch er wollte nicht, dass jemand herausfand wie es um ihn wirklich stand, denn dann würde man feststellen, dass er bei weitem verletzlicher ist, als seine zierliche Fassade vermuten ließ. 

"Die wenigstens sind das wohl gewohnt.", meinte er verständnisvoll.  "Und selbst wenn man es gewohnt ist, sp ist es dennoch sehr Kräftezehrend, was es dann auch wieder nicht besser macht." Etwas amüsant hatte er es dennoch gefunden, dass Amunet von einem kleinen Flirt direkt auf Familie gesprungen war. Doch er hinterfragt es auch im Hintergrund nicjt, sondern vermutete, dass Amunet nervlich einfach komplett durch sein musste und dann übersprang das Gehirn schon mal den ein oder anderen Schritt, weswegen es zu solchen Situationen kam. Nichts was Niwan als schlimm erachtete. 

"Bist du dir sicher?" Prüfenden blickte er zu seiner Begleitung herüber. Nur ungern würde er sich alleine lassen, allein schon weil seine ganze Mühe dann umsonst gewesen wäre. Doch er würde sich ihr nicht aufzwingen. Das war nicht seine Art. Wenn sie lieber wollte, dass er sie dann in Ruhe lassen sollte, so würde er es tun. Er hofft dadurch nur umso mehr, dass amunet bei seinem gedachten Ziel unterkommen könnte. Gemeinsam gingen sie den Weg, bogen immer mal wieder im einige Ecken, mussten die Gassen die was dunkler waren, während andere deutlich mehr vom Mondlicht abbekamen,  und so hatten sie recht schnell die Hälfte des Weges hinter sich. 

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Amunet

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 08.09.2024 21:35

Sein Lächeln wurde breiter bei meinen Worten. Das konnte an sehr schnell auch von der Seite sehen. Seine Stimme klang für diesen Moment..Unbeschwert? Vielleicht konnte er sich für diesen Moment entspannen um so reden zu können. Das er dies dabei wohl kaum beabsichtig hatte, war mir nicht bewusst gewesen. Wenn auch einiges schmerzhaftes erlebt hatte und scheinbar besser damit zurecht kommt, könnte er mir ja helfen..zumindest ein kleines bisschen wie ich mit de kleinen Ängsten zumindest zurecht kommte..Aber erstmal muss ich ihm irgendwann als Dank geben für diese kleine Rettung geben.  Inerlich konnte ich bei diesen Gedanken seufzten. "Dennoch wirkt ihr nicht so wie andere hier..da kann man schnell annehmen das ihr es nicht grade einfacher habt als viele andere hier" Sagte ich nach kurzen zögern. Die meisten Gestallten hier waren kaum Gesprächig gewesen. Nur vereinzelt gab es welche mit denen man sich gut Unterhalten konnte. 

Das Schweigen ließ einen wissen das er weit aus schlimmere Tage gehabt haben muss als das er davon auch nur ein Wort verlieren konnte. Vielleicht hatte er geradewegs Gedanken um Tage an denen er sich ein anderers Ende wünschte um vom allen fliehen zu können. Was in seiner Verganganheit alles passiert war, war mir ein Rästel. Ein Nein konnte im ersten Moment für ihn eine Abwehr sein. Unter normalen Umständen hätte ich auch nicht so viel über mich verzählt. Andere Gesprächstemen hätten die Luft durchbrochen. Zeit für Reue? Defintiv zu spät. Diese ruhe konnte die schlimmsten Erinnerungen anlocken, wie Schatten einen umhüllen und es brauchte etwas oder jemanden der einen aus diesen Loch raus hohlte. 

Als ein Lachen ein Stück breiter wurde bekam ich das Gefühl das er etwas Spaß hatte mich so zu sehen. Übel nehmen konnte ich es ihm. Besser solch eine röte als ein Tränenreiches Gesischt. Dankbar war ich für diese Art ohne Zweifel. Es war beinahe Niedlich was er da tat. Vielleicht würde es auch andere geben die diese Seite an mir blicken würden. Wenn die Situation passend wäre. Bei seinen Worten nickte ich. "Ja, ich bin es nicht mehr so gewohnt mit einer solchen Verletzung herum zu laufen" Gab ich zu. Bisher hatte ich bei meinen anderen Aufträge Glück gehabt und konnte einiges ausweichen.

Aufmerksam hörte ich zu und nickte knapp. 10 Minuten konnten schnell vergehen wenn man nicht darauf achtete. "Wenn es dort nichts werden sollte, würde ich alleine einen Ort suchen gehen. Es fühlt sich sehr komisch an so viel hilfe zu kriegen" Ein knappen Zögern war zu hören. Auch wenn ich diese Gesellschaft mochte, so konnte Niwan ja nicht einfach so alles für mich machen. 

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Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 08.09.2024 14:29

Als Amunet erwähnte, dass er selbst es auch nicht immer einfach gehabt zu haben schien, setzte er sofort ein Lächeln auf. "Ach, nicht schwerer als alle anderen hier.", sagte er mit einer unbeschwerten Stimme. Er hatte sich etwas zu weit gehen lassen. Er wollte niemanden zeigen, wie verletztlich er wirklich war und seine Vegangenheit, die Dinge die ihm angetan wurden, waren einer seiner Schwachpunkte. Dabei hatte er  an sich nicht mal Probleme darüber zu reden, denn einiges hatte er verarbeiten können, oder zumindest so weit verdrängen können, dass es ihm nicht mehr verletzten konnte. Doch er wusste, wie einfach es war, die Vergangenheit von jemanden zu nutzen, um sie gegen einen auszuspielen, um jeden das machen zu lassen, was man wollte. Und er wollte sich nicht so angreifbar machen. Das würde nur seinen Untergang bedeuten. 

zustimmend nickte Niwan bei der Aussage von Amunet. Er hatte auch schon den ein oder anderen Moment gehabt, wo er sicht gewünscht hatte, dass alles einfach ein Ende hatte, dass er all die Lasten nicht mehr ertragen musste. Doch die Momente waren seltener geworden, je älter er wurde. Nicht etwa, weil sein Leben so viel besser geworden war, sondern weil er noch  nicht bereit war, so zu gehen. Er konnte und wollte einfach nicht wahrhaben, dass dies schon alles von der Welt sein sollte. Sie musste mehr zu bieten haben, auch für ihn. Und solange er sich das nicht geholt hatte, war er nicht soweit zu sagen, dass er gehen konnte. Er wollte nicht als kleiner, elendiger Dieb sterben, so sollte man sich nicht an ihn erinnern und noch weniger sollte man ihn so vergessen. 

Das Lachen von Niwan wurde ein Stück weit breiter, als er sah, dass Amunet noch roter wurde. Ihn amüsierte es, noch immer fand er es äußerst lustig Leute um sich herum verlegen zumachen, zumal ihm niemand das Böse nahm, die meisten fanden es im nachhinein sogar niedlich, dass Niwan sich derartig verhalten hatte. "Mach dir nichts draus. Du bist sicherlich erschöpft. Da kann man schon mal über die Strenge schlagen.", sagte er um die Fraue neben sich zu beruhigen. 

Er nickte erneut. "Ich kann nichts versprechen. Wir müssten einfach hingehen und sehen, ob du  da unterkommen kannst.", erklärte er nun ein bisschen ausführlicher. "Sonderlich weit ist es nicht weg. Ich denke in circa 10 Minunten sollten wir da sein." meinte er und ging in dem entspannten Tempo weiter, diesmal deutlich mit einem Ziel vor Augen.

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 27.08.2024 20:49

 hBei den Worten musste ich nicken. Die Wunden am Körper konnten verheilen. Die Narben waren ein einziges sichtbares Zeichen das einst was schreckliches Passiert war. Die Brandnarbe die an mein Rücken unter der Kleidung sichtbar war, wurde auch nur mininal blasser. Bleiben würde es aber auch noch in einigen Jahren. "..Das hört sich so an als hättest du es ab und an auch sehr schwer" Sagte ich und versuchte den Augenkontankt etwas zu vermeiden. "Ich hätte auch lieber nur solche Schmerzen erfahren..Vielleicht werden diese Erinnerungen mit der Zeit verblassen..hoffe ich zumindest sehr. Ich will ja nicht jeden Tag in diesen versinken" Meinte ich ruhig.

Diese dunkleren Worten konnten meist nur von Personen gesagt werden die selbst sowas erlebt haben mussten. Und das nicht nur 1,2 Tage. Wochen oder gar bis hin zu Jahren. "Man lernt mit dem was man hat zu leben. Ist man verzweifelt wünscht man sich ein ende das schnellstmöglich einen abhohlt" Das meiste konnte ich an jenen Tagen gut verbergen. Ließ mir nicht alles anmerken.

Ich nickte knapp. Es überraschte mich selber das Niwan selbst überrascht wirkte. Vielleicht gab es auch Männer die einen fürs erste nur Glücklich machen wollten. Diese hatte ich dann nie getroffen oder diese waren nahestehenden Personen bei denen ich es nicht merkte. "Ja..ich wäre für sowas nicht im geringsten bereit"  Als die worte Flirten die kühle Luft zerschnitten wurde ich nur röter im Gesicht. Insitnktiv zog ich mein Arm etwas zu mir als er seine Hände beschwichtigend hob. Es war etwas peinlich gewesen direkt sowas zu erwähnen und ich musste mich fragen wie ich auf solche Gedanken kommen konnte. Diese röte verschwand auch nach wenigen Minuten. Als er etwas in Gedanken wirkte.

Ein paar Minuten vergingen. Niwan machte sich Gedanken, darauf ließ sein Schweigen hindeuten. "Echt?" Etwas neugierig legte ich Kopf schief. Es gab es wo ich fürs erste mich ausruhen konnte. Ob es auch sicher war würde ich schnell erfahren. Ich hoffte das ich etwas schlaf finden konnte. 

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Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 27.08.2024 17:47

Niwan wusste, wovon Amunet redete auch, wenn sie es nicht dierekt bei Namen nannte. Wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, so war dies auch nicht notwendig. Man wusste auch einfach wenn es um dieses Thema ging, zumindest bei Niwan war es so. "manchmal würde ich bloße körperliche Folter dieser bevorzugen.", warf Niwan ein. Denn auch wenn er sichtbare Wunden, logischerweise, nicht mochte, sie ihn schwach wrken ließen, was diese Welt nur noch gefährlicher machte, so wusste er die Wunden würden heilen. Und auch wenn sie Narben hinterließen, so waren sie dennoch verheilt. Doch die psychischen Wunden, die man durch den Missbrauch erhielt, waren viel schlimmer, denn egal was Niwan bisher versucht hatte, sie wolltenn nicht heilen.

"Wohl oder übel, der Mensch ist dazu in der Lage sich an ales zu gewöhnen, wenn ihm keine ndre Wahl bleibt." Die Stimme von Niwan war dabei dukler als von ihm beabsichtigt. Zwar wusste Niwan, dass diese Eigenschaft Leben rettete, doch genauso gef'hrlich war sie auch. Denn es hiel einen ab einem gewissen Punkt davon ab, nach einem besseren Leben zu streben. 

"Wirklich nicht?", fragte Niwan überrascht nach. Dies wundere ihn nun doch sehr. Es war nicht so als hätte er Interesse an Amunet oder ihrem Körper, doch rein objektiv würde er sie als durchaus attraktiv bezeichnen. Zwar wusste er, dasss die Welt hier grausam war, aber selbst er hatte bereits derartige Kompliemente von Fremden erhalen. 
Als Amunet plötzlich von Familie anfing zu eden, hob er beschwichtigen die Hände. "Wow! WIr reden nhier doch nur von etwas flirten! Nicht, dass du sofort den Mann deines Leben finden sollst und dich von dem schwängern lässt." Niwan hielt ohnehin nicht viel von Kindern, wobei das stimmte nur bedingt. Er wollte nur einfach keine in diese Welt setzen. 

Nach einigen Momenten hatte der Mann einen Gedankenblitz. Ihm war ein Ort eingefallen, wo er früer hn und wieder geschlafen hatte, wo er sicher war und vielleicht würde dies auch für Amunet gelten. "Komm mit!", meinte er euphorisch. "Vielleict habe ich doch eine Bleibe für dich heute Nacht."

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 26.08.2024 20:44

Für eine recht kurze Weile hüllte die Stille ein. Ich ließ lagsam meinen Blick zum Himmel wandern nur um nach wenigen Minuten den Blick abzuwenden. Die Sterne funkelten am Schwarz wirkenden Himmel, der Mond erhellte vieles in eine gedämpften Licht. Es sah aus wie eine fremde Welt..so nah und doch weit entfernt um je von uns erkundet zu werden. Der Wind der ab und an vereinzelte Windspiele zum tanzen brachte, war angenehm. Es kühlte den Schmerz ab. Trug diese abgeschwächten Schmerzen weg. Allmählich verlagerte ich mein Gewicht mehr auf mich. Ich war bereits mehr oder weniger eine Last. Das war mir schnell bewusst geworden und wenn ich selber etwas kraft hatte, so musste ich ich nicht gleich die Situation ausnutzen.

Ein kurzes kichern konnte ich mir nicht verkneifen. Das ich selber solche Gedanken haben konnte, konnte einen auch zum Lachen bringen. Dabei nicht bedacht das Niwan es nicht ehrlich meinte. "Ich hab einiges erlebt..nicht nur Folterungen die sichtbare Wunden hinterlassen haben.." Meinte ich nachdem ich ein paar Sekunden das kichern nicht verkneifen konnte. Es gab viele Leute die Sklaven kauften und sich an den Körper dieser ergötzten. Nicht selten kam sowas vor. Mit etwas Glück war ich in solchen Situationen nur wenige male gewesen. Diese Erinnerungen waren wie ein Komet den man jedes Jahr mal sehen konnte. So schnell wie ich diese Gedanken hatte, so schnell verflogen sie. Während andere Erinnerungen langsam verblassten, waren andere stark genug um jede Tag zu bemerken. Die Hetztjagen, das wegrennen von Wölfen und andere Tiere, eine arrangierte Ehe die durch einen Tod aufgelöst wurde,..Gerade diese Tage hatten zwar eine andere Angst mitgbracht. Im Vergleich zu anderen Erfahrungen waren diese eher klein.

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte seufzte ich etwas "Irgendwann hatte man sich an diesen Zustand gewöhnt. Wir konnten nichts ausrichten und mussten es über uns ergehen lassen" Meine Worte trugen eine gewisse Trauer mit sich. Es war Anfangs unerträglich gefühlt gewesen. Die Kälte die den ganzen Körper befallen hatte. Wie die Farbe blasser wurde und sich verfärbte. Schier leblose Blicke in denen nur angst und verzweiflung einen wissen ließ das man am Leben war wenn man nicht direkt war. 

Ich darf nicht vergessen er ist ein Fremder.. Diese Gedanke schlich sich in meinen Kopf herein und schien in diesen mehr als nur etwas sagen zu wollen. "Solch eine Begegnung hatte ich noch nie gemacht" Sagte ich auf seine Worte. "Und selbst wenn es jemand ernst meinen täte, wäre ich nicht bereit etwas einzugehen. Grade bei Themen über die andere Frauen untereinander plaudern kenne ich mich kaum aus. Ich wüsste nicht was so manche Gefühle bedeuten würden" Seine Worte klangen wie ein Flirtversuch und wäre ein Gedanke nicht gewsen, wäre ich wahrscheinlich och verlegener gewesen "Ich kann mich auch gar nicht vorstellen jemals eine Familie zu gründen. Jemanden an meiner Seite zu haben den ich komplett vertraue..und am wenigsten ein Kind groß zu ziehen" Die Worte waren ehrlich gewesen. Solch eine Zukunft gab es in meinen Augen nicht für mich.

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Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 26.08.2024 15:34

Verständnisvoll nickte Niwan bei den Worten. Er konnte es verstehen. Zusammen gerechnet hatte Niwan bisher auch mehr schlechte Erfahrungen  mit Menschen gesammelt als gute. Dennoch wollte er die guten Erfahrungen dadurch nicht herunter spielen. Er war sehr dankbar dafür, denn so hatte er noch nicht vollends den Glauben an die Menschheit verloren. Doch die ganzen schlechten Erfahrungen hatten ihn sensibilisiert, ihn darauf aufmerksam gemacht, dass es gefährlich war, blind anderen einfach so zu trauen. Weswegen er genau dies auch nicht mehr machte. Es war einfach nur törricht. Auch seinen Mitbewohnern hatte er nicht sofort getraut, genau genommen tat er das auch heute nicht. Er sah sie insgeheim ohnehin eher als Geschäftspartner anstelle von Mitbewohnern. 

"Komische Gedanken?", fragte er nach. "Na, du scheinst mir aber unanständig zu sein.", sagte er mit einem leichten Grinsen im Gesicht, was falscher nicht hätte sein können. Doch er hatte diese Art des Ausdruckes perfektioniert, weswegen man eine unheimlich gute Menschenkenntnis brauchte und Niwan einmal ehrlich lachen hatte sehen müssen, um erkenne zu können, dass sein jetztiges Lächeln alles andere als ernst gemeint war.

Erneut nickte Niwan. "Verstehe.", murmelte er eher leise. "Das klingt auch sehr grausam, wenn man auf zwang derartig von Menschen getrennt wird." Niwan konnte sich nicht genau vorstellen, wie es war, wie es sich anfühlte, wenn man etwas derartiges erlebte, denn wenn dann wurde er nur zu körperliche Nähe und nicht physicher Distanz gezwungen. Und obwohl er in dem Thema schon so viel schlechte Erfahrung gesammelt hatte, so war allein die Vorstellung ,so voneinander getrennt zu sein, schon grausam. "Da hat sich bestimmt eine zweideutige Kälte breit gemacht."

"Nicht?", fragte er nach. "Dabei hätte ich erwarte, dass öfters, gerade Männer, sich einem hübschen Ding wie dir, charmant gegenüber verhalten." Nach außen hin war es ein sehr offensichtlicher Flirtversuch und Niwan konnte nicht mal genau sagen, warum er sich so verhielt, weswegen er Spaß daran hatte. Doch ernst gemeint war das nicht. Er hoffte Amunet würde das verstehen und genausp sehen, doch hatte er keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass seine Art nicht ernst gemeint war. 

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 25.08.2024 13:51

Beide Seiten hatten etwas. Was täte es mir schon großartig was bringen wenn ich hier ein Leben angefangen hatte und dem Sheriff ein Dorn im Auge wurde? Vieles ware wäre nicht nur komplizierter gewesen..Ein Mann der mich jagen würde ließe mir Schlaflose Nächte bereiten. So einfach wurde würde ich auch nicht auf ein Schiff kommen. Es wäre viel zu Riskant auch wenn ich woanders einen erneuten Anfang beginnen könnte.

 

"Dann bin ich etwas erleichtert. Bisher hab ich sehr selten mal gute Erfahrungen bei anderen Leute gesammelt." Das Niwan kurzzeitig den gleichen Gedanken hatte wie ich, bemerkte ich gar nicht. Es wäre aber auch etwas lustig gewesen wenn ich wüsste das er den das gleiche für einen Moment dachte. "Und ich hatte schon..sehr komische Gedanken gehabt" sprach ich zögerlich aus als er sagte das sie etwas getrennter schliefen. Es beruhigte meine Gedanken, zu wissen das nicht alles gleich versaut war. Woher ich diese Gedanken hatte konnte ich nicht einmal beantworten "Als ich noch eine Sklavin war, gab es einen Mnn der uns Nachts in Käftige eingesperrt hatte..Die Decken auf denen brachten kaum was..Egal wie nahe diese Teile auch zueinandet standen..Man war zu weit entfernt gewesen als das man sich etwas aufwärmen konnte" Murmelte ich leise. Zum Glück war es nur einer gewesen. Die Kälte hatte am Körper eine Mahlzeit gefunden und nicht wenige verloren ihr Leben dadurch.

Bei seinen Worten blickte ich zu ihm hin " Normalerweise nicht..ich kann auch nicht wirklich sagen warum das eben so war..Auser das es deine kurze charmante Art war. Sowas bin ich überhaupt nicht gewohnt. Ich kenne sowas auch nicht wirklich " Sagte ich noch immer mit roten Wangen. Das Leben hier ließ mich etwas abschalten, ich konnte mich hier etwas entspannen und aufblühen. Daher konnte es eine gute Chancen geben das auch typische Arten einer jungen Frau zum Vorschein kämen.

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Niwan
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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 25.08.2024 13:02

Es war als hötte Amunet Niwans Gedanken lesen können. Denn sie sagte genau das aus, was er sich gedacht hatte, dass der Sheriff froh über jeden Söldner sein würde, der nicht vom Weg abkam. Es hätte den Mann beinahe gegruselt, wenn es nicht öfters vor kam, weil er zum Teil sehr triviale Dinge dachte. Zumindest war sein erster Gedankengang recht trivial, erst beim zweiten ging es in die Tiefe, zeichnete sich da sein Charakter weit mehr aus. 

Niwan nickte bei der Nachfrage. "Wirklich. Ich kann dir das sogar versprechen. Keiner würde dir da etwas tun." //Zumindest nichts in sexuellem Sinne. Für alles andere haftet ich nicht. Mit diesen Typen scherzt man lieber nicht.//, dachte er sich, wobei ihm innerlich ein Schauer durch den Körper fuhr, denn er war dazu angehalten bei ihnen zu wohnen. Nicht, dass er eine Wahl hatte, es woanders besser wäre... Bei der weiteren Aussage presste Niwan nur seine Lippen aufeinander und nickte leicht. Er fand die Aussage durchaus etwas kritisch 'solange alle Beteiligten zufrieden sind' Nein, das konnte man nun wirklich nicht behaupten. Es waren definitiv nicht alle Beteiligten zufrieden. Und solange sich auch nichts an der Situation ändert, würde das auch so bleiben. Denn in diesem Verhältnis, in dem die Männer zusammen in dieser kleinen Wohnung leben, war es logistisch nicht möglich, dass alle zufrieden waren. Wobei Niwan versuchte einfach froh zu sein, mit dem was er hatte. Denn er hatte immerhin ein eigenes Zummer für sich. "Nah beieinander? Ich finde getrennt von einem Raum zu schlafen, gar nicht mal so nah.", meinte er lachend, ignorierte den Fakt, dass nicht immer jeder in seinem eigenen Zimmer schlief. 

"Wirst du denn schnell verlegen?", hakte er weiter nach. Niwan fand es lustig,  wenn Menschen verlegen wurden. Einst wurde er auch schnell rot, doch die Zeiten waren vorbei. Als kleiner Junge vielleicht, doch je älter er wurde, je mehr schlimme Situationen er erleben musste, je mehr grausame Dinge er zum Überleben machen musste, umso mehr verlor er ein Schamgefühl, so weit bis ihm nichts mehr aufrichtig peinlich war, wodurch man ihn auch nie mehr rot erleben würde. Zumindest vor Scham, vor Anstrengung wäre war anderes. Außerdem fand er es sehr spannend herauszufinden warum andere Menschen verlegen wurde, was ihnen diese Scham besorgte 

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 24.08.2024 22:47

Niwan wirkte beeindruckt von den Worten über den Sheriff. Das dieser sich trotz seiner vielen Aufgaben Zeit für mich genommen hatte, konnte einige im ersten überraschen. Andere konnte vielleicht geschockt sein da man ihn so gar nicht wirklich kannte. Eine Schwachstelle war es nicht. Viel mehr eine große Ausnahme. "Und ich schätz mal er ist auch froh das ich gerade als Söldnerin diesen Weg gehe..Viele andere Söldner beteiligen sich an krumme Geschäffte. Nicht grade vom Vorteil wenn man zusätzlich noch etwas gejagt wird" Sagte ich etwas nachdenklich. Ich hätte vielleicht auch diesen Weg eingenommen wenn mich diese Schuld nicht geplagt hätten. Immerhin war zu jener Zeit auch der Sheriff eine Fremde Person gewesen. Inzwischen frage ich mich ja auch schon was passiert wäre, wenn ich in dieser Gegends zusammen gebrochen wäre..es war mehr als nur Glück gewesen das es so gekommen war  

Als Niwan ein leises Lachen nicht verkneifen konnte sah ich etwas irritiert zu ihm hoch. Bei seinen Worten konnte ich dieses Lachen verstehen. Es machte den Gedanken dunkler und ich die angst verfolg etwas. "W..wirklich?" Während der ein oder anderer Gedank verflog, tauchten andere an diesen Stelle ein  Nein, nein, nein..da kriege ich ja glatt schon seltsame Gedanken auf einen Schlag. Auf ihrer eigenen Art zu seltsam.. Dachte ich kurz "Jeder hat seinen Geschmack und solange alle beteiligten zufrieden sind, ist es gut" Sagte ich etwas lächelnd. "Auch wenn ich es mir kaum vorstellen kann das an sich es Leute gibt die so nah beinander Schlafen" Fuhr ich kurz fort. Als Sklavin beim Sklavenhändler, waren wir in große Metallkäfige gewesen. Nachts wurden nur einige Denken drüber gelegt die nichtmal die Hälfte der Kälte abschwächte. Da konnten wir uns kaum zusammen tun. Bei fast alles Leuten die mich gekauft hatten war ich meistens in den Kellern eingesperrt gewesen. Älterte Sklaven hatten sich bei manchen zusammen getan. Ich hatte aus Angst die Kälte gewählt.

Auf seine Worte hin sah ich etwas weg. Er schien ohne Frage die röte in meinen Gesicht gesehen zu haben. Unagenehm war es nicht. Es fühlte sich komisch an, allerdings auf einer Art die ich nicht negativ empfinden konnte. "Ich weiß auch nicht warum das gerade so wirkt.." Sagte ich etwas verlegen. Deine charmante Art lässt mein Herz rasen..und ich kann nichts dagegen tun  Dies hätte ich am liebsten gesagt. Ich traute mich nur nicht dies aus zu sprechen. Statdessen versuchte ich mich etwas abzulenken, zu überlegen wo ich die Nacht verbringen konnte. Zu meinen Pech fiel mir nichts ein. Sobald meine Wunde verheilt war würde ich diesen Ort erkunden gehen. Im Notfall, falls ich hier kleinerer Flecken fand wo ich Schlafen konnte. Wäre es Hilfreich zu wissen wo diese Flecken waren.

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