Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 20.08.2024 12:53

Ich bemerkte kaum was um uns herum geschah. Ich konnte vieles um mich herum ausblenden wenn ich auf eine Sache fokussiert war. Einst hatte ich gelernt damit gewisse Schmerzen zu lindern. Vorstellungen zu haben ich sei gänzlich woanders. Zum kleinsten Teil hatte dies auch helfen können. Der Körper war am ende mit Reaktionen da gewesen die die Wellen an Schmerzen in meinen Kopf tanzen ließ. Viele Leute liefen auch nicht in der Gegend herum, die Nacht brachte die Müdigkeit mit und schickte fast jeden in ihre Betten damit diese vom Schlaf umhüllt werden konnten. Nur wenige fanden keinen Schlaf und verließen das Haus.

 

"Ja.. vielleicht liegt es daran das ich einige Jahre bei einen Händler als Tochter lebte, dieses Leben in vollen Maße liebte und die Freiheit wieder haben wollte. Vor allem kamen immer wieder Söldner vorbei. Brachten Edelsteine und so mit" Sagte ich schmunzelnd "Anderes könnte ich mir das nicht vorstellen. Vor diesen Leben bei den Händler war es die reinste Folter gewesen jeden Tag zu leben. Von dieser Zeit hätte ich sowas kaum bekommen" Fügte ich hinzu und lauschte dann seinen Worten.
Er hatte recht. Nicht jeder bekam durch diese Jahre einen starken Überlebenswillen. Die meisten wollte das Ende haben. Mit der Erde eins werden. Im nächsten Leben wenn es den eines gab in ruhe Leben können und all diese Tage und Taten für immer vergessen. Vielleicht hatte auch etwas in meinen Herzen gewusst wo ich gut leben konnte. Hilfe bekäme und aufblühen konnte. Ohne das ich es selber wusste.

"Eine Verletzung reicht schon aus um bei vielen Männer eine art Beute zu werden..selbst wenn man nichts besitzt oder kaum etwas was sich für diese nicht lohnt..Sie hätten am Körper gefallen gefunden " Sagte ich etwas leiser. "Selbst bei Frauen hätte sowas kommen was aber eher seltener vorkommt" Seine ehrliche Art in diesen Momet tat gut und es konnte das Herz angenehm wärmen "Es geht halbwegs. Es ist zwar ein seltamer Schmerz, aber ich will auch keine große Last fur dich sein" Sagte. Ruhig. Es war nicht nur das. Solch eine nähe war ich nicht gewöhnt. Mein Herz würde alleine bei diesen Gedanken rasen.. Nur nicht aus Angst.

Antworten

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 20.08.2024 20:46

"Wenn du als Tochter einer Händlerin gelebt hast, wie kommt es, dass du dich dafür entschieden hast Södnerin zu werden anstelle ebenfalls Händlerin?", fragte er nach, ohne allzu aufdringlich sein zu wollen. Ihn interessierte es, denn nach wie vor war Wissen macht. Aber er könnte auch sehr gut damit leben, sollte Amunet sagen, dass sie ihm das nicht erzählen wolllte. Er war nicht auf das Wissen angewiesen, es war zwar spannend und sicher alles andere als schlecht zu wissen, aber es war nicht so als würde sein Leben davon abhängen. "Ist das auch der Grund, warum du nun nicht mehr so lebst? Weil du nun selber Söldnerin bist?", hakte er dennoch nach. Durch die zusätzliche Frage würde sie vielleicht vergessen, dass Niwan noch immer ein Fremder war, denn man nun wirklich nicht alles erzählen musste. Doch Niwan fand auch, dass es eine nette Abwechslung war, zumal er heute ohnehin nichts mehr vor hatte, keine Termine, keine Pläne, wodurch ein kleines nettes Pläuschchen mit Amunet gut in seinen Zeitplan passte. 

Der Gesichtsausdruck verdunkelte sich für einige Momente bei Niwan. Es war als würde er nur zu gut nach vollziehen können, wovon Amunet da redete. Schnell war der Gesichtsausdruck wieder verschwuden, der ein Indiz auf seine Vergangenheit gegeben hatte. Denn in der Tat wusste Niwan nur zu gut, wovon die Frau sprach. Ihm war sicherlich bewusst, dass es für eine Dame noch weitaus schlimmer sein musste, aber selbst er hatte schon genügend Erfahrungen sammeln müssen. Er war schließlich schmal, zierlich, einige hatten ihn als hübsch, niedlich und attraktiv bezeichnet. Natürlich lag dies immer im Auge des Betrachters aber man konnte nicht abstreiten dass er etwas androgynes an sich hatte. Nicht dass Niwan das störte, er mochte sein Aussehen, größtenteils zumindest, aber viele Männer nutzen es aus, ließen an ihm den Frust aus, wenn es mit der Angebeteten doch nicht geklappt hatte. Nur zu oft hatte er schon als Spielzeug herhalten müssen. Er hasste diese Erinnerungen und doch war das noch immer nicht das schlimmste, was er in diesem Bereich hatte erleben müssen. 

Es war eine kurze Stille entstanden, weil Niwan sich in seinen eigenen Gedanken abgehängt hatte, bis er sich wieder zurück in die Realität gerufen hatte. Er nickte zustimmend. "Manche Männer sind Schweine und ehrlicherweise schäme ich mich da regelmäßig für mein Geschlecht." Ein leises Seufzen entkam ihm, ehe er wieder leicht lächelte und mit der Frage, ob Amunet Hilfe brauchte wieder etwas vom Thema ablenkte. 

 Als Amunet erwähnte, dass sie keine Last sein wollte, schüttelte er den Kopf. "Aber nicht doch, du bist keine Last! Sonst würde ich dir das auch nicht anbieten. Fühle dich zu nichts gezwunen, nur brauchst du meine Angebote nicht aus falscher Bescheidenheit ablehnen.", erwiderte er ihr in einem ruhigen Ton.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.08.2024 20:50.

Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 20.08.2024 21:23

"Ich fand beide Wege interresant. Doch für das Leben eines Händlers müsste ich was anbieten können. Im ersten Moment würd mir auch garnichts einfallen was ich gut verkaufen könnte. Auch müsste ich wissen wo ich was verkaufen kann. Das Geld würde auch im ersten Moment fehlen um sowas aufbauen zu können...Als Sklavin kriegt man ja kein Geld. Als Söldnerin ist der Weg anders..Ich muss mich gut vorbereiten, auf vieles achten und gefasst sein. Auftraggeber finden und diese Aufträg annehmen. Wenn ich diese erledige kriege ich eine Belohnung. Mein Adoptiv-Vater zum Beispiel immer wieder ein paar Söldner beauftrag bestimmte Edelsteine zu besorgen. Daraus machte er dann Schmuck. Diese verkaufte er am ende. So war es ein kreis der immer in Bewegung war" Erzählte ich lächelnd. "ja" Kurz überrannten mich diese Erinnerungen neben den Fakt das ich preisgegeben hatte das ich einst mal in der Sklaveri drinnen steckte. Es waren Jahre gewesen die mir einiges gelehrt hatte. Mich als Händler vorzustellen ist dann auch noch etwas schwer..ich wüsste nicht mal was ich hier gut verkaufen könnte und wo auf dem großen Markplatz wüsste ich auch nicht. Außer Schmuck beim Adel zu verkaufen..doch mit denen will ich nichts zu tun haben

Nach diesen Worten kehrte für eine kurze Zeit die ruhe ein. Es war soweit still. Nicht so wie in einen Wald hörte man die Blätter der Bäume im Winde rascheln. Kein Bach durchbrach die stille mit sanften Rauschen. Keinen ruf einer Eule klang zwischen einigen Bäumen. Diese Stille konnte für den ein anderern mal beruhigend sein. Erst später würde man ein Gedanke um eine trügerische Sicherheit entwinkeln. Mit Niwan an meiner Seite fürs erste konnte ich mich in einer Sicherheit wiegen. Zumindest vom Gefühl her. Der Kopf sprach anders. Ich hoffte das die Worte über die Sklaverei für den Mann niemals als Waffe genutzt werden konnte.  Langsam bekam ich das Gefühl das auch er in Gedanken versunken war und er etwas Zeit braucht um aus diesen sich zu lösen. 
"Das hört sich beinahe an als hättest du auch ab und an mal Probleme mit Männern" Sagte ich ruhig. Wissend das er es auch nicht leicht haben musste mit diesen Satzt wurde mein Blick weicher. Das Misstrauen verschwand langsam gänzlich. "Da hoffe ich doch das du nicht zu sehr in manchen Scheiß fällst" Sagte ich etwas tröstend. Solche Worte von mir selbst zu hören waren kaum etwas normales für mich gewesen. Doch sie waren Ehrlich gemeint. 

"Na dann.." Kaum ohne ein zögern hackte ich mich bei den Mann ein. Nur konnte es auf Fremde die die Situation nicht kannten auch gänzlich anders Verstanden werden. Dies war in diesen Moment völlig egal. s fühlte sich an als würde mein Herz einen kleinen Freudensprung machen das ich solch eine nähe zuließ

Antworten

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 21.08.2024 12:18

Langsam nickte Niwan, denn er konnte die Problematik, welche Amunet begann zu erläutern gut nachvollziehen. Es war schwierig sich aus dem Nichts als Händler zu beweisen. Sicherlich, es gab für alles Wege und Mittel, doch es wäre doch bei weitem einfacher, zu sagen man wird erst mal Söldner, besonders wenn das ohnehin die andere Alternative war. Als Söldner war man nicht so sehr auf ein Startkapital angewiesen, man konnte einfach hinein starten. Und wenn der Wille da war, so könnte Amunet ihr Dasein als Söldnerin nutzen um sowohl Geld als auch Kontakte zu sammeln, um irgendwann doch in die Welt der Händler einzusteigen. 
Zwar bekam Niwan sehr wohl mit, dass sie erwähnte früher eine Sklavin gewesen zu sein, doch überhörte er es nach außen hin gekonnt. Er konnte sich vorstellen, dass sie nicht gerne über diese Zeiten sprach, weswegen er es nicht nochmal extra ansprechen wollte. Merken tat er es sich dennoch. 
"Als Söldnerin hast du hier aber sicher genügend Möglichkeiten dir dein täglich Brot zu verdienen.", meinte er, da er nicht so recht wusste, wie er sonst auf das Erzählte von Amunet reagieren sollte. Er kannte sich mit beiden nicht wirklich aus, für ihn hatte es zu weder noch gereicht. Manch einer würde behaupten, dass die Dame einfach mehr aus ihrem Leben gemacht hatte, doch Niwan hatte noch immer einen großen Traum, einen Wunsch, der ihn nicht los ließ. Er wartete nur noch darauf, dass der richtige Moment kam, um seine Chance zu ergreifen, um den Traum Realität werden zu lassen. Solange dieser Moment aber nicht kam, würde er sich wohl oder übel weiter als Dieb durchschlagen müssen. 
Niwan mochte die Stille nicht die aufkam, viel zu oft hatte er sie schon hören müssen, verband er sie auch mit nichts Gutem, denn meistens kamen kurz darauf Geräusche, die er noch weniger hören wollte... Zwar bemerkte er diese Stille nicht direkt, da er selbst in Gedanken hing, doch sobald er sie wirklich wahrnahm, unterbrach er sie auch schon wieder. Auf die Vermuntung von Amunet hin, nickte er. "Ich glaube, es gibt kaum einen, der noch keine schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt hat.", warf er dabei ein, versuchte so den Fokus von sich weg zu lenken. Denn er wollte hier jetzt nur sehr ungern über seine eigenen Erfahrungen reden. 
Niwan begann etwas breiter zu Lächeln als Amunet nicht mehr zögerte und sich einfach bei Niwan unterhakte. Es machte die Situation zwangloser, weniger befangen und der Mann mochte es. Ihm war dabei egal wie es auf andere wirken mochte, er wusste, was diese Situation bedeutete und das war alles was zählte. "Ist es denn weit?", fragte er nach, als sie so gemeinsam unterwegs waren. Zwar war Niwan nicht der Stärkste, doch reichte seine Kraft gut aus, um Amunet ohne große Probleme zu stützen, zumal er nicht ihr ganzes Gewicht tragen musste.

Antworten

Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 21.08.2024 13:42

Es fühlte sich seltsam an freiwillig so nahe bei einen Mann zu sein. Selbst bei dem Sherrif der mich aufgefunden hatte war es nicht das gleiche Gefühl gewesen. Nach einigen Tagen der Stille wieder mal zu reden hatte ich sehr komisch angefühlt. Anscheinend hatte ich durch die paar Kontakte mich bereits verändert und lies in manchen Situationen einen unterbewusst näher an mich ran. Die Stille umhüllte uns eine kleine Weile. Ich betrachtete diese Stille ab und an mal als angenehm. Gedanken konnten vertieft werden ohne das man dadurch jemanden störte. In der Stille hatte ich aber einst eine Zeit gefunden wo ich einfach die Tränen fließen lassen konnte. In welchen die Schmerzen nachlassen konnte ohne das sie jemand verlängerte. Nach kurzem wurde die Stille sanft durchbohrt und ich nickte bei seinen Worten "Ja, alle paar Tage nehme ich einen Auftrag an. Die meisten dabei von einen Sheriff. Mit dieser Wahl hsb ich auch kaum Konkurrenz bei anderen Söldnern. Von den Talern und andere Sache kann ich einigermaßen Leben. Ist halt nur sehr knapp. Die Adligen würden sicherlich mehr bezahlen..aber mit diesen Leute will ich nichts zu tun haben" Erzählte ich ruhig. Die Belohnungen waren sogar so klein das ich einige Monate sparsam leben musste um mal einen festen Schlafplatz zu kriegen. Ein Glück waren die Nächte eher vom kalten Winde erfüllt. Eine dicke Decke oder ein Mantel konnten da gut helfen. "Ja, überall gibt es Probleme. Doch auch Frauen, grade wenige Adlige können..grausamer sein als man denken kann. Bin mal an solch einer geraten" Der letzte war eher leise ausgesprochen. Von den wenigen Leuten die mich abgekauft hatten, hatte es 2 Frauen gegeben. Letztere davon war ihr Vater gewesen. Hatte im verborgenen gleiche Taten sprechen lassen. Nur ihr Grinsen und Lachen war um einiges verrückter gewesen. Alleine dies konnte einen Gänsehaut spüren lassen welche nicht so schnell wieder fand. "Ehrlich und offen..ich besitze nicht mal einen festen Schlafplatz" Kurz sah ich etwas weg und seufzte leise "Bisher hab ich liebe unter freien Himmel geschlafen und die kalte Luft genossen." 

Antworten

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 21.08.2024 15:43

Sobald Amunet einen Sheriff erwähnte, wurde Niwan hellhörig. Solche Menschen weckten aus zwei Gründen sein Interesse. Zum einen, weil er ein Dien war und sich stets in Acht nehmen musste, vor den Menschen die sich fürs Recht einsetzten. Sonst würde er schnell im Knast sitzen und er wusste nicht wie einfach er da jemals wieder rauskommen würde, oder ob er nicht doch noch ganz andere Strafen erhalten würde... Zum anderen fand er die Männer in der Uniform schon als kleines Kind sehr beeindruckend.  Er hatte immer einer von ihnen werden wollen, den Wunsch gehabt sich für recht und Ordnung einzusetzen. Menschen wie Amunet erachtete er daher als sehr wichtig für ihn, denn sie konnten ihn zum einen Warnen und zum anderen notwendige Kontakte knüpfen, in der Hoffnung doch noch seinen Traum erfüllen zu können.

"Was für ein Sheriff denn?", fragte er daher nach. Auf die restliche Erzählung hin nickte er. Er war nicht wirklich überrascht, dass es auch bei Amunet von Zeit zu Zeit sehr knapp mit dem Geld wurde. Doch er war sehr überrascht, dass sie vollständig alleine mied. "Du musst wirklich schlimme Erfahrungen mit Adligen gemacht haben, wenn du scharf mehr Geld ausschlägst nur um keinen Kontakt mot ihnen zu haben." Seine Überraschung in der Stimme verbarg er dabei nicht. Er konnte sich das nicht vorstellen. Er hatte schon viel zu viel getan, als dass er irgendwas für Geld ausschlagen konnte. Manch einer würde ihn sicher würdelos nennen, doch Niwan nannte es versuchen zu überleben. Zumal er sich bisher immer auf eine Art Genugtuung getan hatte, wenn er sich genötigt gefühlt hatte, seine Werte aufgeben zu müssen. 

"Ich denke die Grausamkeit kann man weder nach Geschlecht noch nach Stand beurteilen. An sich ist jeder Mensch dazu in der Lage undenkbar Dinge zu tun. Nur jeder auf eine andere Art und Weise.", gab er eher nachdenklich seine Sichtweise Preis."Mein beileid übrigens dafür, dass du an solch jemanden geraten musstest.", ergänze er noch. 

Eine Weile lang hatte er auf den Boden gesehen, erst als Amunet erwähnte, dass sie gar keinen Schlafplatz hat, sah er sie an. Einen Augenblick lang überlegte er, ob er sie mit zu sich nehmen sollte. Nein, das kam nicht in Frage. Er kannte sie kaum, da konnte er kaum eine Wildfremde einfach den Weg zu seiner Wohnung zeigen und sogar noch mit rein nehmen! Zumal er nicht mal alleine lebte, wie auch? Wenn man nicht mal Geld für Essen hatte, wie sollte man genügend Geld haben um sich eine eigene Unterkunft leisten zu können. Er wollte nicht, dass seine sogenannten Mitbewohner sahen, dass er jemanden mitbrachte. Nicht, dass sich nachher an deren Qohnverhätlnis etwas änderte. "Wo bringen wir dich denn dann hin? Wo möchtest du heute nächtigen?", fragte er die Dame, hatte man ihm seinen Gedankengang nicht angemerkt, weil er erstaunlich schnell durch war. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 15:48.

Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 21.08.2024 21:23

Nachdem ich erwähnt hatte das ich eher Aufträge eines Sheriffs annahm konnte man schnell sehen das Niwan ein größeres Interesse zeigte. Zählte man kleine Sachen zusammen konnte man nur den Grund ahnen. Ob dieser Stimmte oder nicht würden erst die Worte preis geben. Der Kerl schätzte meine Hilfe sehr und ich seine. Schuldgefühle hätten mich lange geplagt wenn ich heraus gefunden hätte das er eine gewisse Hilfe bräuchte und diese nicht schnell bekam während ich ein anderes Leben angefangen hätte. Daher hatte ich diesen Kerl meine Regelmäßige Hilfe angeboten. 

"Herr Carter" Antwortete ich auf seine Frage hin. Das ausgerechnet dieser Name fiel konnte einen Schocken. Der Kerl nahm seinen Stand sehr ernst und wurde von vielen gefürchtet. Das er eine solche Seite haben konnte und einer fremden Person ihr Leben stützte konnte man für einen kleinen Scherz halten wenn man es nicht direkt gesehen hatte "Ja..ich wurde meistens an solche verkauft. Sie besaßen somit alles nötige und konnten es vor den Augen anderer komplett vertuschen." Die gigantischen Villen waren auch nicht nahe an den Wohnungen anderer Leute. Alleine die Grundstücke zierten große Flächen. "Die Angst ist ein zu großer Teil meines Lebens weswegen ich diese liebend gerne meide". Fügte ich knapp hinzu. Das es überraschend kam, konnte man deutlich in seiner Stimme hören. Übel nehmen konnte man es auf jedenfall nicht. Auch andere Leute die man kaum als Reich bezeichnen konnten, konnten Sklaven halten. Selbst wenn es unschuldige gab, das Misstrauen und Angst würde mich direkt wegzerren. Andere Aufträge suchen "Außerdem sind die Aufträge von ihm eher simple Aufgebaut und mich vor Schusswaffen hüten" Sagte ich weiter. Ich selber besaß keinen Schutz gegen solche Waffe, noch hatte ich selber eine. Nicht mal ein bisschen Erfahrung hatte ich mit diesen. 

Stumm nickte ich auf die Worte. Hinter einer Fassade konnte das Grauen stecken. Selbt die ruhigste Person konnte im stillen ein verkokster Geselle sein."D..danke für dein Mitgefühl" Mit diesen Worten hatte ich nicht gerechnet. Das knappe Danke wirkte auf jeden fall verlegen 

Nach diesen Worten sah Niwan etwas zu Boden. Es hatte ein seltsames Gefühl erzeugt als er mitfühlend wirkte. Ds blieb auch noch die röte in Gesicht etwas erhalten. "Am liebsten bei dir..aber ich kann mir sehr gut alleine Vorstellen das dass völlig unmöglich ist. Wer hier lebt hat selber kaum Platzt für sich, muss sich mit anderen den rest Teilen..und eine Fremde bin ich auch noch" Sagte ich nachdenklich. Hier unten kannte ich mich außerdem kaum aus, wusste nicht wo man verborgen vor den Augen der anderen mal Schlafen konnte. "Und seltsame Blicke würde man auch sicherlich spüren" Innerlich seufzte ich etwas. Ich musste aufjedenfall das wenige Geld sparen um besser leben zu können. Vor allem musste ich dafür öfters Aufträge annehmen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 21:48.

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 23.08.2024 11:59

Als Amunet den Namen Carter erwähnte, klingelte etwas bei Niwan. Er hatte den Mann selbst noch nie getroffen. Er wusste auch gar nicht wie dieser aussah. Aber den Namen hatte er schon öfters gehört. Logisch, er ist hier groß geworden und war schon seit jungen Jahren kriminell. Natürlich blieb es da nicht aus, immer mal wieder Kontakt mit den gesetzeshütern zu haben, Informationen über eben diese zu bekommen, um auch immer auf dem neusten Stand zu sein. Schließlich musste man wissen, vor wem man sich in Acht nehmen musste, auf wen oder was man achten musste. Doch im Endeffekt kannte er nicht mehr, als nur ein paar Gerüchte über diesen Namen. Niwan wusste nicht, wie dieser Typ so drauf ist. Doch wenn er Amunet mit Aufträgen unterstützte, musste wohl irgendwo etwas Gutes in den Typen stecken. Was leider nicht unbedingt selbstverständlich für diesen Beruf war. 

Niwan nickte leicht, als Amunet von ihren Erzählungen weiter erzählte. "Der Nachteil an den Reichen ist, dass sie dazu erzogen werden, kein Mitleid mit Menschen wie uns zu haben. Sie lernen von klein auf, dass sie etwas besseres sind, als wir. Wenn es so in der Erziehung verankert ist, ist es schwer das los zu lassen und sich nicht so graumsam gegenüber Menschen zu verhalten, denen es nicht so gut geht." Erneut nickte Niwan, wirkte es verständnisvoll, dabei konnte er es noch immer nur bedingt verstehen. Um zu überleben würde er so viel tun, ganz gleich wie viel Angst er hatte. Die Angst vor dem Tod war weitaus schlimmer. "Ich verstehe. Die Aufträge von ihm sind also einfach sicherer und angenehmer. Sozusagen einfaches Geld?"

"Ja das stimmt. Selbst wenn ich wollen würde, ich könnte dich nicht mit zu mir bringen. Wenn man dich da sieht, gibt das nur sehr viel Ärger. Ärger auf den ich nur zu gut verzichten kann.", sagte er ehrlich. Ein bisschen zu ehrlich sogar, hatte er versehentlich indirekt einfließen lassen, dass er sie gar nicht mit zu sich nehmen wollte. "Gibt es denn nicht einen Ort wo du schön öfters in ungestört unterkommen konntest?"

Antworten

Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 23.08.2024 13:00

Ich hatte erst später erfahren das er einer der gefürchtetsten Sheriffs war. Erschreckt hatte mich dies da ich ihn nicht so eingeschätzt hatte. Der Mann hatte nicht gezögert als ich zusammen gebrochen war und war schnell bei mir gewesen. Harte Schale, weicher Kern war einer meiner ersten Gedanken als ich erfuhr welche Macht er hatte und was andere von ihm hielten. Etwas was jeder besitzen konnte aber nicht jeder zeigte solch eine Fassade. Und Carter war da kleiner Meister. Vielleicht hätte es jemand anderes gegeben der mich in einen Schutz umhüllt hätte. Dieser Gedanke war sehr klein und schnell verflogen, viel zu hoch waren die Chancen das es gänzlich anders hätte kommen können. An den Tag an dem mich Carter aufgefunden hatte, war es eher ruhig gewesen an den Orten die er kontrolliert hatte.

Aufmerksam lauschte ich Niwan zu. Pure Wahrheit. Die Adligen bekamen alles, hatten von Grund auf gänzlich andere Sorgen als wir. Bekamen so gut wie alles was sie wollten. Lernten schon von Anfang an was sie tun mussten um für den Hochadel keine Schande zu sein. Selbst so manche grauenhaften Seiten wurden weiter gegeben. Für einige Generationen weiter vererbt bis welche gab die ein Ende setzten. Egal ob mit Gewalt oder durch Verweigerungen. Stumm nickte ich nach diesen Worten. Während wir ums Überleben kämpften, nicht mal sicher sein konnte ob man am nächsten Tag noch lebte, fehlte es dem Adel an nichts. "Ja. Es ist auch eine kleine Quelle die nie versiegt solange Menschen hier leben. Aber auch begleiche ich so meine Schuldgefühle aus. Carter war Anfangs etwas skeptisch gewesen als ich sagte das ich überwiegend ihm helfen werde als Söldnerin und nicht einen ähnlichen Weg gehe wie viele andere Söldner. Aber ich glaube er ist inzwischen froh über diese Hilfe" Sagte ich entspannt.

Die Worte überraschten mich nicht sehr. Es war offensichtlich gewesen das diese Idee mehr als nur Dumm war. Riskant konnte es auch werden. Wenn Niwan in der nähe von Männern schlief würden diese nur auf gierige Gedanken kommen. Mit diesen Wissen konnte ich nicht schlafen, wäre die ganze restliche Nacht wach gewesen. Vielleicht war es aber auch gänzlich anders was ich dachte. "Ich schätze mal nicht nur ärger" Murmelte ich etwas. Bei seiner Frage hin schüttelte ich den Kopf "Ich hab nie wirklich an einen Ort mehrmals geschlafen. " Außer beim Sitz der Behörde. Doch dies setzte ich in Gedanken fort. Es würde etwas länger dauern bis ich dort käme und ich wusste nicht wie weit Niwan bei diesen war. Dieses Risiko wollte ich direkt umgehen

Antworten

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 24.08.2024 15:23

zu Niwans Aussage über den Adel und dessen Verhalten folgte von Amunet nur noch ein stummes Nicken, was der Mann einafach hinnahm. Viel mhr konnte man wohl zu der Sache nicht sagen. Als Niwan hörte, wie Amunet von Schuldgefühlen sprach, hob er fraged eine Augenbraue. "Warum hast du dem Sheriff gegenüer denn Schuldgefühle?" Auf die restliche Aussage von Amunet nickte Niwan nur. Der Sheriff war sicher froh jemanden wie Amunet unter seinen Fittichen zu haben. Denn so hatte er wenigstens einen Söldner zbter Kontrolle und konnte ohne viel Aufwand verhindern, dass auch diese Söldnerin ins illeale abrutschte und ein Dorn im Auge der Geseteshüter wurde. 
"Wie meinst du das mit nicht nur Ärger?", hakte Niwan nach. Tatsächlich konnte er sich denken, was Amunet damit meinte, doch es hatte sich in ihm ein innerer Drang breit gemacht, der forderte, dass Amunet dennoch aussprach, was genau sie damit meinte und vor allem was somit ihre Intenttion dahinter war. 
Auf die Aussage hin, dass sie keinen festen Schlafplatz hatte und auch an keinen zweimal schlafen wollte, nickte der Mann verständnisvoll. In der Zeit, wo er von zuhause rausgeflogen war,  bis zu dem Zeitpunkt, wo er seine aktuelle Unterkunft gefunden hatte, hatte er auch dauernd wechselnde Schlafplätze gehabt. Er wusste wie grausam es sein konnte, wenn man am Abend nicht wusste, wo man die Nacht verbringen sollte. Der Moment, wo einem alle sicheren Plätze, die einem einfielen, ausgingen... es war einfach grausames Gefühl. "Nun, was machen wir denn dann mit dir? Dich einfach in den Gassen hier alleine lassen, kann ich nicht machen.", sagte er schließlich mit einem charmanten Unterton. 

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum