A helping hand from above | Tallulah & Niwan

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Niwan
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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 21.10.2024 17:14

Eher halbherzig beobachtete wie Tallulah zwei kleine Flachmänner aus ihrem Mantel holte. Niwan vermutete, dass darin wohl Flüssigkeiten waren, um die Wunde auszuspülen. Was genau nun darin war konnte er aber nur vermuten. Ganz gleich was es war, er hoffte nur, dass es die Wunde nicht noch mehr infizierte und auch nicht all zu weh tun würde, wenn man mit der ominösen Flüssigkeit die Wunden ausspülen würde. Auch auf den Inhalt des Mäppchens achtete er kaum, denn es fiel ihm zunehmend schwerer sich zu konzentrieren. Ihm wurde langsam aber sicher allmählich schwindelig. Er hasste das Gefühl, er musste sich zusammenreißen um noch wirklich in der Situation zu bleiben, was die Schmerzen aber ziemlich schwer machten. Denn es war doch so viel einfacher sich dem Wunsch, der Begierde des Körpers nach einer kurzen, kleinen Ohnmacht, hinzugeben. Doch er wusste, wenn er dies tun würde, so wäre es sein Ende. Dann hatte er keine Chance auf Rettung, was umso dämlicher wäre, weil hier ein junges Mädchen dazu bereit war ihm zu helfen, ihm im warsten Sinne des Wortes sein Leben zu retten. 
Bei den Worten, welche er leicht dumpf wahrnahm, musste er schlucken. Na super, ausgerechnet er sollte das erste Versuchskaninchen seiner Retterin sein. Ein tiefes Seufzen entkam ihm, woraufhin er direkt seine Augen zusammenkniff, weil es doch schmerzhafter war als gedacht. Er wusste, er musste es einfach hinnehmen und hoffen, dass die Person vor ihm, recht hatte mit ihrem Optimismus. Denn selbst wenn er ihre Hilfe nicht annahm, würde er es sicher nicht überleben. Also was hatte er schon zu verlieren. Im schlimmsten Fall ging er bei der Hilfe von ihr drauf, aber im besten Fall würde er es überleben. Und diese Variante gab es nur mit ihrer Hilfe. Dadurch nickte er nach einem kurzen Augenblick. "Bereit.", erwiderte er. 

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 18.10.2024 10:34

(Ich dachte ich hätte geantwortet und mich gewundert, warum nix passiert XD

Während Niwan dabei, sich mit seinem Schicksal abzufinden, zog Talli aus einer weiteren Manteltasche zwei kleine Flachmänner heruas. Einer enthielt Wasser, sonst zu trinken für sie selbst, da sie selbst nichts anderes trank. Daher war es auch aus ihrem haushalt im weißen Viertel und so sauber, wie man es in der Stadt nirgends sonst bekommen könnte. Der andere enthielt irgendein alkoholisches Getränk, dass sie aus einer Flasche dím keller umgegossen hatte. Vermutlich Brantwein, auf jeden Fall dem geruch zu urteilen etwas härteres. Dieser diente dem Zweck, Eindruck zu machen. In dieser Gesellschaftsshciht hier war es denkbar einfach mit einem angebotenen schluck Alkohol einen guten Eindruck zu machen. Nun würde er anderem Zweck dienen müssen. In der Mappe befanden sich indess eine Nadel, Faden und ein sauberer Verband. Zwar bisher noch nicht verrwendet, was sie noch Niwan schonend beibringen musste, wo er doch gerade danach fragen musste. Aber die Jahre ihrer Untergrundausflüge hatten Talli gelehrt, immer ein kleines Care-Paket dabei zu haben.

"Ich weiß wie es auszusehen hat und Kleider nähen ist schließlich auch nichts anderes." Antwortete sie deshalb mit fester Stimme. Natürlich hatte sie schon dem örtlichen Arzt über die Schulter gesehen, so neugierig wie sie war. Vor allem seit ihre Ausflüge häufiger und die Wahrscheinlichkeit das Wissen zu benötigen gestiegen war, aber ausprobiert hatte sie es selbst nicht. Jedoch konnte es in der tat ja nicht so schwer sein und die Zuversicht in ihrer Stimme sollte ihren ersten Patienten beruhigen, so zumindest der Plan. "Bereit?" Fragte sie also zur Sicherheit noch einmal.

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Niwan
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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 19.09.2024 12:52

Viel Zeit um einmal tief durchzuatmen, gab Niwan sich selbst nicht, da er direkt schon sein Shirt leicht hochgezogen hatte, um zu sehen, wie er der Wunde an der Seite seines Bauchs ging. Sein Blick wanderte hoch zu dem Gesicht der Frau, als diese begann zu sprechen. Mit einer Hand hielt er noch immer das Oberteil fest. "Wo willst du denn die ganzen Untensilien dafür hernehmen?", fragte er die Frau. Er klang ein bisschen zynisch, was gar nicht mal seine Absicht war. Er war schlichtweg nur nicht mehr in der Lage seine Gefühlslage zu kontrollieren, weswegen er einfach alles so frei raus ließ, wie es gerade kam aber auch weider ging. Bezüglich der Aussage mit dem Ausbrennen nickte er nur leicht. Im Gegensatz zu der Frau, war es ihm total egal, ob sowas Narben hinterließ. Für ihn war es nicht wichtig, ob er noch gut aussah oder verschandelt war durch Dinge wie Narben. Zwar spielte er hin und wieder mit seinem Aussehen, aber er war nicht darauf angewiesen. Und da er auch nicht in der Oberwelt lebte, so wie die Frau vor ihm, was er natürlich nicht wusste, war es auch seinem Umfeld egal, zumal die meisten ohnehin selber auffällige Narben hatten.

Die Frage von Niwan sollte sich wohl zum Teil selber klären, als er erkannte, wie sie dabei war irgendwas aus ihrem Mantel zu holen. Es schien ein kleines Mäppchen zu sein. Hatte sie da alles drinnen, was man brauchte um Wunden zu versorgen? Wenn ja, war das mehr als nur clever. Aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass auch die Mappe bei dem Punkt auswaschen nicht helfen konnte. Er zögerte einen Moment lang. "Nicht, dass ich eine Wahl hätte, aber... hast du das schon mal gemacht? Kennst du dich damit aus?", fragte er nach. Er wusste, er musste sie es so oder so machen lassen, weil er nicht mal im Ansatz dazu in der Lage war, sich selber und eigenständig die Wunden zu versorgen. Doch er wollte immerhin wissen, worauf er sich einließ und vor allem, worauf er sich in Zukunft einstellen musste

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 17.09.2024 14:42

Kurz ließ sie Niwan entwas verschnaufen. der Weg war anstrengend gewesen, doch er hatte es bis hier her geschafft und nun hatte sie die nötige Ruhe, um die Wunde richtig behandeln zu können. Also kniete sich Talli hin und zog, ohne zu zögern, sein bereits halb hochgeschobenes Oberteil komplett weg, um einen guten Blick auf das ganze Ausmaß zu haben. Tatsächlich blutete die Wunde nur noch wenig. Was hieß, dass siee ntweder nicht so schlimm sein konnte oder Niwan bereits zu viel Blut verloren hatte. Bei letzterem müsste es ihm allerdings bedeutend schlechter gehen als jetzt, weswegen Talli dies erleichtert ausschloss. Über seinen dadurch sichtbaren Körperbau machte sie sich überhaupt keine Gedanken, flascher Zeit, falscher Ort und in diesem Moment völlig unbedeutend.

"Ich würde vorschlagen auswachen, nähen, verbinden." Äußerte sie dann ihre weiteren Gedanken in ruhigem Ton, um Niwan nicht mehr als nötig zu beunruhigen. "Fürs Ausbrennen blutet es bereits nicht mehr stark genug." Und es würde hässlichere Narben hinterlassen und da das Mädchen aus Kreisen kam, wo Aussehen zählte, war das eh die am wenigstens beste Methode. Zumal ersteres durchaus reichen sollte. Zwar war sie selbst nicht gelehrt war solche Dinge betraf, doch hatte sie sich, dank ihrer nun schon seit einigen Jahren andauernden Ausflüge in den Untergrund genügend Wissen aneigenen können, um eine simple Erstversorgung durchaus geschickt durchführen zu können, zumindest nicht an sich selbst, dafür war sie vermutlich zu schmerzempfindlich. Was bei ihrem ruhigen und komfotablen Lebensstil zwar nciht verwunderlich war, jedoch oder eher zum Glück waren die Menschen hier schon härter im nehmen.

Mit einem Blick zu Niwan wollte sie also sicher gehen, dass er mit der vorgeschlagenen methode einverstanden war, währedn sie bereits aus den Tiefen ihrer Manteltaschen eine kleine Mappe zog. Die Erfahrung hatte sie gelehrt zumindest auf das nötigste immer vorbereitet zu sein.

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Niwan
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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 12.09.2024 07:20

Niwan war dankbar dafür, dass Lilli und er in Stille den kurzen und doch so langen Weg gingen. Zwar hätte es ihn sicher etwas von dem Schmerzen abgelenkt, aber er hätte gleichzeitig auch nicht mehr die Konzentration gehabt, um einen Fuß vor den anderen zu setzen. Denn dies verlangte ihm alles ab. Er starrte nur so auf den Boden, stellte sich vor wie sein Fuß auf die Atille ging, auf die er sich fokussiert  solange, bis der Fuß sein Ziel erreicht hatte, nur um dann das Ganze mit dem nächsten Schritt zu wiederholen. Zu seinem Glück war es nicht sonderlich verwunderlich, wenn jemand hier zu Boden starrte. So konnte auch niemand sein Veilchen oder das Blut an seiner Lippe sehen. Den Hinweis, dass sie bewusst nah an der Hauswand entlang liefen verstand Niwan sogar in seinem geschwächten Zustand noch. Sie würde ihn nicht vollständig tragen können, was er nachvollziehen könnte. Andersherum wäre es wohl nicht anders. Und so versuchte er sich nicht allzu sehr auf der Frau neben sich abzustützen.  Zwar wollte er sich nicht an der Qans stützten, da er wusste, dass es gefährlich sein konnte, doch hin und wieder glitt seine Hand an der Mauer entlang, damit er zumindest nicht sein Gleichgewicht verlor. 

Es fühlte sich so an, als wären sie eine Ewigkeit unterwegs. Er begann auch bereits zu schwitzen, da dieser kurze Wege eigentlich viel zu anstrengend für seinen Körper war. Doch er zog, so gut er konnte, durch. Als sie am Ende der Gasse ankamen, und Lilli eine Kiste für ihn zurechtstellte, versuchte er sich langsam auf diese niederzulassen. Jedoch plumpste er mehr darauf als alles andere, weswegen er noch mal scharf die Luft zusammenzog und gerade so noch einen Schmerzensschrei verhindern konnte. Immerhin saß er jetzt und musste sich nicht mehr anstrengen zu stehen. Bei den Worten von Lilli blickte er zu dieser auf. "Danke", sagte er leise mit krächzender Stimme. Er begann sein Oberteil etwas hochzuziehen, um zu sehen, ob seine Winde da noch immer blutete.  Dies konnte er jedoch nicht direkt erkennen, weswegen er sein Shirt noch weiter hoch zog und somit der Frau seinen mageren Körper präsentierte. Eine Sache die er normalerweise ungern machte  wusste er, dass es eine Schwäche seinerseits war, dass er so extrem schmal war, doch darüber dachte er nicht nach, wollte er nur die Wunde in Ruhe ansehen können, um endlich feststellen zu können, dass dmsie kaum noch blutete. 

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 11.09.2024 15:38

Zwar war Talli nicht der größte Freund von direktem Körperkontakt, doch war dabei lediglich meistens die Freiwilligkeit das Problem. Hier handelte es sich um eine Notwendigkeit und sie hatte es von sich aus angeboten und damit war es gut. So stüztzte sie Niwan so gut sie konnte, immernoch genaustens drauf bedacht, nach Außen nicht zu auffällig zu wirken. Doch für jemanden der sie nur im Vorbeigehen wahrnahm, sollten sie nicht viel mehr als wie ein spazierendes Paar wirken. Menschen waren wirklich erschreckend einfach zu täuschen, wenn sie sich nicht ernsthaft bemühten genau hinzusehen. Auch Talli hatte diese Lektion auf unschöne Weise lernen müssen. Doch sie streifte die Gedanken an die Verganheit ab und widmete sich der Gegenwart, die in ziemlich lediertem Zustand an ihrem Arm hing. 

Langsam setzte sie sich in Bewegung, sodass Niwan gut mitkam. Immer an der Wand entlang, sodass er sich im Notfall auch da abstützen konnte. Da Talli nicht allzu stark war, bezweifelte sie ihn komplett tragen zu können, sollte die restliche Kraft seine Beine vollends verlassen. Doch sie kamen gut voran. Kurz hatte das Mädchen überlegt ihm einfach irgendetwas zu erzählen, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken, doch kam sie zu dem Entschluss, dass es schlauer wäre, wenn er seine verbleibende Energie darauf konzentrierte zu laufen. Für alles andere war später auch noch Zeit. Und so schwieg sie den Weg über und beachtete stattdessen aufmerksam die Umgebung.

Und so erreichten sie tatsächlich ihr Ziel. Eine schmale Seitengasse, der einzige Zugang zu einem seit längerem leerstehenden Gebäude. da dieses leider verrammelt war, konnte sie nicht rein. Jedoch war der Zugang zum Haus der einzige Sinn der Gasse, sodass sich niemand aus versehen hier her verirren würde. Perfekt für den ihr zugedachten Sinn. An der Hauswand am Ende der Gasse angekommen zog Talli eine Kiste herbei auf die sich Niwan setzen konnte. "Geschafft." Lobte sie ihn. Aufmunternde Worte, so hoffte sie, sollten ihn motivieren durchzuhalten.

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 09.09.2024 17:33

Niwan starrte für einige Augenblicke auf den Arm, welcher ihm hingehalten wurde. Zum einen, weil es ihm schwer fiel, den genauen Ort des Armes auszumachen. Denn er sah alles etwas verschwommen, ws an der Müdigkeit lag als auch an dem bisherigen Blutverlust. Zum anderen war auch sein stolz etwas verletzt von der Aktion. Denn ihm wurde noch mal sehr deutlich gezeigt, dass er auf die Hilfe der Frau angewiesen war. Ihm gefiel es nicht, doch es war nicht der richtige Zeitpunkt um jetzt zu eitel zu sein, um solch eine Unterstützung anzunehmen. Stattdessen sollte er lieber dankbar sein, dass jemand bereit war ihm das Leben zu retten. So also hakte er sich bei Lilly ein und konnte sich auch so, zumindest etwas, auf die Dame stützten. Doch er war darauf angewiesen, dass die Frau ihn führte. Denn alleine würde er den Weg nicht finden. Er konnte ja nicht mal alles klar sehen. Daher nickte er nur erneut, um zu signalisieren, dass er bereit war mit Lillys Hilfe loszugehen. Nicht, dass er wirklich bereit für die Schmerzen war, die auf ihn warteten, doch wirklich eine Wahl hatte er nicht. Und je schneller er es hinter sich hatte, desto besser. 

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 09.09.2024 13:37

Mit engelsgleicher Geduld, denn davon hatte Talli genügend wenn man es gewohnt war am rande zu stehen und zu beobachten, bis etwas ereignisreiches geschah um dieses nicht zu verpassen, wartete sie ab, bis sich Niwan vollkommen aufgerichtet hatte. Das er es soweit geschafft hatte, schien doch fast ein Wunder. Zwar war es von weiter weg zum Glück schlecht ersichtlich. Von namen allerdings konnte man ihm die Schmerzen und die damit einhergehnde Anstrengungen bei dieser sonst simplen Bewegung durchaus ziemlich deutlich ansehen. Von daher kam auch eine so gefühlskalte Person wie sie nicht umher einen gewissen Respekt zu empfinden. Überlebendwillen hatte der junge Mann, das musste man ihm lassen. Was wiederrum Talli erfreute, so würde ihre Geste wenigstens nicht umsonst sein und sie hatte ihre Zeit auch nicht an jemanden verschwendet, derr sie nicht zu schätzen wusste. Was sie auch gar nicht gut aufgenommen hätte. Leicht nachtragend konnte sie ab und an schon sein.

Nun da Niwan stand, war allerdings der Blondine klar, dass er es wohl nicht schwerlich tatsächlich allein irgendwohin schaffen würde, ganz zu schweigen ob er dort angekommen weiterhin Kraft haben würde durchzustehen. Nach einem kleinen inneren Disput mit sich selbst hilt sie ihm dann doch ihren Arm hin und deutete mit einem Kopfnicken an, sich darauf zu stürzen. das alles würde völlig umsonst sein, wenn er unterwegs krepierte. Und lebend hatte sie mehr von ihm. Sobald sie in der Seitengasse einigermaßen sicher und Blickgeschützt waren, konnte Talli die Wunde zumindest vorerst etwas reinigen und verbinden. das sollte ihn zumindest so lange zusammen halten, bis er es nach Hause geschafft hatte. Vieleicht hatte er dort Verbandszeug, anderenfalls plante Talli selbst wenlches zu besorgen. Aber eins nach dem anderen, erst mal musste sie ihn in Sicherheit bringen.

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Niwan
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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 08.09.2024 14:08

Viel mehr als den Stofffetzen auf seine Wunde zu drücken, hatte Niwan nicht machen können. Denn ihm fehlte für so gut wie alles die Energie. Mit etwas geweiteten Augen schaute er zu der Frau auf, die meinte, dass sie noch ein Stück gehen mussten. Er nickte nur leicht, und behauptete somit, dass er diesen kurzen Weg schaffen würde. Doch sein Körper war absolut nicht damit einverstanden. Mittlerweile schmerzte ein jedes Körperteil, fühlte es sich so an, als würde jede einzelne Zelle in seinem Körper weh tun. Doch er wusste, er hatte keine Wahl. Er brauchte die Hilfe von Lilly, er brauchte die Versorgung seiner Wunden und hier war es einfach nicht möglich. Entgegen seinem Körper, der förmlich schrie, sich keinen Millimeter zu bewegen, stämmte er seine beiden Hände auf den Boden. Mühevoll konnte er sich so etwas anheben. Im selben Moment zog er seine Knie ran, wodurch er zumindest schonmal etwas aufrechter saß. Er strengte sich dabei sehr an, nicht verbal die Schmerzen zu veräußern, die er dabei empfand, denn diese waren wirklich enorm. Nachdem er den Hintern zumindest schon mal in der Luft hatte, und seine Beine auch in der richtigen Position waren, ließ er eine seiner Hände an die Wand hinter sich wandern, damit er sich dort abstützen konnte. Er erhob sich ein weiteres Stück, während sein Gesicht vor Schmerz nur so verzogen war. Wieder ließ er einer seiner Hände etwas höher die Wand entlanggleiten, wobei es eher stockend war, als wirklich gleitend, und zog sich noch ein Stückchen hoch. Diesen Prozess wiederholte er immer wieder, solange, bis er, mehr oder weniger, gerade auf seinen Beinen stand. Dem Prozess dabei zu zu sehen, musste qualvoll für einen jeden sein, der auch nur etwas ungeduldig war. Denn er hatte sich viel zu lange gezogen, vor allem da Niwan immer wieder Rückschläge hatte machen müssen, wieder etwas weiter runtergerutscht war, ehe er ein effektives bisschen wieder hochgekommen war. Doch nach einer gefühlten Ewigkeit, vollkommen außer Atem stand Niwan vor der anderen Person. Noch stützte er sich mit seinen Händen an den Wänden ab, suchte sein Gleichgewicht ehe er langsam eine Hand nach der anderen löste. Zwar sah man ihm immer noch an, dass er starke Schmerzen hätte, doch hätte man nicht gesehen, wie er sich hochgeqäult hätte, so würde man gar nicht glauben, dass er derartig schwer verletzt war. Er nickte nur leicht. "Wir können.", sagte er leise. Niwan traute sich nicht vorzugehen, da er Angst hatte einen Schritt zu machen. Denn sein Körper fand gar nicht gut, was er da trieb, war es für den Mann ein Wunder, dass er es überhapt geschafft hatte, sich hinzustellen. Er befürchtete, dass sobald er einen Schritt vorwärts machen würde, er einfach wieder sofort zu Boden fallen würde und er wusste, nochmal würde er definitiv nicht hochkommen. 

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 02.09.2024 15:49

Während sich Niwan ganz offensichtlich über die Bedeutung von Tallis Worten wunderte, was nicht ungewöhnlich war in diesem Umständen und vor allem dieser Gegend, sah sie sich unauffällig um. Langsam ließ sie dabei ihren Kopf wanders, ganz so als würde sie in Gedanken versunken sein, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Was auch super funktionierte. Noch hatte niemand in der direkten Umgebung Verdacht geschöpft, dass hier es etwas nicht so war, wie es zu sein schien und sein sollte. Jedoch war es riskant weiterhin hier zu bleiben. Zum einen würde es zwangsläufig irgendwann jemanden auffallen, dass sich die beiden nicht weg bewegten, zum anderen konnten sie hier an diesem staubigen Ort inmitten der Menschenmassen nur schlecht seine Wunde versorgen. Auch wenn der Druckverband den Blutverlust minimieren konnte, musste der Verletzung richtig gereinigt und verbunden werden. Im gesite ging die junge Frau also die umgebenden Straßen ab. Da sie sich hier gut auskannte, ihren Auflügen sei dank, erinnerte sie sich an eine kleine Seitengasse, mehr eine Art Sackgasse zu einem verlassenen Gebäude hin, keine zwei Straßen weiter. Da Tallulah nicht wusste wo Niwan, vieleicht sogar hier in der Nähe wohnte, geschweige denn ob es Nahe genug war, dass sie es dahin schaffte, würde das Versteck es zumindest zeitweilig tun. 

"Um zwei Ecken ist eine ruhige Sackgasse, wenn du es bis dahin schaffst, können wir deine Wunde zumindest erst mal provisorisch behandeln, sodass du es bis nach hause schaffst." Erklärte sie deshalb, ohne ihn dabei direkt anzusehen und ohne, dass sich ihre Lippen stark bewegten. Um dnach außen den Eindruck zu erwecken lediglich zusammen auf irgendwas zu warten. das sollte unverfänglicher aussehen, als zu tuscheln, denn so würde es für Außenstehende aussehen. Doch da noch alles gut ging, war Talli auch nicht sonderlich nervös. was die leute hier sowieso wittern würde. Doch Talli aus der Ruhe zu bringen war sowieso fast ein Ding der Unmöglichkeit.

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