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Die Suche lieferte 54 Ergebnisse:
Elijah & Tallulah's Geschichte: Teil 1 - Jeder fängt mal klein an
von Tallulah am 20.02.2025 11:26Zeit: vor etwa 13/14 Jahren (Talli ist gerade 5/6 Jahre alt und Elijah so 10/11)
Ort: eine Nachmittagsveranstaltung der Oberschicht im Ratshaus
Normalerweise fanden die Zusammentreffen der Oberschicht, sofern es sich nicht tatsächlich um Ratsversammlungen oder dergleichen, kurz also Arbeit, handelte, eher in den späten Abendstunden statt. Wenn sich die Sonne bereits hinter den Bergen und Sanddünen versteckte oder nur noch ein goldener Schleier sich in der Abenddämmerung über die Stadt legte und alles in eine heilige Atmosphäre tauchte, als würde die Stadt leuchten. Wenn die einfachen Arbeiter in ihren einfachen Betten schliefen, vom Tagewerk erschöpft, sich zwielichtige Gestalten in den schmalen Gassen des Untergrundes herumtrieben und die gaststätten egal welcher Schicht reich gefüllt waren mit spielfreudigen und erlebnislustigen gestalten. Denn die Stadt schlief nie.
Doch Tallulah war noch zu jung, um zu so einer späten Stunde noch wach zu sein. Sie würde es nicht einmal schaffen die Augen offen zu halten, um den spektakulären Sonnenuntergang über der Wüste zu erleben, so schön er auch sein möge. Denn das junge Mädchen war erst ein paar Jahre alt. Und zu allem Überfluss war sie erst vor wenigen Monaten hier gelandet. Bereits verblassten die zwarten Erinnerung an eine zeit, bevor Isadora Caldwell, die mächtige Magnatin von San Valdura, sie adoptiert hatte, aus ihrem Leben davor gerissen und in diese vollkommen neue andere Welt verpflanzt hatte. Und nun von der kleinen Talli erwartete, sich so schnell wie möglich einzuleben. Was die kleine auch fleißig tat, so wie es ihr eben möglich war. Doch Kinder sind je bekanntlich zäher und anpassungsfähiger als mancher Erwachsene. Sie hatte als erstes alles gelernt, was man als erstes an ihr bemerken würde. Wie man sich zu verhalten hatte. Benehmen, Auftreten, Wortwahl, Konversation, Eleganz, waren nur ein paar Punkte ihres vollen Zeitplan gewesen. Und das obwohl sie zur Adoption gerade erst einmal 5 Jahre alt gewesen war. Was genau der Grund war, dass das Caldwell-Familienoberhaupte Tallulah zu sich geholt hatte, war ihr unbekannt und die Dame reagierte auch nicht gerade freundlich darauf wenn man sie fragte, daher hatte Talli es balb aufgegeben. Ihre Zeit würde kommen.
Und nach all dem Lernen wie man geht, steht, spricht, jeden Tag, monatlang von früh bis spät, war das Mädchen nun, doch deutlich eher als man angenommen hatte, so zumindest tuschelten die Angestellten, nicht das Isadora ihr etwas direktes gesagt hätte, bereit in die hohe Gesellschaft von San Valdura eingeführt zu werden. Ein großer Tag für das kleine Mädchen.
Der große Besprechungraum des Ratshauses war elegant aber dezent geschmückt. Gerade genug, um dem Anlass der Einführung in die Gesellschaft eines Nachkommen eines Ratsmitgliedes würdig zu sein, aber eben auch nicht zu pompös, wie diverse Abendveranstaltungen es zu sein pflegen. Ein wenig Schmuck hier und da in einem absolut reingeputzten Raum. Die Fenster standen einen Spalt offen und fingen die gelegentlichen Winde ein, die sich ihren Weg zu den Fenstern des beindruckenden Gebäudes bahnen konnten und ließen die leichten weißen Vorhänge sanft hin und her wieden. An einer Seite des Raumes war ein üppigen Büffet aufgebaut. Zwar war die Mittagszeit gerade erst verstichen, was niemanden abhielt, sich mehr als gelegentlich an den ausgestellten Speisen, jeder Geschmacksrichtung reichlich zu bedienen. Immerhin hatte man ja das Geld für derlei Pomp, dann wollte er auch gelebt werden.
Vertreten waren an diesem Tag trotzdem relativ wenige Vertreter der Oberschicht. was natürlich allein dem Zweck galt das junge Mädchen nicht mit zu vielen neuen Gesichtern zu überfordern, welches nun doch etwas unsicher neben ihrer neuen Mutter eben jenen Raum betrat. Sie trug ein weißes Kleidchen, das um ihre Knöchel schwang bei jedem Schritt und di blonden Haare gingen ihr gerade einmal bis zur Schulter. Bis zur Adoption musste sie wohl kurze Haare gehabt haben, den länger waren sie noch nicht gewachsen. Das Gesicht des Mädchen spiegelte eine Mischung auf Faszination und Angst wieder. Obwohl man ihr eingebleut hatte, ihre Miene unter Kontrolle zu halten, eine der Lieblingslektionen von Isadora, war es ihr noch nicht möglich sich vollends zu verstellen. Auch war sie etwas zappelig, was ihr den einen oder anderen bösen Blick der Dame einbrachte.
Der Plan war es nun Tallulah der Reihe nach den wichtigen Persönlichkeiten der Stadt vorzustellen. Den Anfang sollte aber keiner der hohen Tiere machen. Man, und das heißt Isadora, hatte sich bewusst den Sprössling der Sinclairs machen. Von ihrer Mutter kam die Antwort, es wäre einfacher mit einem anderen Kind anzufangen, denn der Junge musste nur wenig älter als sie sein. Von den Angestellten hatte sie gehört, es läge daran, dass, sollte Talli keinen guten Eindruck machen, der Schaden bei jemdnem wie ihm nicht so schlimm wäre. was das bedeutet wusste das Mädchen nicht, sie freute sich stattdessen endlich ein anderes Kind kennenzulernen.

Re: 𝑆𝑒𝑟𝑖𝑛𝑎’𝑠 𝑆𝑢𝑐ℎ𝑒
von Tallulah am 20.02.2025 11:17Das ist doch kein Problem, gemeinsam kriegen wir das schon hin ^^

Re: 𝑆𝑒𝑟𝑖𝑛𝑎’𝑠 𝑆𝑢𝑐ℎ𝑒
von Tallulah am 16.02.2025 10:00Hallöchen und willkommen ^3^
Serina könnte ja zum Caldwell Haushalt gehören. Isadora hätte sicher kein Problem jemandem aus der Freiheit zu kaufen. So könnte sie auf Talli treffen, die es nich so mit der Überheblichkeit der Oberschicht hat. Sie würde sie also, wenn niemand zu guckt, gut behandeln und so könten sie Freunde werden. Vermutlich würde Talli auch irgendwenn versuchen Serina die Freiheit wieder zu geben. Also n langer Plan XD

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan
von Tallulah am 18.10.2024 10:34(Ich dachte ich hätte geantwortet und mich gewundert, warum nix passiert XD
Während Niwan dabei, sich mit seinem Schicksal abzufinden, zog Talli aus einer weiteren Manteltasche zwei kleine Flachmänner heruas. Einer enthielt Wasser, sonst zu trinken für sie selbst, da sie selbst nichts anderes trank. Daher war es auch aus ihrem haushalt im weißen Viertel und so sauber, wie man es in der Stadt nirgends sonst bekommen könnte. Der andere enthielt irgendein alkoholisches Getränk, dass sie aus einer Flasche dím keller umgegossen hatte. Vermutlich Brantwein, auf jeden Fall dem geruch zu urteilen etwas härteres. Dieser diente dem Zweck, Eindruck zu machen. In dieser Gesellschaftsshciht hier war es denkbar einfach mit einem angebotenen schluck Alkohol einen guten Eindruck zu machen. Nun würde er anderem Zweck dienen müssen. In der Mappe befanden sich indess eine Nadel, Faden und ein sauberer Verband. Zwar bisher noch nicht verrwendet, was sie noch Niwan schonend beibringen musste, wo er doch gerade danach fragen musste. Aber die Jahre ihrer Untergrundausflüge hatten Talli gelehrt, immer ein kleines Care-Paket dabei zu haben.
"Ich weiß wie es auszusehen hat und Kleider nähen ist schließlich auch nichts anderes." Antwortete sie deshalb mit fester Stimme. Natürlich hatte sie schon dem örtlichen Arzt über die Schulter gesehen, so neugierig wie sie war. Vor allem seit ihre Ausflüge häufiger und die Wahrscheinlichkeit das Wissen zu benötigen gestiegen war, aber ausprobiert hatte sie es selbst nicht. Jedoch konnte es in der tat ja nicht so schwer sein und die Zuversicht in ihrer Stimme sollte ihren ersten Patienten beruhigen, so zumindest der Plan. "Bereit?" Fragte sie also zur Sicherheit noch einmal.

Re: Niwans Abmeldung
von Tallulah am 17.09.2024 15:36Dann einen wunderschönen Urlaub und gute Erholung ^^

Mavie & Tallulah: Ein erstes Versuchskaninchen
von Tallulah am 17.09.2024 15:07Zeit: Vor etwa 5 Jahren
Ort: Abendveranstaltung der hohen Gesellschaft im Ratssaal
Wie ein Traum.
Genauso musste es erscheinen, wenn man den Saal betrat. Ein Raum geschmückt mit Pomp und Menschen in den feinsten Kleidern. Auf den Büffets das beste Essen und in den Gläsern teurer Wein. Die Feste der Oberschicht waren ein Sinnbild von Protz und Zurschaustellung ihres Überflusses und Reichtums. Genau diese standen in kleinen Grüppchen zusammen oder saßen in samtweichen Sesseln beieinander und plauderten über sie sinnlostesten Themen oder, in dem ein oder anderen Fall, über die Geschäfte. Denn selten bekam man alle wichtigen Personen so nahe zusammen. Das Licht der langsam untergehenden Sonne fiel sanft durch die leicht geöffneten Fenster, denn ohne wäre es hier aufgrund der vielen Menschen und der bereits draußen immer noch drückenden Wärme, nicht aushaltbar. Doch so wehte ein leiser Wind durch den Raum und kühlte die zuweilen erhitzten Gemüter angenehm ab.
Es war nicht Tallulahs erste Veranstaltung dieser Art, und sicher auch nicht die letzte, trotz ihrer zarten gerade 14 Jahre. Wenn sie sich auch noch etwas verloren vorkam, denn sie hatte keine Geschäfte zu besprechen. Zwar erledigte sie bereits die ein oder anderen Geschäfte für Isadora, doch stets in sicherer Umgebung wo, wie ihre Mutter es so 'liebevoll' ausdrückte, nichts schief gehen konnte. Was meistens hieß, die Sache war eh bereits ausgemacht und sie musste nicht mit mehr als einer Person verhandeln. Auch wenn sie versprochen hatte, ihre bald mehr Verantwortung zu übertragen. Hier war nun allerdings so viel los, dass Talli nicht mehr als schmückendes Beiwerk an diesem Abend sein sollte. Ihr recht. Nichts bereitete dem Mädchen größere Freude, als ihre fast schon Unsichtbarkeit zu nutzen, um zwischen den Menschen hindurch zu wandeln und ihre Gespräche zu belauschen. Klatsch war immer unterhaltsam und Wissen war sowieso Macht. In dem Glas, was sie mit sich trug, war nur Wasser. etwas anderes bekam sie noch nicht und es war sowieso besser bei vollem Verstand zu bleiben.
Und so nahm der Abend seinen Lauf in seiner fast traumhaften Manier.
Doch allzu schnell kann auch ein Traum zum Alptraum werden.

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan
von Tallulah am 17.09.2024 14:42Kurz ließ sie Niwan entwas verschnaufen. der Weg war anstrengend gewesen, doch er hatte es bis hier her geschafft und nun hatte sie die nötige Ruhe, um die Wunde richtig behandeln zu können. Also kniete sich Talli hin und zog, ohne zu zögern, sein bereits halb hochgeschobenes Oberteil komplett weg, um einen guten Blick auf das ganze Ausmaß zu haben. Tatsächlich blutete die Wunde nur noch wenig. Was hieß, dass siee ntweder nicht so schlimm sein konnte oder Niwan bereits zu viel Blut verloren hatte. Bei letzterem müsste es ihm allerdings bedeutend schlechter gehen als jetzt, weswegen Talli dies erleichtert ausschloss. Über seinen dadurch sichtbaren Körperbau machte sie sich überhaupt keine Gedanken, flascher Zeit, falscher Ort und in diesem Moment völlig unbedeutend.
"Ich würde vorschlagen auswachen, nähen, verbinden." Äußerte sie dann ihre weiteren Gedanken in ruhigem Ton, um Niwan nicht mehr als nötig zu beunruhigen. "Fürs Ausbrennen blutet es bereits nicht mehr stark genug." Und es würde hässlichere Narben hinterlassen und da das Mädchen aus Kreisen kam, wo Aussehen zählte, war das eh die am wenigstens beste Methode. Zumal ersteres durchaus reichen sollte. Zwar war sie selbst nicht gelehrt war solche Dinge betraf, doch hatte sie sich, dank ihrer nun schon seit einigen Jahren andauernden Ausflüge in den Untergrund genügend Wissen aneigenen können, um eine simple Erstversorgung durchaus geschickt durchführen zu können, zumindest nicht an sich selbst, dafür war sie vermutlich zu schmerzempfindlich. Was bei ihrem ruhigen und komfotablen Lebensstil zwar nciht verwunderlich war, jedoch oder eher zum Glück waren die Menschen hier schon härter im nehmen.
Mit einem Blick zu Niwan wollte sie also sicher gehen, dass er mit der vorgeschlagenen methode einverstanden war, währedn sie bereits aus den Tiefen ihrer Manteltaschen eine kleine Mappe zog. Die Erfahrung hatte sie gelehrt zumindest auf das nötigste immer vorbereitet zu sein.

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan
von Tallulah am 11.09.2024 15:38Zwar war Talli nicht der größte Freund von direktem Körperkontakt, doch war dabei lediglich meistens die Freiwilligkeit das Problem. Hier handelte es sich um eine Notwendigkeit und sie hatte es von sich aus angeboten und damit war es gut. So stüztzte sie Niwan so gut sie konnte, immernoch genaustens drauf bedacht, nach Außen nicht zu auffällig zu wirken. Doch für jemanden der sie nur im Vorbeigehen wahrnahm, sollten sie nicht viel mehr als wie ein spazierendes Paar wirken. Menschen waren wirklich erschreckend einfach zu täuschen, wenn sie sich nicht ernsthaft bemühten genau hinzusehen. Auch Talli hatte diese Lektion auf unschöne Weise lernen müssen. Doch sie streifte die Gedanken an die Verganheit ab und widmete sich der Gegenwart, die in ziemlich lediertem Zustand an ihrem Arm hing.
Langsam setzte sie sich in Bewegung, sodass Niwan gut mitkam. Immer an der Wand entlang, sodass er sich im Notfall auch da abstützen konnte. Da Talli nicht allzu stark war, bezweifelte sie ihn komplett tragen zu können, sollte die restliche Kraft seine Beine vollends verlassen. Doch sie kamen gut voran. Kurz hatte das Mädchen überlegt ihm einfach irgendetwas zu erzählen, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken, doch kam sie zu dem Entschluss, dass es schlauer wäre, wenn er seine verbleibende Energie darauf konzentrierte zu laufen. Für alles andere war später auch noch Zeit. Und so schwieg sie den Weg über und beachtete stattdessen aufmerksam die Umgebung.
Und so erreichten sie tatsächlich ihr Ziel. Eine schmale Seitengasse, der einzige Zugang zu einem seit längerem leerstehenden Gebäude. da dieses leider verrammelt war, konnte sie nicht rein. Jedoch war der Zugang zum Haus der einzige Sinn der Gasse, sodass sich niemand aus versehen hier her verirren würde. Perfekt für den ihr zugedachten Sinn. An der Hauswand am Ende der Gasse angekommen zog Talli eine Kiste herbei auf die sich Niwan setzen konnte. "Geschafft." Lobte sie ihn. Aufmunternde Worte, so hoffte sie, sollten ihn motivieren durchzuhalten.







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