Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
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Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Amunet on 08/11/2024 04:56 PMEs war ein relativ ruhiger Tag gewesen. Die Zeit verging schnell wenn man so darüber nachdachte. Ich konnte es immer noch nicht glauben wie viele Leute mir gehohlfen hatten hier ein neues Leben zu beginnen. Immerhin war ich eine Fremde gewesen, eine die ein Leben als Söldnerin weiter leben wollte um der Sklaverei völlig zu entkommen. Frei zu sein und meinen Weg alleine zu beschreiten. Vielleicht hätte mich der ein oder andere auch eingesperrt wenn man wüsste das ich unbefugt auf ein Handelsschiff betreten hatte und hier her kam. Die paar Tage auf diesem Schiff hatte ich kaum schlafen können. Ich musste wachsam sein damit man mich nicht finden konnte. Und das war mir gut gelungen.. Langsam erhohlte ich mich ganz und die scheue Art trat immer weniger an Lichts. Allerdings in ganz kleinen und langsamen Schritten. Zumindest auf den ersten Blick so. Meine Wege führten mich zum großen Marktplatz. Ich wollte die velen Stände genauer anschauen. Nur die, die Schmuck verkauften würden ich am liebsten dabei meiden. Der Schmerz in meinen inneren würde nicht so leicht verschwinden und die Zeit bei einen Händler als Adoptiv-Tochter zu leben, fehlte immer noch. Mit einer Kapuze die mich vor der Sonne weitgehend schützte lief ich an den Ständen vorbei. Essen, Stoffe, Schmuck, Waffen,..es gab alles mögliche was ma hir finden konnte und das Herz begehrten konnte. An einen Stand blieb ich kurz stehen. Egal, da ist Fleisch dran Ich liebte Fleisch und somit kaufte ich mir einen Fleischspieß. An dem Geschmack musste ich mich aber dennoch gewöhnen Egal..man kann es essen und so schlecht schmeckt es auch nicht Mei Körper fand neue Kraft und die Zeit des Hunges war bei weitem verschwunden. Im langsamen Tempo lief ich weiter während ich mir die anderen Stände ansah
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Kenda on 08/11/2024 05:56 PMNun waren es schon zwei Tage. Zwei Tage, seit ich in diese Stadt gezogen bin. Der Weg hierher war nicht einfach und hatte mich einige Opfer gekostet. Doch umso zuversichtlicher war ich, meiner Familie hier einen Namen zu machen. Dank der Caldwells hatte ich schon ein schönes Stück Land für meine Ranch gefunden. Nun musste diese noch auf Vordermann gebracht werden. Um einen Tripp zum örtlichen Marktplatz, kam ich deswegen nicht umher. Zum Glück war es ein ruhiger Tag, das machte es mich vielleicht etwas leichte, mich unter die Mengen zu mischen. Mit dem Hut tief ins Gesicht gezogen, lief ich durch die Straßen, Duke an meiner Seite. Mae hatte ich auf der Farm gelassen. Man konnte ja nie wissen. Der Border Collie lief ein wenig vorraus. Schnupperte mal rechts, lief mal links entlang. Mein Blick hing weitgehend am Boden. Wirklich lust auf Kontaktknüpfung hatte ich im Moment nicht wirklich. Ich wollte einfach ein paar Dinge für die Tiere besorgen und zurück.
Am Marktplatz angekommen, ließ ich kurz meinen Blick schweifen. Hier schien es alles mögliche zu geben. Gut... Mit langen Schritten lief ich zwischen den Ständen entlang. Fleisch, Gemüse, Hafer - das sollte wohl fürs erste reichen. Ab und zu musterte ich die Stände, an denen ich vorbei lief. Waffen...Schmuck...Kleidung...Töpfe...Hafer! Sofort steuerte ich den Stand mit den großen Säcken an. Ganz genau nahm ich den hier angebotenen Hafer unter die Luppe. Immerhin bekamen meine Pferde nur das beste. Mit der Hand nahm ich mir ein paar der Körner herraus, um sie besser mustern zu können und sicher zu stellen, dass dies gute Ware ist. Schließlich entschied ich mich dazu, einen Sack Hafer zu kaufen und ging weiter meines Weges. Duke hatte der weilen die Umgebung weiter erkundet. So aufgeschlossen und neugierig, wie der Hund war, konnte ich ihn wirklich kaum aus den Augen lassen. Und auch jetzt heckte er wieder irgendetwas aus. Nur knapp konnte ich sein schwarz-weißes Fell hinter der nächsten Ecke verschwinden sehen. "Duke!" versuchte ich noch, ihn zurück zu rufen, doch er hörte nicht mehr. Zu sehr war er auf einen bestimmten Geruch fixiert. Leise seufzend folgte ich dem Schlingel also, welcher vor einem Stand mit lecker riechendem Fleisch zum stehen kam. Sein Blick haftete regelrecht an dem Fleischspieß, welcher gerade einer jungen Frau übergeben wurde. "Duke!" versuchte ich es nochmal, ihn zu rufen. Als dies noch immer sinnlos war und Duke sich dazu entschloss, der jungen Frau zu folgen, blieb mir nichts anderes übrich, als ihm weiter hinterherzulaufen.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Amunet on 08/11/2024 06:32 PMMit dem Spieß in der Hand wollte ich nicht gleich was einkaufen. Erstmal würde ich stehen bleiben um in ruhe zu essen. So musste ich mir ein Stände gut merken die ich später auch noch aufsuchen konnte weswegen ich meinen Blick etwas über diese schweifen lief. Darunter fiel ein Stand der Taschen verkaufte. Meine kleine Tasche würde auf dauer mir kaum etwas bringen. Sobald ich auf einer Mission war, bräuchte ich noch ein paar Kleinigkeiten die ich in einer größeren Tasche verstauen konnte. Hugo hatte alles mögliche in seinen Taschen gehabt. Da er das Gewicht gewohnt war, durfte es ihm ja nicht allzu schwer sein. Lucie dagegen hatte gefühlt immer nur das wichtigste in ihrer Tasche gehabt... und Aiko hatte immer das meiste Essen eingepackt. Ihr essen jetzt zu haben wäre ein kleiner Traum .Was die drei tun..oder..Ne ne, diesen Gedanken darf ich nicht haben. Ihnen geht es bestimmt gut. Immerhin waren sie beim Angriff nicht da gewesen...Bestimmt hätten sie aber schnell gehandelt und es wäre nicht so weit gekommen. Bestimmt arbeiten sie auch noch im dreiergespann so wie ich sie kenne. Wenn ich wüsste wo sie zurzeit wären, hätte ich alles mögliche getan um ihnen schreiben zu können das es mir gut geht. Bestimmt hatten sie große sorge als sie vom Angriff Wind bekamen. Noch immr plagten mich viel zu viele Gedanke um meine Vergangenheit. Das Schicksal hatte es nur für 10 Jahre gut gemeint bis wieder Steine auf den Weg lagen und die qualen erneut anfingen. Die Tränen hielt ich zurück als ich von meinen Gedanken ablies und weiter mich umblickte. Es war angenem das der Platz nicht allzu voll war. Ich hasste Menschenmengen zwar nicht direkt, doch wohl fühlen tat ich mich auch nicht in solchen Mengen. Nach wenigen Sekunden hatte ich bereits die Hälfte gegessen. Ich sah mich langsam etwas schneller um, misstrauen flimmerte in meinen hellblauen Augen. Ich spürte ein paar Blicke, etwas was mir unangenehm war. Unter den meisten Söldnern gab es 2 große Meinunge über mich. Das hatte ich selber gehört. Die einen hatten angst das ich deren Aufträge klauen könnte, immerhin trugen wir den gleichen Rang und waren auf aufträge scharf.. Andere hatten Interesse daran ob ich aus meiner ehemaligen Heimat ein paar nützliche Kampftechnicken, Planungen und Waffen hatte. Ewas dazwischen gab es meines wissens nach noch nicht wirklich. Doch neben diesen anderen Söldenr gab es auch noch andere Gesellen, eine Art von Mensch die ich am liebsten meiden würde in jeder sekunde. Doch eine gewisse Person dürfte hier wohl kaum zu sehen sein. Etwas was mich erleichtete. Nachdem ich noch einen bissen genommen hatte, sah ich eine schwarz-weiße gestallt auf mich zukommen und stellte fest das es sich um einen Hund handelte. Da brauchte ich mich nicht anzuspanen. Der kleine sah nicht grade so aus als würde er mich angreiffen wollen. Ist schon eine weile her das ich einen Hund sehe Ein ganz leichtes lächeln breitete sich in meinen Gesicht aus und ich ging etwas in die Hocke um den Hund genauer zu betrachten. "Du scheinst ja ein gutes Zuhause zu haben" Murmelte ich. Das Fell sah viel zu gefplegt aus als das es ein Streuner sein konnte Wahrscheinlich hat er Fleischgeruch ihn zu mir gebracht Kurz blickte ich auf mein Spieß und dann wieder zum Hund
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Kenda on 08/12/2024 06:44 PMDuke war schon immer so gewesen. An jedem neuen Ort, an dem wir auf unserer Reise vorbei gekommen waren, hatte er die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er war nunmal ein sehr offener und freundlicher Hund. Wahrscheinlich das komplette Gegenteil von mir. Aber das hat mir leider auch schon viel Ärger eingebracht. Unverständlich, dass man einen Hund einfach erschießen will, nur weil dieser ein bisschen spielen will. Unverständlich schüttelte ich den Kopf leicht, bei dem Gedanken an die sturz besoffenen Männer. Irgendwie auch gut, dass sie mich sofort weg jagen wollten. Sonst wäre ich vielleicht noch in dieser herunter gekommenen Ortschaft geblieben. Hier war es doch um alle male besser. Naja...bis auf die vielen Leute hier.
Der Border Collie hatte es mittlerweile geschaft, die Aufmerksamkeit der jungen Frau auf sich zu ziehen. Mit großen Augen sah er zu ihr hoch. Sabber tropfte ihm schon regelrecht von seinem Maul hinunter auf den Boden. Das kleine Kerlchen war natürlich nicht doof. Einfach so würde er sicherlich nichts von diesem köstlich riechendem Fleich abbekommen. Brav setzte er sich hin. Jeder mochte doch einen guten alten Trick, nicht wahr? Zum Glück war das einer von Duke's Stärken. Mit Leichtigkeit verlagerte er sein Gewicht nach hinten und hob seine Vorderpfoten an. Ein Bellen aus seinem Maul - sollte soviel heißen, wie: "Schau mal, was ich tolles kann!"
Das Bellen war nicht schwer zu überhören und es war mir so bekannt, dass ich sofort raushörte, dass es Duke war. Seufzend folgte ich also dessem Klang. Hoffentlich brachte er mir nicht schon wieder Ärger ein. Und dort saß er. Männchen machend vor einer Passantin, nur um etwas von ihrem Essen zu bekommen. Kleiner Schlingel. Nächstes Mal lasse ich ihn wohl besser Zuhaus bei Mae, damit sie auf ihn aufpassen kann. Mit langen Schritten ging ich auf meinen Hund und der fremden Person zu. Den Hut noch immer tief ins Gesicht gezogen. "Duke, komm her Junge." Etwa drei Meter entfernt von den beiden, blieb ich stehen und rief den Border Collie zu mir. Dieser wiederum nur widerwillig, lässt sich zurück auf seine Pfoten fallen und sah mich mit schief gelegten Kopf an. "Riechst du nicht das leckere Fleisch in ihrer Hand?" - waren wohl gerade seine Gedanken. Ich kann es ihm nicht verübeln. Der herzhafte Geruch des Standes lag noch immer in meiner Nase. Kurz viel mein Blick auf die Gestalt, an der Duke solches Interesse zeigte. Geheimnisvoll, mit der Kapuze ins Gesicht gezogen. Doch bei diesem Wetter auch verständlich. Die Sonne brannte heute nur so von oben herrab.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Amunet on 08/12/2024 08:00 PMAm liebsten hätte ich den kleinen direkt gestreichelt so wie er vor mir war, konnte sowas eine gute Möglichkeit haben. So eine Chance würde ich wohl in zukunft nicht grade oft haben. Sobald ich die ersten Aufträge annehmen würde und gut erledigte, würden wahrscheinlich noch viele andere folgen. Ein Auftraggeber kannte ich bereits, diesen würde ich regelmäßig besuchen kommen. Immerhin hatte diese Person die bei vielen gefürchtet und respektviert wurde mich aufgefunden, mich versorgt auch wenn es weder seine Aufgabe in diesen Maße war noch das er für sowas eigentlich viel Zeit hatte. Ich schuldete diesen Kerl viel und würde es mit jeden Tag meines Lebens hier begleichen.
Doch ohne den Herrchen des Hundes zu fragen den ich bis jetzt nicht mal sehen konnte wollte ich den nicht gleich grade anfassen und auch male direkt durch knuddeln. Nacher ist einer dieser reicher Leute die mich sehen und nichts gutes im Kopf haben Der kleine war schlau. Das konnte man schnell merken und sehen als er mit einer Leichtigkeit sein eigenes Gewicht so gezielt nach hinten verlagerte und eine Vorderpfote hob Wie es wohl so ist ein Tier so zu halten? Selbst mein Vater hatte keine Tiere gehabt. Hugo hatte ab und an seinen Adler dabei gehabt. Dieser Vogel hatte mir zuerst ja viel mehr angst eingejagt als so manche Abenteuer .. Dachte ich kurz. Nach wenigen Sekunden schien der Hund das essen durch einen Trick kriegen zu wollen. Bei einen Leckeren Essen läuft anscheinend auch bei Hunden das Wasser aus den Maul heraus Bei diesen Gedanken musste ich schmunzeln. Doch grade bei so einen Fleisch musste man auch etwas vorsichtig sein. An sich aßen viele Tiere ja Fleish..Aber weder war so warm wie der Spieß noch besaß deren natürliches Essen gewürze. Vor allem bei manchen konnte es schnell mal zu Problemen führen. Vielleicht gibt es ja ein Stand in der nähe mit rohem Fleisch. Das würde den kleinen wahrscheinlich auch schmecken Noch immer in der Hocke betrachtete ich den Hund. Ihn einfach jetzt alleine hier warten zu lassen wäre aber auch nicht grade das beste. Immerhin liefen hier viele Leute umher und ich bezweifelte das der kleine auf eine Fremde Person direkt hören würde. Noch während ich darüber nachdachte was ich jetzt tun könnte hörte ich eine fremde Stimme und sah auf. Ein schmunzeln konnte ich nicht vermeiden als ich aus den Augensah das der Hund nur widerwillig seine Haltung änderte Das muss bestimmt sein Herrchen sein Fiel mir dann direkt auf "Hallo" Sagte ich dann an Kenda gewand die mich etwas angeschaut hatte. Meine Stmme klang zwar ruhig, doch ein misstrauischer Unterton konnte man heraushören. Ich traute niemanden, ein Vorteil da ich somit auf vieles vorbereitet war.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Kenda on 08/14/2024 01:35 PMDer Border Collie schien sich wohl nicht losreißen zu wollen. Sollte nicht heißen, dass der Hund nicht auf mich hörte. Er war sehr klever, konnte alle möglichen Tricks und erledigte seinen Job als Wach- und Herdenhund sehr gut. Doch auch er brauchte einfach mal eine Auszeit, in der er machen konnte, was er wollte. Und das war meistens neue Leute kennenlernen und fressen. Ich stellte den vollen Sack Hafer, den ich gerade gekauft hatte, auf den Boden und richtete meinen Hut ein wenig, um einen besseren Blick auf die beiden zu haben. Zwar konnte man dadurch auch meine Gesichtstattoos erkennen, doch das war mir im Moment egal. Wer weiß, vielleicht waren die Leute hier ja offener gegenüber den in diesen Landen wohnenden Stämmen, als so manch andere Ortschaften. Auch wenn ich davon nicht wirklich überzeugt war. Das "Hallo" der jungen Dame entgegnete ich mit einem grüßenden Nicken. Der misstrauische Unterton entging mir dabei natürlich nicht. Wer konnte es ihr auch übel nehmen. Ich selbst vertraute ja auch nicht jeder daher gekommenen Seele.
"Entschuldigt, falls mein Freund euch bedrängt hat." sprach ich ruhig, immerhin wollte ich ja nicht unhöflich sein. Aus der Tasche meines Mantels zog ich ein kleines Stück Fleisch heraus, welches ich extra für Duke immer dabei hatte. Ein kurzer leiser Pfiff reichte, um den Border Collie zu mir zu rufen, damit ich ihm dieses Stück zuwerfen konnte. Mit leichtigkeit fing der schwarz-weiße Hund es und kaute schwanzwedelnd darauf rum, bis er es schließlich runterschluckte. Ein leichtes Lächeln konnte ich mir dabei nicht verkneifen. Mit einer Hand strich ich kurz über den weichen Kopf meines Begleiters, ehe dieser auch schon wieder zu der fremden Dame hüpfte und sie neugierig beschnupperte. Sie scheint okay zu sein, dachte ich mir etwas beruhigt, doch immer noch misstrauisch. Duke hat zum Glück ein gutes Gespür für Menschen.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Amunet on 08/16/2024 11:14 PMDie ersten Minuten war der kleine fast ausschließlich auf mich fixiert. Besser gesagt auf den Fleischspieß der langsam kühler wurde. Doch so abkühlen wie in einen Wald oder gar im Schatten wurde es nicht. Es war defintiv ein süßer anblick. Vieleicht würde ich hier öfters Tieren begegnen die auf den ersten Blick als ich hier ankam garnicht lebten. Nachdem die Fremde einen Sack voller Hafer absgestellt hatte grif sie nach etwas Fleisch was sie bei sich hatte um so ihren Hund zurück zu hohlen. "Das macht nichts" Sagte ich recht entspannt Ein Hund kann schließlich keine Menschen einfangen und versklaven Diesen Gedanken ließ ich nicht laut aussprechen. "Ganz im Gegenteil, ich fand es einfach sehr süß auch wenn ich sowas nicht im geringsten Gewohnt bin." Sagte ich dann zwar knapp weiter aber auch recht offen und ehrlich. Auch bei anderen Leuten in der Sklavenzeit hatte ich nie in die nähe der Tiere gehen dürfen. Grade dieses Miststück hatte einige Pferde gehabt..und ihr Vater besaß ein Haufen Raubvögel. Nur wenn ich in anderen Räumen außer den Kellerräumen war konnte ich knappe Blicke auf diese Blicke werden. . Ich beobachtete entspannt wer der Hund zu Kenda hoch blickte und sich dann auch auf das kleine Fleischstück freute. Es dauerte keine Minute bis er damit fertig gewesen war. Aus dem Augnwinkel sah ich das Lächeln der Fremde. Der Anblick war aber auch jedes Lächeln wert. Ein schmunzeln konnte ich mir auch nicht verkneifen nachdem dieser mit hüpfenden Bewegungen zu mir kam und mich neugierisch beschnupperte. Da sein Herrchen da war, dachte er sicherlich das er seine Neugier auch zeigen konnte. Ich bückte mich somit etwas runter. Meine blauen Augen schimmerten fasziniert auch sie durch die Kapuze deutlich dunkler wirken
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Kenda on 08/19/2024 07:51 PMSo wie es aussah, schien die junge Frau sich durch die Gesellschaft von Duke nicht genervt zu fühlen. Eher anders. Ihr schien sie zu gefallen. Also brauchte ich mich darum wohl nicht zu sorgen, ob Duke wieder ärger brachte. Auch die Fremde selbst bestätigte mit ihren Worten noch einmal, dass mein kleiner Begleiter sie nicht gestört hatte. Die knappe Anmerkung war für mich erst etwas verwirrend, jedoch dachte ich nicht weiter drüber nach. Vielleicht waren Hunde als Haustiere zu halten in diesem Teil des Landes einfach nicht so gängig, wie in anderen Gegenden. Ich ging also nicht weiter darauf ein, sondern schenkte der jungen Frau nur ein knappes Nicken. Von Amunet schien wirklich keine Gefahr aus zu gehen. Vorerst. Nachdenklich musterte ich die junge Frau, welche sich zu meinem Hund hinunter gebeugt hatte. Vielleicht wärre es keine so schlechte Idee, ein paar Kontakte zu knüpfen. Immerhin war ich erst seit ein paar Tagen in der Gegend. Und wenn ich hier leben will, schadete es wohl auch nicht, ein paar Leute zu kennen. "Sein Name ist Duke." versuchte ich also eine Konversation zu starten, auch wenn sie den Namen des Border Collies wahrscheinlich schon mitbekommen hatte. "Lebst du hier?" änderte ich also nach einer längeren Denkpause das Thema. Was besseres war mir im Moment nicht eingefallen. Nach ihrem Namen fragen wollte ich vorerst nicht, sonst müsste ich ihr auch meinen nennen und im Moment wollte ich lieber noch nicht viel von mir preisgeben. Wer weiß, vielleicht schätzte ich die Fremde auch noch falsch ein.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Amunet on 08/19/2024 08:41 PM"Was für ein süßer Name" Sagte ich nachdem Kenda mit den Namen ihres tierischen Begleiters gesagt hatte. Neben den Mantel und der Kapuze die nur einen Teil meiner eigentlichen Kleidung verdeckte, trug ich einen Gürtel an welchen 2 Schwertscheiden steckten. Sie waren zu kurz als das es sich um Langschwerter handeln konnte. Meine Schmetterlingsschwerter trug ich immer bei mir. Nicht nur weil ich kein richtiges Zuhause hatte und an den verschiedenen Orten schlief. Eine Angst hatte sich in mein innerstes genistet, zerriss mich jeden Tag. Kurze Zeiten des vergessens waren die beste Zeit für mich da ich den Schmerz für eine Wele gänzlich unterbinden konnte. Auf ihre Frage hin sah ich wieder zu ihr hoch "Ja, seit einigen Tagen lebe ich als Söldnerin hier. Ich hatte gute Hilfe bekommen und hier völlig anders zu leben als hinter dem Meer" Antwortete ich ruhig. Mit der Kleidung konnte ich schnell herausstechen. Da kamen viele Fragen warum ich hier war. Besuchte ich jemanden? Hatte ich einen Teil einer Ausbildung hier zu erledigen, war ich nur auf einer Duchreise und machte es ein paar Tage lang ruhiger. Da würde der Gedanke kommen ich lebe hier einer der letzeren sein. Ich schätzte die Hilfe der erste Bekannten sehr die inzwischen eine große stützte für mich waren. Ich erwähnte nicht den grund warum ich hier her kam. Nicht jede Person konnte mit diesen Wissen umgehen, auch die die über mein Lebe etwas wussten hatten wahrscheinlich verzerrte Bilder in Kopf die eine geringe Größe hatten.
Re: Ruhiger Einkauf (Kenda & Amunet)
from Kenda on 08/26/2024 12:22 AMWieder musterte ich die junge Frau vor mir. Ihre Kleidung war ganz anders, als die meisten Leute hier trugen. Also kam sie wohl auch von weiter her. Hinter dem Meer? Als die junge Frau ihre vermeintliche Herkunft erwähnte, zuckten meine Augenbrauen kurz leicht zusammen. Das war wirklich weit weg. Das Meer selbst hatte ich noch nie gesehen und von einem Land hinter dem Meer nur sehr selten gehört. Interessant. Und ich dachte, ich käme von weit her... Meinen Hut schob ich ein wenig nach oben, um Amunet nun ordentlich anzusehen. Meine braunen Augen glänzten kurz geheimnisvoll in der Sonne. Auch meine Gesichtstattoos verrieten wohl, dass ich nicht hier aus der Gegend komme. Schon seit einer gefühlten Ewigkeit hatte ich auch keine anderen Stammesmitglieder mehr gesehen, welche man normalerweise an ihrer traditionellen Kleidung oder eben ihren Gesichtstattoos erkannte.
"Da sind wir wohl schon zwei, die neu in der Stadt sind." sagte ich ruhig und lächelte sie sogar kurz leicht an. Der Boder Collie hatte mittlerweile wieder von der jungen Frau abgelassen und schaute sich weiter neugierig um. Aus dem Augenwinkel behielt ich Duke im Blick. Man konnte ja nie wissen. Doch die Fremde behielt ich lieber auch im Auge. Bei ihr war ich mir, wie so oft, noch immer nicht sicher, ob ich ihr wirklich vertrauen konnte. Die Schwerter an ihrem Gürtel konnten sicherlich schnell gezückt werden. Ob meine Reaktion darauf schnell genug war, konnte ich nur schwer einschätzen. Also lieber etwas Vorsichtiger sein, als es später zu bereuen.




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