Suche nach Beiträgen von Nolan
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | » | Letzte
Die Suche lieferte 21 Ergebnisse:
Re: Dinnertime | Nolan & Niwan
von Nolan am 20.08.2024 13:28Die Arme hatte Nolan vor der Brust verschränkt, als er den Blick seines Gegenübers konterte. Der Verkäufer starrte ihm kühl entgegen, so einfach würde er sich wohl nicht beirren lassen. Der Söldner kräuselte missbilligend dir Lippen. "350 Taler? Du hast wohl den Verstand verloren." Der Händler zuckte nur mit den Schultern und lies seinen gierigen Blick erneut über die beiden Waffen an Nolans Gürtel wandern "350 Taler, oder einen der Revolver. Für die schäbigen Dinger ist das ein guter Deal, nicht?" Abwehrend legte der schwarzhaarige seine Hände über die Griffe. "Das klingt nach einen verdammt miesen Angebot", erwiderte er missmutig und richtete seinen Blick anschließend erneut auf die kleine, halb geöffnete Schachtel, in der sich die angebliche Celestium Munition befand. Das weißlich schimmernde Metall hatte seine Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen, hier im Untergrund hatte Nolan eigentlich auf einen günstigeren Preis gehofft, denn das Erz war natürlich nicht ersteigert, sondern gestohlen worden. Unglücklicherweise stellte sich der Vertreiber besagten Guts jedoch als besonders gierig heraus. Nolan schnaubte abfällig, "ich verzichte", kopfschüttelnd wandte er sich zum Gehen ab - wer wusste schon, ob es sich überhaupt um reines Celestium handelte. "Schön...330!" Rief ihm der Händler noch nach, doch der Söldner winkte nur kopfschüttelnd ab.
Eigentlich hielt Nolan nach nichts bestimmten Ausschau, da es ihm ohnehin in den Untergrund verschlagen hatte, hatte der Söldner beschlossen, sich nach ein paar lukrativen Angebot auf dem Markt umzusehen. Was da anging, schien heute aber nicht wirklich sein Glückstag zu sein. Aus einem kleinen Beutel, der an seinen Gürtel befestigt war, holte Nolan getrocknetes Fleisch hervor, welches er sich Häppchen Weise in Streifen geschnitten hatte - ein wenig Essen konnte er wirklich vertragen. Das sein Mittagessen die Augen eines kleinen hungrigen Diebes auf sich zog, ahnte der Söldner nicht. Nach der kurzen Pause begann sich der groß gewachsene Mann schließlich weiter durch die Menge zu bewegen. Zunächst fiel ihm nichts auf, doch Nolan war nicht naiv. Er wusste ganz genau wie viele verarmte Menschen in der Not zu Dieben wurden, immerhin war es ihm eine Zeit lang nicht anders gegangen. Als er daher bemerkte, wie ihm ein Augenpaar stets zu verfolgen schien, wurde der Söldner misstrauisch. Zunächst ließ er sich allerdings nichts anmerken, stattdessen lief er weiter und hielt schließlich an einen der Stände, um die Ware zu begutachten.
Re: Dahlia Alberona
von Nolan am 19.08.2024 23:23Hahah jaa, das kann ich mir vorstellen xD
Vielleicht könnte Nolan ihr auch irgendwie bei der Suche nach ihren Eltern helfen - er hat ja viele Kontakte^^
Re: Dahlia Alberona
von Nolan am 19.08.2024 22:34Supi, freut mich^^
Hahha, na beim betrinken ist Nolan auf jeden Fall dabei xD
old scars that still burn
von Nolan am 19.08.2024 22:30Der Geruch von schlechtem Alkohol und Staub ließ Nolan die Nase rümpfen, als er in einer der hintersten Ecken Platz nahm, hier wo ihm das spärliche Licht kaum erreichte. Mit jedem seiner mittlerweile seltenen Besuchen, erschien der Saloon schäbiger zu werden und dennoch erweckte der Anblick des Rattlesnake Inn jedes Mal Erinnerungen, die ihm dazu verleiteten sich an einen der abgeranzten, hölzernen Tische niederzulassen. Skeptisch betrachtete er den Whiskey, den er bereits frisch von der Bar abgegriffen hatte - war er mittlerweile zu sehr an den Alkohol der Oberwelt gewöhnt? Leugnen ließ sich jedenfalls nicht, das der säuerliche Geruch der Spirituose ihm nicht gerade zum Trinken einlud - dennoch führte Nolan das Glas schließlich an seine Lippen. Der Alkohol schmeckte genauso scheußlich wie erwartet, aber der Söldner brauchte zumindest ein paar Schlucke, sei es nur für die Wirkung. Irgendwie musste er immerhin die Anspannung loswerden, die ihm mittlerweile eigentlich bekannt sein sollte.
Ein Treffen mit Flynn stand stets auf Messers Schneide - jedes falsche Wort könnte die Stimmung zum Kippen bringen. Gekippt -als wäre sie das nicht bereits. Der Söldner fuhr sich seufzend durch das mittellange, schwarze Haar welchem sein Barbier für die wenigen Taler, die er ausgehandelt hatte, einen schiefen Schnitt verpasst hatte. Das Verhältnis zwischen ihnen war unterkühlt, um es vorsichtig auszudrücken. Ein Außenstehender, der die Identität des Scarlet Phantom kannte, war gefährlich. Denn für Nolan war klar, wer hinter den roten Hut steckte - das war Flynn bewusst, dem war er sich ganz sicher. Dennoch sprach niemand von ihnen darüber, Nolan wusste nicht, warum - vielleicht hoffte Flynn genauso wie er, das so lange keiner von beiden ein Wort verlor, sie das Offensichtliche ignorieren konnten. Zumindest darin schienen sie ganz gut zu sein.
Trotz allem - trotz der Geschehnisse der Vergangenheit - hatten sie irgendwie wieder zueinander gefunden, sei es nur aufgrund des stumpfen Informationsaustausches der einzig und allein dem gegenseitigen Nutzen diente. So oder so ähnlich redete es sich Nolan zumindest ein. Alte Erinnerungen spielten keine Rolle.
Re: Neue Lande, fremde Biester
von Nolan am 16.08.2024 16:48Leise quietschend, begleitet von einem alarmierten Bellen, öffnete sich die hölzerne Tür, jedoch nur einen Spalt, sodass Nolan nur einen Teil des Gesichts seiner Kundin ausmachen konnte. Das warme Licht, das aus dem inneren des Raumes flutete, umrahmte ihre Silhouette. Braune Augen musterten ihm, anhand der angespannten Körperhaltung Kendas konnte der groß gewachsene Mann erkennen, das sein Misstrauen wohl erwidert wurde. Gut so, alles andere wäre Naiv gewesen. "Ich komme wegen des Auftrags", erhob Nolan schließlich das Wort, nachdem er das begrüßende Kopfnicken erwidert hatte. Seine Hände hatten sich von den Griffen der Revolver entfernt, stattdessen verschränkte er die Arme vor der Brust, während sich die Tür langsam weiter öffnete und nun auch einen Blick auf die Gestalt des Kleffers freigab. "Also, willst du mir zeigen, wo sich die Viecher meist rumtreiben?" Fragte die Schweigsame Frau. Anders konnte er immerhin schlecht seine Arbeit verrichten. "Ich vermute, sie haben es auf die Ställe abgesehen, nicht?" Zu einer solchen Vermutung konnte auch Nolan, mit seinen beschränkten Wissen über die Dichisk kommen. Die Echsen hatten es wohl auf die Pferde abgesehen - einfache Beute, die zudem praktischerweise noch gefangen war, so oder so ähnlich mussten die Tiere wohl denken. Kurz warf der Söldner einen Blick gen Himmel. Vor Morgengrauen blieb noch etwas Zeit, sie könnten sich also in aller Ruhe auf die Lauer legen.
Neue Lande, fremde Biester
von Nolan am 13.08.2024 17:15
Kenda & Nolan
Es hatte ein bisschen gedauert, bis Nolan sich dazu entschieden hatte den Auftrag anzunehmen. Die Bezahlung fiel nicht gerade großzügig aus, seine Klientin war erst vor kurzem nach San Valdura gekommen, wie der Söldner dank ein paar seiner Kontakte herausgefunden hatte. Er mochte es nicht, wenn er seine Kunden nicht richtig einschätzen konnte und die stille Frau, mit den dunkelbraunen Haaren hatte zu jenen gezählt, die nicht viel über sich preisgaben. Trotz der Umstände gab es bereits ein kleines Problemchen, mit dem sich die Rancherin herumschlagen musste.
Ein Rudel Dichisk, schien sich wohl irgendwie in das karge Land fernab der Wüste verlaufen zu haben, nichts Ungewöhnliches, doch das sie sich so nah an die Stadt heran trauten, hatte Nolan im ersten Moment stutzig gemacht. Möglicherweise handelte es sich um sehr junge Exemplare? Doch was wusste er schon. Der großgewachsene Mann war kein Jäger, der sich mit den Verhaltensmustern der Tiere auskannte, sondern nur hier, um den widerspenstigen Echsen den Gar auszumachen. Dafür hatte er sich sowohl mit seinen beiden Smith & Wessons und seinem Messer, als auch mit seiner Sharps Rifle ausgerüstet. Man konnte schließlich nie wissen - wenn er Glück hatte, würde er die Viecher bereits aus der Ferne ausschalten, ohne das Risiko von Bissen oder Kratzern einzugehen, denn wenn Dichisk eins hatten, dann waren es messerscharfe Zähne.
Das Rudel schien die Morgenstunden auszunutzen, um die frisch eröffnete Farm heimzusuchen, dementsprechend war es noch dunkel, als Nolan sich in den Sattel seiner Stute schwang und der Straße Richtung Farmland folgte, welches unterhalb des Plateaus lagen. Von dem, was ihm zu Ohren kam, ging Isadora Caldwell sehr zimperlich mit der Vergabe ihrer Länder vor - seine Kundin schien also zumindest ein paar Verhandlungskünste zu besitzen, Nolan hoffte nur, dass sie nach getaner Arbeit nicht versuchen würde am Preis zu feilschen, denn das konnte der Söldner gar nicht leiden. Die Scharniere des Schildes, welches ihm an Eingang begrüßte, gaben ein leises Quietschen von sich, als es von einer Windböe erfasst wurde. "𝒟𝒶𝓀ℴ𝓉𝒶 ℳℯ𝒶𝒹ℴ𝓌𝓈" konnte Nolan mit zusammengekniffenen Augen entziffern, hier war er also richtig. Nachdem er Spark an einen der Zäune festgemacht hatte, schritt er auf die Tür zu, um dreimal zu klopfen - ganz so, wie sie es ausgemacht hatten. Kurz strich die Fingerkuppen Nolans noch einmal über seinen rechten Revolver. Man konnte immerhin nie wissen, welche Überraschungen dieses Land für einen Mann wie ihm bereithielt. Der Söldner bevorzugte Vorsicht, statt Nachsicht.
foul cards may cost your head
von Nolan am 11.08.2024 20:49
Warlock & Nolan
Die Nacht war hereingebrochen, hatte die unerträgliche Hitze San Valduras abgelöst und ließ Kälte über die Stadt einher fallen. Arbeiter, die den ganzen lieben Tag hatten schuften müssen, ließen ihre Arbeit ruhen und begaben sich in ihr Bett - oder auf direkten Weg in den nächsten Saloon.
The Rusty Spur war brechend voll. Die lebhafte Pianomusik, die aus einer hinteren Ecke des Raumes drang, wurde von lauten Gelächter begleitet. Der beliebte Saloon wurde vor allem für seine vielfältige Auswahl an Alkohol geschätzt. Die Luft hatte einen vertrauten Geruch von Schweiß, Tabak und Alkohol angenommen, der Nolan dazu veranlasste, die Nase zu rümpfen, als er sich in seinen Stuhl zurück lehnte und die um den Tisch versammelt Spieler eingehend musterte. Eigentlich verbrachte der Söldner seine Abende direkt an der Bar, doch heute hatte er sich sein Glas Whiskey an einen der alten, hölzernen Tische mitgenommen, um einer seiner Lieblingstätigkeiten nachzugehen. Dem Pokern.
Erneut musterte er die beiden Karten in seiner Hand. Der Pik König und das Ass selber Farbe lachten ihn entgegen. Er hatte gute Karten, möglicherweise waren sie sogar gut genug, um heute Nacht ein paar Taler reicher zu werden. Sein Blick huschte zu seiner rechten, als der bärtige Mann, in dessen schwarzen Haaren er bereits ein paar graue Strähnen ausmachen konnte, ein paar weitere Taler in die Mitte schob. Das erhöhte ihren Pot nun auf nette 150 Taler, welche Nolan liebend gern für sich beanspruchen würde. Langsam nährten sie sich den Showdown. Und obwohl Nolan eine starke Hand hatte, eigentlich den Sieg schon fast schmecken sollte, gefiel ihm etwas an dieser Situation nicht. Seine Mitspieler gefielen ihm nicht. Zumindest die beiden, neben ihm. Sein Gegenüber, der Mann mit rotbraunem Haar und 3-Tage-Bart, konnte er nicht recht einschätzen, ein nettes Pokerface eben. Die anderen beiden waren für Nolans Geschmack zu viel in Kontakt. Ihm gefielen die Blicke nicht, die sie einander zuwarfen, ihre Körpersprache, die man eigentlich als subtil eingestuft hätte. Nolan entging das kaum merkliche Nicken nicht, das rythmische Klopfen des Fingers seines Nachbars. Etwas war hier Faul und es stank nach Betrug. Wenn Nolan eins nicht ausstehen konnte, dann war es, wenn man ihm auf so unehrliche und dreiste Weise um sein hart erarbeitetes Geld brachte. Kurz blitzte etwas in seinen Blick auf, das jene, die ihm kannten wohl als die 'Ruhe vor dem Sturm' bezeichnen würden. Noch wartete der Söldner aber ab, setzte stattdessen sein Whiskey Glas an die Lippen, um den letzten Rest zu leeren. Dann richteten sich die blaugrauen Augen auf seinen Gegenüber, dessen Entscheidung noch ausstand. Würde er mitgehen? Oder ahnte er vielleicht ähnliches?
(An alle die tatsächlich Poker spielen können: ich entschuldige mich jetzt schonmal, für alle fehlerhaften Beschreibungen.
Oh und Credits an Flynn für die Idee mit den kleinen Icon, die hab ich mir einfach mal frech geklaut)
Re: Flynn Emerson Bradshaw
von Nolan am 07.08.2024 17:07Yayy, dann trag ich das ganze erstmal bei Kontakte ein 
Yes of course, war auch so gedacht. Die kurze Beschreibung sollte relativ viel Freiraum für eigene Ideen lassen. :)
Re: Flynn Emerson Bradshaw
von Nolan am 07.08.2024 16:53Ich könnte mir vorstellen, das er ganz am Anfang mit dabei war, vielleicht dann auch zu Flynns engeren Zirkel gehört hat, weil die Bande ja damals sicher noch recht klein war. Der Auslöser für seinen Austritt, könnte vielleicht dann der Namensgebende Überfall mit Brandstiftung gewesen sein, je nachdem, was da genau passiert ist. (Wenn du nicht zu viel spoilern willst, können wir da genaueres auch gern nochmal per Pn bequatschen xD)
Die beiden können ja danach trotzdem weiterhin in Kontakt geblieben sein und tauschen sich halt jetzt regelmäßig über die Geschehnisse der Unter- und Oberwelt aus. Das wäre zumindest meine Idee :3




Antworten