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Leron

-, Männlich

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Händler Oberwelt 1 Bronzestern 2 Bronzesterne

Beiträge: 59

Re: Stiller Abend (Leron & Amunet)

von Leron am 22.08.2024 18:41

Leron trat nach den Worten von Amunet dann also zur Seite und ließ somit das Blickfeld auf die ganzen Waren frei werden. Er hatte südlndische Stoffe und westländische Gewürze, aber auch Fundstücke der Wüste, die er weiterverwertet hatte fanden sich dort. "Sie können die Waren auch ruhig in de Hand nehmen. Alles bis auf die Nahrungsmittel, wie die Gewürze. Aber das versteht sich hoffentlich, nicht wahr?", sagte Leron mit einem freundlichen Ton. 

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Nolan
Administrator

32, Männlich

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Söldner Oberwelt 1 Bronzestern

Beiträge: 23

Re: Dinnertime | Nolan & Niwan

von Nolan am 22.08.2024 16:27

Sobald er ihn packte, erblickte Nolan die Panik in den Augen des jungen Mannes. Unweigerlich wurde er an eigene Misserfolge erinnert - fehlgeschlagene Beutezüge, die ihm eine Tracht Prügel eingebüßt hatten. Seine Einschüchterung erzielte nicht direkt den gewünschten Effekt, denn trotzdem versuchte der kleine Dieb seine Lüge aufrechtzuerhalten.
Nolans Blick blieb unlesbar, während die blaugrauen Augen auf den Kleineren gerichtet blieben, erst als der Händler das Wort erhob, richtete sich Nolans Blick nach ein paar Sekunden auf den bärtigen Mann. "Eine Meinungsverschiedenheit", erwiderte er schließlich zwischen zusammengebissenen Zähnen, "misch dich nicht ein." Ein Ruck und Nolan zog den jüngeren Mann hinter sich her, "mitkommen", befahl er, obwohl Niwan ohnehin keine Wahl hatte. Der Söldner behielt sein Handgelenk fest umschlossen.
Abseits der Stände und der Menschenmassen blieb er schließlich stehen, sein Griff lockerte sich etwas, während er Niwan fixierte. "Hör zu, deine falschen Spielchen und Ausreden kannst du dir sparen", klärte er den jungen Mann gleich auf, "Ich hab genug dieser Tricks selbst angewandt, so einfach lass ich mich nicht von einem Möchtegern wie dir bestehlen. Jetzt her mit meinem Geld." Da er auch seine Taler in einer kleinen Gürteltasche aufbewahrte, ging der Söldner automatisch davon aus das Niwan danach gegriffen hatte. Seine Stimme hatte eine bedrohliche Ruhe angenommen, noch einmal verstärkte er den Griff, um den Arm des Blonden um ihm zu verdeutlichen, das er sich auf keine Spielchen einlassen würde. Der Untergrund war einst seine Heimat gewesen, vor einiger Zeit, hatte er nach Beutezügen mit seinen Bandenmitgliedern über die dämlichen Leute gelacht, die sie Diebe so einfach davon kommen ließen - er würde nicht zu einen solchen Dummkopf werden und sich sein hart erarbeitetes Geld abknöpfen lassen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.08.2024 16:29.

Nolan
Administrator

32, Männlich

  Mittelschicht

Söldner Oberwelt 1 Bronzestern

Beiträge: 23

Re: old scars that still burn

von Nolan am 22.08.2024 15:13

Als sich die Eingangspforte des Saloons öffnete, richtete sich Nolans Blick unweigerlich auf die eintretende Gestalt. Er erkannte Flynn sofort und auch dem Barkeeper schien das Gesicht bekannt vorzukommen. Hastig stolpernd flüchtete er durch die Hintertür - eine Reaktion, die auch die Aufmerksamkeit der wenigen anderen Besucher auf sich zog. Während die Meisten scheu den Blick des Neuankömmlings auswichen, breitete sich zwischen anderen Grüppchen misstrauisches Getuschel aus. Die Brauen des Söldners hoben sich leicht, während er dem kleinen Mann nach sah, schließlich richteten sich die blaugrauen Augen aber wieder auf den Boss der Crimson Eyes. Soviel zu Subtil. Das hier können wir dann wohl von unserer Treffpunkt-Liste streichen. Kein großer Verlust - dem Whiskey würde der Söldner zumindest nicht nachtrauern.
Eine Weile verharrte Flynn noch an der Bar, es dauerte kurz, bis er ihm in der Menge entdeckte - oder er hatte ihm schon beim Eintreten bemerkt und ließ sich absichtlich Zeit. Ganz genau konnte das Nolan nicht sagen. Mit schweren Schritten trat der jüngere Mann schließlich auf ihm zu, die hölzernen Dielen knarzten unter den ledernen Stiefeln. Der berechnende Blick des anderen legte sich schwer auf ihm, mit den Vertrauen von damals hatte die Art, mit der ihn Flynn musterte schon lange nichts mehr gemein.
Langsam, fast hätte Nolan es als Vorsichtig beschrieben, löste der andere seine Pistole - die Geste veranlasste Nolan dazu, seine Augen von dem halbgefüllten Whiskeyglas auf die Waffe zu richten.
Für eine kurze Weile strich der Blick des Söldners über die Kratzer und Einkerbungen des kühlen Metalls - Spuren, die der jahrelange Gebrauch hinterlassen hatte. In einer langsamen, aber bestimmten Bewegung griff er schließlich nach seinen eigenen Revolvern, um sie mit einem dumpfen Ton neben den Remingten abzulegen. Bedächtig lehnte sich Nolan in seinen Stuhl zurück, eine Weile blieb sein Blick noch auf die niedergestreckten Waffen gerichtet, bevor er Flynn das erste Mal direkt ansah und die Stille durchbrach. "Hat dich wohl auf dem falschen Fuß erwischt?" Den Kopf neigte er leicht Richtung Bar, dorthin, wo eben noch der Barkeeper seiner Arbeit nachgegangen war.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.08.2024 15:58.

Dahlia

25, Weiblich

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Jäger Oberwelt

Beiträge: 8

Dahlia's suche

von Dahlia am 21.08.2024 22:19

Damit Dahlia so langsam ins Play starten kann suche ich..eigentlich alles XD

Einen Halt --> 1,2 Personen denen sie vollständig Vertrauen kann und bei diesen im ersten Moment halt finden kann. Gar uralte Bekannte aus der Zeit wo sie ein Kind gewesen war kann man planen ^^
Bekannte --> Mehrere Leute denen sie immer wieder Begegnen, sich mit den einen anfreundet oder gar verfeindet.
Käufer --> Ein paar Leute denen sie sämtliche Meterialen verkaufen kann die sie erbeutet.
Familie --> Vielleicht hat sie neben Verwandte gar noch junge Geschwister bekommen. Doch da sie selber den 
Nachnamen ihrer Familie vergessen hat wird diese suche schwer werden
Saufkumpels --> Ja richtig gehört..Die relativ junge Dahlia liebt es zu saufen. Da kann es wohl kaum Schaden 
wenn es welche in ihren Freundeskreis gibt mit denen sie sich die Birne wegtrinken kann XD

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Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 21.08.2024 21:23

Nachdem ich erwähnt hatte das ich eher Aufträge eines Sheriffs annahm konnte man schnell sehen das Niwan ein größeres Interesse zeigte. Zählte man kleine Sachen zusammen konnte man nur den Grund ahnen. Ob dieser Stimmte oder nicht würden erst die Worte preis geben. Der Kerl schätzte meine Hilfe sehr und ich seine. Schuldgefühle hätten mich lange geplagt wenn ich heraus gefunden hätte das er eine gewisse Hilfe bräuchte und diese nicht schnell bekam während ich ein anderes Leben angefangen hätte. Daher hatte ich diesen Kerl meine Regelmäßige Hilfe angeboten. 

"Herr Carter" Antwortete ich auf seine Frage hin. Das ausgerechnet dieser Name fiel konnte einen Schocken. Der Kerl nahm seinen Stand sehr ernst und wurde von vielen gefürchtet. Das er eine solche Seite haben konnte und einer fremden Person ihr Leben stützte konnte man für einen kleinen Scherz halten wenn man es nicht direkt gesehen hatte "Ja..ich wurde meistens an solche verkauft. Sie besaßen somit alles nötige und konnten es vor den Augen anderer komplett vertuschen." Die gigantischen Villen waren auch nicht nahe an den Wohnungen anderer Leute. Alleine die Grundstücke zierten große Flächen. "Die Angst ist ein zu großer Teil meines Lebens weswegen ich diese liebend gerne meide". Fügte ich knapp hinzu. Das es überraschend kam, konnte man deutlich in seiner Stimme hören. Übel nehmen konnte man es auf jedenfall nicht. Auch andere Leute die man kaum als Reich bezeichnen konnten, konnten Sklaven halten. Selbst wenn es unschuldige gab, das Misstrauen und Angst würde mich direkt wegzerren. Andere Aufträge suchen "Außerdem sind die Aufträge von ihm eher simple Aufgebaut und mich vor Schusswaffen hüten" Sagte ich weiter. Ich selber besaß keinen Schutz gegen solche Waffe, noch hatte ich selber eine. Nicht mal ein bisschen Erfahrung hatte ich mit diesen. 

Stumm nickte ich auf die Worte. Hinter einer Fassade konnte das Grauen stecken. Selbt die ruhigste Person konnte im stillen ein verkokster Geselle sein."D..danke für dein Mitgefühl" Mit diesen Worten hatte ich nicht gerechnet. Das knappe Danke wirkte auf jeden fall verlegen 

Nach diesen Worten sah Niwan etwas zu Boden. Es hatte ein seltsames Gefühl erzeugt als er mitfühlend wirkte. Ds blieb auch noch die röte in Gesicht etwas erhalten. "Am liebsten bei dir..aber ich kann mir sehr gut alleine Vorstellen das dass völlig unmöglich ist. Wer hier lebt hat selber kaum Platzt für sich, muss sich mit anderen den rest Teilen..und eine Fremde bin ich auch noch" Sagte ich nachdenklich. Hier unten kannte ich mich außerdem kaum aus, wusste nicht wo man verborgen vor den Augen der anderen mal Schlafen konnte. "Und seltsame Blicke würde man auch sicherlich spüren" Innerlich seufzte ich etwas. Ich musste aufjedenfall das wenige Geld sparen um besser leben zu können. Vor allem musste ich dafür öfters Aufträge annehmen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 21:48.

Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 21.08.2024 15:43

Sobald Amunet einen Sheriff erwähnte, wurde Niwan hellhörig. Solche Menschen weckten aus zwei Gründen sein Interesse. Zum einen, weil er ein Dien war und sich stets in Acht nehmen musste, vor den Menschen die sich fürs Recht einsetzten. Sonst würde er schnell im Knast sitzen und er wusste nicht wie einfach er da jemals wieder rauskommen würde, oder ob er nicht doch noch ganz andere Strafen erhalten würde... Zum anderen fand er die Männer in der Uniform schon als kleines Kind sehr beeindruckend.  Er hatte immer einer von ihnen werden wollen, den Wunsch gehabt sich für recht und Ordnung einzusetzen. Menschen wie Amunet erachtete er daher als sehr wichtig für ihn, denn sie konnten ihn zum einen Warnen und zum anderen notwendige Kontakte knüpfen, in der Hoffnung doch noch seinen Traum erfüllen zu können.

"Was für ein Sheriff denn?", fragte er daher nach. Auf die restliche Erzählung hin nickte er. Er war nicht wirklich überrascht, dass es auch bei Amunet von Zeit zu Zeit sehr knapp mit dem Geld wurde. Doch er war sehr überrascht, dass sie vollständig alleine mied. "Du musst wirklich schlimme Erfahrungen mit Adligen gemacht haben, wenn du scharf mehr Geld ausschlägst nur um keinen Kontakt mot ihnen zu haben." Seine Überraschung in der Stimme verbarg er dabei nicht. Er konnte sich das nicht vorstellen. Er hatte schon viel zu viel getan, als dass er irgendwas für Geld ausschlagen konnte. Manch einer würde ihn sicher würdelos nennen, doch Niwan nannte es versuchen zu überleben. Zumal er sich bisher immer auf eine Art Genugtuung getan hatte, wenn er sich genötigt gefühlt hatte, seine Werte aufgeben zu müssen. 

"Ich denke die Grausamkeit kann man weder nach Geschlecht noch nach Stand beurteilen. An sich ist jeder Mensch dazu in der Lage undenkbar Dinge zu tun. Nur jeder auf eine andere Art und Weise.", gab er eher nachdenklich seine Sichtweise Preis."Mein beileid übrigens dafür, dass du an solch jemanden geraten musstest.", ergänze er noch. 

Eine Weile lang hatte er auf den Boden gesehen, erst als Amunet erwähnte, dass sie gar keinen Schlafplatz hat, sah er sie an. Einen Augenblick lang überlegte er, ob er sie mit zu sich nehmen sollte. Nein, das kam nicht in Frage. Er kannte sie kaum, da konnte er kaum eine Wildfremde einfach den Weg zu seiner Wohnung zeigen und sogar noch mit rein nehmen! Zumal er nicht mal alleine lebte, wie auch? Wenn man nicht mal Geld für Essen hatte, wie sollte man genügend Geld haben um sich eine eigene Unterkunft leisten zu können. Er wollte nicht, dass seine sogenannten Mitbewohner sahen, dass er jemanden mitbrachte. Nicht, dass sich nachher an deren Qohnverhätlnis etwas änderte. "Wo bringen wir dich denn dann hin? Wo möchtest du heute nächtigen?", fragte er die Dame, hatte man ihm seinen Gedankengang nicht angemerkt, weil er erstaunlich schnell durch war. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 15:48.

Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 21.08.2024 13:42

Es fühlte sich seltsam an freiwillig so nahe bei einen Mann zu sein. Selbst bei dem Sherrif der mich aufgefunden hatte war es nicht das gleiche Gefühl gewesen. Nach einigen Tagen der Stille wieder mal zu reden hatte ich sehr komisch angefühlt. Anscheinend hatte ich durch die paar Kontakte mich bereits verändert und lies in manchen Situationen einen unterbewusst näher an mich ran. Die Stille umhüllte uns eine kleine Weile. Ich betrachtete diese Stille ab und an mal als angenehm. Gedanken konnten vertieft werden ohne das man dadurch jemanden störte. In der Stille hatte ich aber einst eine Zeit gefunden wo ich einfach die Tränen fließen lassen konnte. In welchen die Schmerzen nachlassen konnte ohne das sie jemand verlängerte. Nach kurzem wurde die Stille sanft durchbohrt und ich nickte bei seinen Worten "Ja, alle paar Tage nehme ich einen Auftrag an. Die meisten dabei von einen Sheriff. Mit dieser Wahl hsb ich auch kaum Konkurrenz bei anderen Söldnern. Von den Talern und andere Sache kann ich einigermaßen Leben. Ist halt nur sehr knapp. Die Adligen würden sicherlich mehr bezahlen..aber mit diesen Leute will ich nichts zu tun haben" Erzählte ich ruhig. Die Belohnungen waren sogar so klein das ich einige Monate sparsam leben musste um mal einen festen Schlafplatz zu kriegen. Ein Glück waren die Nächte eher vom kalten Winde erfüllt. Eine dicke Decke oder ein Mantel konnten da gut helfen. "Ja, überall gibt es Probleme. Doch auch Frauen, grade wenige Adlige können..grausamer sein als man denken kann. Bin mal an solch einer geraten" Der letzte war eher leise ausgesprochen. Von den wenigen Leuten die mich abgekauft hatten, hatte es 2 Frauen gegeben. Letztere davon war ihr Vater gewesen. Hatte im verborgenen gleiche Taten sprechen lassen. Nur ihr Grinsen und Lachen war um einiges verrückter gewesen. Alleine dies konnte einen Gänsehaut spüren lassen welche nicht so schnell wieder fand. "Ehrlich und offen..ich besitze nicht mal einen festen Schlafplatz" Kurz sah ich etwas weg und seufzte leise "Bisher hab ich liebe unter freien Himmel geschlafen und die kalte Luft genossen." 

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 21.08.2024 12:18

Langsam nickte Niwan, denn er konnte die Problematik, welche Amunet begann zu erläutern gut nachvollziehen. Es war schwierig sich aus dem Nichts als Händler zu beweisen. Sicherlich, es gab für alles Wege und Mittel, doch es wäre doch bei weitem einfacher, zu sagen man wird erst mal Söldner, besonders wenn das ohnehin die andere Alternative war. Als Söldner war man nicht so sehr auf ein Startkapital angewiesen, man konnte einfach hinein starten. Und wenn der Wille da war, so könnte Amunet ihr Dasein als Söldnerin nutzen um sowohl Geld als auch Kontakte zu sammeln, um irgendwann doch in die Welt der Händler einzusteigen. 
Zwar bekam Niwan sehr wohl mit, dass sie erwähnte früher eine Sklavin gewesen zu sein, doch überhörte er es nach außen hin gekonnt. Er konnte sich vorstellen, dass sie nicht gerne über diese Zeiten sprach, weswegen er es nicht nochmal extra ansprechen wollte. Merken tat er es sich dennoch. 
"Als Söldnerin hast du hier aber sicher genügend Möglichkeiten dir dein täglich Brot zu verdienen.", meinte er, da er nicht so recht wusste, wie er sonst auf das Erzählte von Amunet reagieren sollte. Er kannte sich mit beiden nicht wirklich aus, für ihn hatte es zu weder noch gereicht. Manch einer würde behaupten, dass die Dame einfach mehr aus ihrem Leben gemacht hatte, doch Niwan hatte noch immer einen großen Traum, einen Wunsch, der ihn nicht los ließ. Er wartete nur noch darauf, dass der richtige Moment kam, um seine Chance zu ergreifen, um den Traum Realität werden zu lassen. Solange dieser Moment aber nicht kam, würde er sich wohl oder übel weiter als Dieb durchschlagen müssen. 
Niwan mochte die Stille nicht die aufkam, viel zu oft hatte er sie schon hören müssen, verband er sie auch mit nichts Gutem, denn meistens kamen kurz darauf Geräusche, die er noch weniger hören wollte... Zwar bemerkte er diese Stille nicht direkt, da er selbst in Gedanken hing, doch sobald er sie wirklich wahrnahm, unterbrach er sie auch schon wieder. Auf die Vermuntung von Amunet hin, nickte er. "Ich glaube, es gibt kaum einen, der noch keine schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt hat.", warf er dabei ein, versuchte so den Fokus von sich weg zu lenken. Denn er wollte hier jetzt nur sehr ungern über seine eigenen Erfahrungen reden. 
Niwan begann etwas breiter zu Lächeln als Amunet nicht mehr zögerte und sich einfach bei Niwan unterhakte. Es machte die Situation zwangloser, weniger befangen und der Mann mochte es. Ihm war dabei egal wie es auf andere wirken mochte, er wusste, was diese Situation bedeutete und das war alles was zählte. "Ist es denn weit?", fragte er nach, als sie so gemeinsam unterwegs waren. Zwar war Niwan nicht der Stärkste, doch reichte seine Kraft gut aus, um Amunet ohne große Probleme zu stützen, zumal er nicht ihr ganzes Gewicht tragen musste.

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Dinnertime | Nolan & Niwan

von Niwan am 21.08.2024 09:00

Der Plan von Niwan ging bei weitem nicht so auf, wie er es sich erhofft hatte. Anstatt, dass er sich nach seiner sehr aufrichtig klingenden Entschuldigung einfach aus dem Staub machen konnte, wurde er von dem Fremden an seinem Arm gepackt. Der Typ hatte einen festen Griff. "He!", rief Niwan sofort, agierte er mehr aus Schock, als aus Verstand. "Du tust mir weh!" Seine Augen hatten sich diesmal ernsthaft vor Schreck geweitet. Er hatte absolut nicht damit gerechnet, dass er auffliegen würde. Es war dabei nicht das erste mal, dass sein Versuch jemanden zu bestehlen schief ging, doch an das Gefühl, welches er hatte, wenn er aufflog, würde er sich nie gewöhnen können. Sein Herz raste und man konnte ihm die Panik in seinem Gesicht deutlich besser ablesen als ihm lieb war. 

Niwan schüttelte den Kopf. "Da musst du was verwechseln. Ich bin kein Dieb. Ich habe lediglich nicht aufgepasst, weswegen ich dich versehentlich angerempelt habe.", versuchte er dem anderen zu versichern. Zusätzlich zog er an seinem Arm, in der Hoffnung den frei zu bekommen. Wenn der größere Mann jedoch kein Mitleid mit ihm hatte, so würde er wohl keine Chance haben aus dem Griff frei zu kommen. Auch wusste Niwan, dass es gewagt war, sein Lügenkonstrukt aufrecht zu erhalten. Vermutlich hätte er bessere Chancen, wenn er ehrlich gestehen würde, was er getan hatte und sich dafür entschuldigte. Doch dann müsste er auch sein Diebesgut wieder hergeben und sein leerer Magen fand diese Idee gar nicht gut. Es war ein gefährliches Spiel, besonders da der Mann einen gefährlichen Eindruck auf Niwan hinterließ. Doch er versuchte sich die Angst nicht allzu sehr anmerken zu lassen.

Als der Händler sich einmischte richtete er seinen Blick kurz auf diesen. Erneut schüttelte der Kleinere den Kopf. "Nicht doch! Ich bin doch nicht lebensmüde und würde jemanden wie ihn beklauen.", versuchte er auhc sein Glück bei dem Hädler, hoffte, dass er davon profitierte, dass Nolan gerade als der deutlich Stärkere in der Situation hervor ging. Vielleicht würde man wirklich Mitleid mit dem armen, schwachen, jungen Mann haben. Konnte so ein zartes Geschöpf doch niemanden etwas zu leide tun... Ob er hier damit wirklich durch kam? Vermutlich nicht, dafür gab es viel zu viele wie ihn, die darauf angewiesen war, anderen Dinge zu stehlen. Doch Niwan sah nicht, dass er noch eine wirklich andere Möglichkeit hatte, um aus der Situation herauszukommen. Unruhig sprang sein Blick zwischen dem Söldner und Händler hin und her.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 09:28.

Nolan
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32, Männlich

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Söldner Oberwelt 1 Bronzestern

Beiträge: 23

Re: Dinnertime | Nolan & Niwan

von Nolan am 21.08.2024 07:48

Ganz wie erwartete, hielt sein Verfolger neben ihm, Nolans Vermutungen wurden demnach nur noch weiter bestätigt: Jemand wollte ihm bestehlen. Der Kleinere rammte ihm an der Schulter, ein kleiner Ruck an seinen Gürtel, den der Söldner unter anderen Umständen vermutlich gar nicht bemerkt hatte und schon hob der kleine Dieb entschuldigend die Hände, den erschrockenen Blick hätte Nolan ihm fast abgekauft. Allerdings eben nur fast. Denn eben jenen Trick hatte Nolan in jüngeren Jahren schon oft genug angewandt, um an das Geld seiner Opfer zu gelangen. So einfach würde er sich nicht beklauen lassen. Bevor sich Niwan also abwenden konnte, packte er den blonden am Arm. "Die falschen Entschuldigungen kannst du dir sparen", zischte er, ein bedrohliches Funkeln in den Augen. "Glaubst du, ich erkenne einen Dieb wie dich nicht?" Der Händler des Standes warf ihnen derweil einen misstrauischen Blick zu. "Hey! Was soll das?" Missmutig musterte er Nolan und Niwan, bevor er sich an den Söldner wandte "hat der Bursche etwa gestohlen?" Nolan antwortete nicht direkt, seine Augen blieben zunächst weiter auf Niwan gerichtet, dessen Arm er immer noch fest umschlossen hielt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2024 07:48.
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