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Amunet

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Söldner Oberwelt 1 Silberstern

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Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 19.09.2024 23:31

Auch wenn ich nicht wusste wie es war wenn ein Freund einen das Messer in dn Rücken stach. Leicht wie ein Buttermesser führte, durfte es keinen zu großen Unterschied machen wenn ich da nur wusste wenn es sich um einen Käufer handelten die auf Nett taten. Trügerische Sicherheit und eine reinste naive, zugleich unschuldige Seele konnten da leichte Beute sein. Innrlich licht zerbrechen. Auf inn dünnnen Faden befand sich alles. Während die einen von mehreren dieser Schicksalsfäden getragen wurde, befanden sich andere nur sehr wenige. Die einen Fäden konnten schnell von Worten zerrissen werden, andere hüllten sich mich einen Schutzschild ein, erlaubten es kaum einen sie auch nur berühren zu können. Andere besaßen andere Fäden als Schutzschild. Fühlten sich in der Menge wohler als in der Einsamkeit während andere die eigene Einsamkeit als normal betrachteten und dachten dort könnte kein scheinbarer Freund sich als Feind heraus stellen. Ich lebte ein recht gutes Lebe auch wenn ich kaumen einen vertraute. Dankbarkeit und Pflichtgefühl leiteten mich. Vermischten sich unter der sengenden Hitze des Tage mit Abenteuerlust. Im Schatten, versteckt vor den meisten zerbrach ich an Erinnerungen die ich nur los werden wollte. Diese hinderten mich auch daran anderen richtig vertrauen zu können. Bei Niwan's Aussage nickte ich kurz schweigend. Die Worte wahren Wahr. 
Die Überraschung war kaum zu übersehen und zu übersehen. Ich hatte eine kleine Stelle erwischt. Noch ehe ich von dunkleren und tieferen Gedanken heimgesucht werden konnte "Wir sind beide noch sehr Fremd aneiner auch wenn du vieles übr mich weißt. Vielleicht auch viel zu viel. Ich weiß kaum etwas über dich. Den Grund warum du hier bist. Wie deine Tage sind..gänzlich unbekannt und ohne Antworten wir ein Rästel. Ich weiß nicht was du normal machst auch wenn es hier wohl kaum große Möglichkeiten gibt.. Vor allen in dieser Gegend müsste ich eigentlicher um einiges vorsichter mit meinen Geschichten sein" Kaum ein zittern und zögern konnte man in meinen Worten heraus hören. Kurz seufzte ich leise "Ich weiß nur wie es ist wenn ein Käufer der zunächst Herzensgut wirkte das Messer in die Hand nimmt und in den Rücken rammt. Wie aus diesen ganzen sanften Lächeln, eine kälte entsteht und das einen zittern lässt..Nur bist du kein Käufer der mich fest hält..Das würde wahrscheinlich anders schmerzen" Sagte ich schwerfällig.

Während ich manche Aufträge annahm die oft auftauchten und ab und an mal gleiche Orte beinhaltenden konnte ich dies Orte schnell einprägen. Jede Kleinigkeit. Nicht nur in der freien Zeit die ich zwischen den Aufträgen hatte, nutze ich für diese Erkungstoure. Vielleicht konne in diesen Punkt auch meine Neugier meine innersten sorgen in Schachhalten während ich die Orte hier erkundete. Mit der Zeit würde ich Orte haben die ich gerne als kleinen Rückszogsort nutzen würde. Andere Orte würden zum aufrgen herhalten müssen. Andere widerum um die Seele zu entspannen und einfach den Körper eine Pause zu gönnen.Auch als ich von einen Händler aufgenommen wurde hatte ich sein Zuhause erkundet nachdem ich diesen Mann mein größtes vertrauen schenkte. Manchmal konnte ich auch wenige Söldner überreden mit mir das kleine Anwesen zu erkunden. Auch diese schönen Erinnerungen tanzten in meinen Kopf. Zwischen all der Dunkelheit funkelten Flammen von diesen Erinnerungen.
In dem Moment als Niwan sein Kopf schüttelte sah ich flüchtig zu ihm hoch. Erleichtet konnte ich ausatmen. Unnötige Sorgen und Gedanken..Konnten mehr als nur dezent auf mich zutrefen. "Da binn ich erleichtet..Egal was es auch ist da du eines Tages von mir willst..ich werde versuchen das zu ermöglichen mit all der Kraft die ich besitze" Erleichterung schwang im Unterton mit. Auch wenn er sagte er spiele in Regel mit fairen Mittel. Selbst ich wusste das man nicht mit fairen Mitteln weiter kommen konnte.

Da ich die Dunkelheit noch recht gut kannte, Jahrelang in dieser quälender Stille nur eines wünschte, konnten sich meine Augen recht schnell an diese gewöhnen. Kurz nachdem ich den Boden unter meinen Füßen spürte, spürte ich die wärme seiner Hände an meiner Hüfte die mich etwas stützen wollten. Immerhin mied er die Stelle wo eine Wunde verlief.  Auch wenn ich mich an diese wärme gewöhnte konnte ich deutlich spüren wie mein Herz minimal schneller schlug. Eine angenehme wärme an diesen recht düsteren und fremden Ort für mich.  Für rote Wangen war es zu Dunkel um diese zu erkennen und diese Verlegene Seite hatte auch keine Zeit erhalten, sich zu zeigen. "Ja" Antwortete ich ruhig auf seine Worte.Während er sich etwas drehte ließ ich zur andere Seite meinen Blick etwas schweifen. An seiner Seite liefen wir wenige Schritte in eine Ecke des Raumes. Ich konnte schnell heraus können das Niwan's Stimme von Faszination quoll. Ich konte nich ahnen das Niwan selbst hier mehrere male geschlafen hatte. Nichts deutete darauf hin. Kein Wunder für mich, ich wusste kaum was über ihm. Konnte es auch bisher nicht wissen. Ein Rätsel das ich lösen wollte ohne ihn zu verletzten. "Dann hab ich es auch warm wenn ich schlafe" Sagte ich mit langsam erschöpften Lächeln. Wann hatte ich das letzte eine warme Nacht gehabt außer wenn ich beim Sherif untergekommen war? Monate lagen zurück. Ein warmes Bett, kühle brisen im Raum und kuschelweiche Decken. Geprägt vom freien Himmel und den Sternen waren meine vielen Nächte.

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 19.09.2024 12:52

Viel Zeit um einmal tief durchzuatmen, gab Niwan sich selbst nicht, da er direkt schon sein Shirt leicht hochgezogen hatte, um zu sehen, wie er der Wunde an der Seite seines Bauchs ging. Sein Blick wanderte hoch zu dem Gesicht der Frau, als diese begann zu sprechen. Mit einer Hand hielt er noch immer das Oberteil fest. "Wo willst du denn die ganzen Untensilien dafür hernehmen?", fragte er die Frau. Er klang ein bisschen zynisch, was gar nicht mal seine Absicht war. Er war schlichtweg nur nicht mehr in der Lage seine Gefühlslage zu kontrollieren, weswegen er einfach alles so frei raus ließ, wie es gerade kam aber auch weider ging. Bezüglich der Aussage mit dem Ausbrennen nickte er nur leicht. Im Gegensatz zu der Frau, war es ihm total egal, ob sowas Narben hinterließ. Für ihn war es nicht wichtig, ob er noch gut aussah oder verschandelt war durch Dinge wie Narben. Zwar spielte er hin und wieder mit seinem Aussehen, aber er war nicht darauf angewiesen. Und da er auch nicht in der Oberwelt lebte, so wie die Frau vor ihm, was er natürlich nicht wusste, war es auch seinem Umfeld egal, zumal die meisten ohnehin selber auffällige Narben hatten.

Die Frage von Niwan sollte sich wohl zum Teil selber klären, als er erkannte, wie sie dabei war irgendwas aus ihrem Mantel zu holen. Es schien ein kleines Mäppchen zu sein. Hatte sie da alles drinnen, was man brauchte um Wunden zu versorgen? Wenn ja, war das mehr als nur clever. Aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass auch die Mappe bei dem Punkt auswaschen nicht helfen konnte. Er zögerte einen Moment lang. "Nicht, dass ich eine Wahl hätte, aber... hast du das schon mal gemacht? Kennst du dich damit aus?", fragte er nach. Er wusste, er musste sie es so oder so machen lassen, weil er nicht mal im Ansatz dazu in der Lage war, sich selber und eigenständig die Wunden zu versorgen. Doch er wollte immerhin wissen, worauf er sich einließ und vor allem, worauf er sich in Zukunft einstellen musste

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 19.09.2024 11:53

Zustimmend nickte der Mann. Wenn man Worte mit bedacht wählte, so konnten diese teilweise deutlich schlimmer und schmerzvoller sein, als manch Wunden, die einem durch Waffen zugefügt wurden. Denn man konnte gezielt genau in die Wunden stechen, nochmal nach treten, einfach Salz in die Wunde streuen. Wenn man jemanden gut kannte, dann war dies ein so einfacher Weg. Man musste nur aufmerksam bleiben. Auf der anderen Seite war Niwan auch der meinung, dass man zu gewissen Teilen selbst schuld war. Man musste sich ebene drei mal überlegen, wem man was mitteilte, ob man jemanden wirklich diese Sachen erzählen wollte. Natürlich konnte man kein gutes Leben führen, ohne sich irgendjemanden anzuvertrauen. Aber das war nun mal ein Risiko was mein eingehen musste, abwegen  musste, wie es am sinnvollsten war. "Feinde sind in der Regel auch nicht dazu in der Lage, dich mit solch intimen Sachen zu verletzen, wie es Menschen schaffen, die einem deutlich näher stehen.", fügte er der Aussage von Amunet noch hinzu. 
Etwas überrascht weitete der Mann leicht seine Augen, als Amunet weitersprach. "Was?", fragte er leise. "Warum sollte ich dies denn tun? Ich sehe absolut kein Grund etwas derartiges jemanden anzutun." Dies stimmte nur halb, denn was er eigentlich meinte war, dass ihm Amunet bisher keinen Grund geliefert hatte, die Schwäche, die er nun kannte, gegen sie zu verwendent. Doch er klang unschuldig in seiner Aussage, ließ nach außen hin sein gutes Herz ein bisschen durchschimmern, wodurch man nicht glauben würde, dass er mit Absicht die Schwächen anderer ausnutzte, nur um diese zu verletzen. 

Aufmerksam hörte er der Dame zu. Er konnte den Punkt sehr gut verstehen, dass sie manche Aufträge nutzte, um sich die Stadt etwas besser und genauer anzuschauen. Nicht nur, war es ganz nett, zu wissen wo man wohnte, es half auch bei manchen Aufträgen. Es würde manche Aufträge sicher vereinfachen, wenn man die Umbebung besser kannte, wusste, worauf man achten musste und wo die Tücken des Ortes waren. Niwan selbst hatte es ähnlich in seiner Kindheit gemacht. Er hatte dort auch die ganze Unterwelt erkundet, sowohl die schönen als auch die schlechten Orte. So wie es wohl die meisten Kinder machten. Den Vorteil hatte Amunet nicht, da sie nicht von hier kam. Sie kannte dafür wohl einen anderen Ort so gut. 
Ein kleines Schmunzeln erschien auf dem Gesicht von Niwan. "Dann hätte ich das wohl besser von Anfang an klar stellen sollen." Er schüttelte leicht amüsiert den Kopf. "Ich spiele in der Regel mit fairen Mitteln. Wenn ich direkt etwas erwarte als Gegenwert für eine Leistung von mir, dann teile ich das auch direkt mit. Die Menschen sollen schließlich die Möglichkeit dazu haben, sich entscheiden zu können, ob es ihnen das überhaupt wert ist."

Sobald Niwan durchs Fenster geklettert und auf dem Boden gelandet war, hatte er sich herum gedreht. Er wollte Amunet gerade signalisieren, dass sie nun ebenfalls durchs Fenster hineinklettern könne, da hörte er schon, wie die Frau sich in Bewegung setzte. Zwar hielt er etwas Abstand, so dass AMunet ihn nicht treffen konnte, doch dennoch nah genug, dass er ihr helfen konnte. So legte er seine Hände an ihre Hüfte, stüzte sie so ein bisschen, darauf bedacht, da Hände nicht an der Wunde zu platzieren und half Amunet dabei sanfter auf dem Boden zu landen. "Alles in Ordnung?", fragte sie ihn. Er wartete kurz eine Antwort ab, drehte sich dann herum und sah sich um. Sobald die Augen sich etwas an das dunkle, dämmrige Licht, welches noch da war, gewohnt hatten, konnte man schemenhaft alles erkennen. Niwan packte das Gefühl der Nostalgie. Es schien keiner seit seinem letzten Aufenthalt hier gewesen zu sein. Damit hatte der Mann nicht gerechnet, doch alles war noch so, wie er es damals verlassen hatte. So konnte er sich aber sicher sein, dass Amunet heute Nacht hier in Sicherheit war. Er ging zu einer der Ecken des Raumes, in dem die beiden sich befanden. Er deutete in genau diese. "Schau mal. Hier ist sogar noch ein alter Schlafsack:", sagte er faszniert. Wobei die Faszination eher daher rührte, dass dieses Teil noch immer da lag. Er selbst hatte auch schon einige Male darin geschlafen. Hin und wieder hatte er auch überlegt, diesen mitzunehmen, aber sich dennoch dagegen entschieden, weil er der Meinung war, dass sich so andere Menschen, die ihn brauchten darüber freuen konnten. So wie er selbst in den Nächten, wo er hier geschlafen hatte. 

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Niwan
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Re: Niwans Abmeldung

von Niwan am 17.09.2024 19:45

Thanks an alle ^.^

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Amunet

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Re: Niwans Abmeldung

von Amunet am 17.09.2024 17:38

Hey ^^
Genieße dein Urlaub und erhohle dich gut vom ganzen Stress ^^ 

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Elijah
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Re: Niwans Abmeldung

von Elijah am 17.09.2024 16:00

Ich wünsch dir ebenfalls ganz viel Spaß und Erholung im Urlaub^^

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Tallulah

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Re: Niwans Abmeldung

von Tallulah am 17.09.2024 15:36

Dann einen wunderschönen Urlaub und gute Erholung ^^

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Niwans Abmeldung

von Niwan am 17.09.2024 15:24

Heyho
Ich möchte mir hier einmal abmelden, damit ( im bestcase) alle meine Playpartner Bescheid wissen. 
Aller voraussicht nach werde ich ab dem 23.09 bis zum 06.10. nur sehr sporadisch schreiben können. Ich habe nächste Woche noch einige Termine nach der Arbeit und am Samstag geht es dann schon eine Woche in den Urlaub, wo ich vermutlich auch eher weniger die Lust hab, Sonne gegen Handy zu tauschen xD
Planmäßig schaffe ich zumindest vorher noch allen mindestens einmal geantwortet zu haben (so fern da aktuell was offen ist).
Ansonsten war's das erst mal von meiner Seite. Bis baldrian

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Tallulah

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Mavie & Tallulah: Ein erstes Versuchskaninchen

von Tallulah am 17.09.2024 15:07

Zeit: Vor etwa 5 Jahren
Ort: Abendveranstaltung der hohen Gesellschaft im Ratssaal


Wie ein Traum.
Genauso musste es erscheinen, wenn man den Saal betrat. Ein Raum geschmückt mit Pomp und Menschen in den feinsten Kleidern. Auf den Büffets das beste Essen und in den Gläsern teurer Wein. Die Feste der Oberschicht waren ein Sinnbild von Protz und Zurschaustellung ihres Überflusses und Reichtums. Genau diese standen in kleinen Grüppchen zusammen oder saßen in samtweichen Sesseln beieinander und plauderten über sie sinnlostesten Themen oder, in dem ein oder anderen Fall, über die Geschäfte. Denn selten bekam man alle wichtigen Personen so nahe zusammen. Das Licht der langsam untergehenden Sonne fiel sanft durch die leicht geöffneten Fenster, denn ohne wäre es hier aufgrund der vielen Menschen und der bereits draußen immer noch drückenden Wärme, nicht aushaltbar. Doch so wehte ein leiser Wind durch den Raum und kühlte die zuweilen erhitzten Gemüter angenehm ab.

Es war nicht Tallulahs erste Veranstaltung dieser Art, und sicher auch nicht die letzte, trotz ihrer zarten gerade 14 Jahre. Wenn sie sich auch noch etwas verloren vorkam, denn sie hatte keine Geschäfte zu besprechen. Zwar erledigte sie bereits die ein oder anderen Geschäfte für Isadora, doch stets in sicherer Umgebung wo, wie ihre Mutter es so 'liebevoll' ausdrückte, nichts schief gehen konnte. Was meistens hieß, die Sache war eh bereits ausgemacht und sie musste nicht mit mehr als einer Person verhandeln. Auch wenn sie versprochen hatte, ihre bald mehr Verantwortung zu übertragen. Hier war nun allerdings so viel los, dass Talli nicht mehr als schmückendes Beiwerk an diesem Abend sein sollte. Ihr recht. Nichts bereitete dem Mädchen größere Freude, als ihre fast schon Unsichtbarkeit zu nutzen, um zwischen den Menschen hindurch zu wandeln und ihre Gespräche zu belauschen. Klatsch war immer unterhaltsam und Wissen war sowieso Macht. In dem Glas, was sie mit sich trug, war nur Wasser. etwas anderes bekam sie noch nicht und es war sowieso besser bei vollem Verstand zu bleiben.

Und so nahm der Abend seinen Lauf in seiner fast traumhaften Manier.
Doch allzu schnell kann auch ein Traum zum Alptraum werden. 

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Tallulah

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Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 17.09.2024 14:42

Kurz ließ sie Niwan entwas verschnaufen. der Weg war anstrengend gewesen, doch er hatte es bis hier her geschafft und nun hatte sie die nötige Ruhe, um die Wunde richtig behandeln zu können. Also kniete sich Talli hin und zog, ohne zu zögern, sein bereits halb hochgeschobenes Oberteil komplett weg, um einen guten Blick auf das ganze Ausmaß zu haben. Tatsächlich blutete die Wunde nur noch wenig. Was hieß, dass siee ntweder nicht so schlimm sein konnte oder Niwan bereits zu viel Blut verloren hatte. Bei letzterem müsste es ihm allerdings bedeutend schlechter gehen als jetzt, weswegen Talli dies erleichtert ausschloss. Über seinen dadurch sichtbaren Körperbau machte sie sich überhaupt keine Gedanken, flascher Zeit, falscher Ort und in diesem Moment völlig unbedeutend.

"Ich würde vorschlagen auswachen, nähen, verbinden." Äußerte sie dann ihre weiteren Gedanken in ruhigem Ton, um Niwan nicht mehr als nötig zu beunruhigen. "Fürs Ausbrennen blutet es bereits nicht mehr stark genug." Und es würde hässlichere Narben hinterlassen und da das Mädchen aus Kreisen kam, wo Aussehen zählte, war das eh die am wenigstens beste Methode. Zumal ersteres durchaus reichen sollte. Zwar war sie selbst nicht gelehrt war solche Dinge betraf, doch hatte sie sich, dank ihrer nun schon seit einigen Jahren andauernden Ausflüge in den Untergrund genügend Wissen aneigenen können, um eine simple Erstversorgung durchaus geschickt durchführen zu können, zumindest nicht an sich selbst, dafür war sie vermutlich zu schmerzempfindlich. Was bei ihrem ruhigen und komfotablen Lebensstil zwar nciht verwunderlich war, jedoch oder eher zum Glück waren die Menschen hier schon härter im nehmen.

Mit einem Blick zu Niwan wollte sie also sicher gehen, dass er mit der vorgeschlagenen methode einverstanden war, währedn sie bereits aus den Tiefen ihrer Manteltaschen eine kleine Mappe zog. Die Erfahrung hatte sie gelehrt zumindest auf das nötigste immer vorbereitet zu sein.

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