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Reisender

91, Männlich

  Unterschicht

Beiträge: 14

Re: Grüße aus den Partnerforen

von Reisender am 17.09.2024 14:34



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Partnergrüße der Beauxbatons school

Hallo ihr Mäuse,
Um das Gästebuch einmal zu nutzen, wollte ich nochmal ein großes Dankeschön aussprechen, dass wir hier als Partner angenommen wurden und uns auf eine gute Partnerschaft freuen!

Viele Liebe grüße, die Beauxbatons School! ♥️


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Soleile

23, Weiblich

  Oberschicht

Die Elite Mitglied Oberwelt 1 Bronzestern

Beiträge: 22

Re: Leron & Soleile - when the sun meets the moon

von Soleile am 12.09.2024 20:54

Soleile legte den Kopf schief, als er sie fragte wer sie eigentlich wäre. Sie dachte wohl dass sie etwas mehr bekannter war, scheint sich dabei aber gewaltig zu irren. "Mein Name ist Soleile, meine Mutter nennt sich Fiona Vance, sie ist arbeitet beim Stadtrat" sagte sie dann ruhig und hört nicht auf zu lächeln. "Ich bin aber nur hier um meine Aufgabe als Predigerin zu erfüllen. Celestia - unsere Gottesgesandte hat auch ihre Arme offen für dich junger Mann" sagt sie und hält die Kette immer noch in ihren eleganten Fingern. "Sie sorgt sich um jeder in unserem Volk" sagt sie und schaut kurz zu den Kindern, die wohl die Strassen hier als Zuhause sehen. Die Predigerin schaut zu dem Begleiter von Leron. "Darf ich dann deinen Namen erfahren?" fragt sie ihn. 

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Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 12.09.2024 19:19

Es brachte nicht viel über diese zerbrechlichkeit zu verschweigen. Niwan hatte immerhin schon einen guten Teil davon gehört und gesehen. Innerlich zweifelte ich im glauben das er das mal eines Tages gegen mich verwenden würde. Die Stadt war groß und wir lebten unterschiedlich. Weitere zufällige Begegnungen konnte es zwar geben. Aber waren weit aus weniger als wenn wir was planten und uns wo treffen wollten. "Es stimmt auch irgendwie..Lässt man eine Person zu viel wissen. Verfällt einer Blinden Wut oder lebt sich aus einander können Worte einen stark Verletzten..um einiges Stärker als man denken konnte. Man hat zugelassen das die Person Schwachstellen von vornerein kennt, wo man mit wenigen Worten jemanden verändern könnte. Bei jemanden den man hasst oder gar als Feind betrachtet erwartet man einen Angriff. Geht von vielen Angriffen aus. Dabei erwartet man auch häufig Beleidigungn." Sagte ich etwas nachdenklich "D..Daher hoffe ich da du nicht einmal dazu gehörst und wir uns auch in Zukunft gut verstehen werden. Du kennst jetzt eine Schwachstelle von mir, könntest sie ja gegen mich verwenden..Diesen Tag und Momente wünsche ich mir nicht..Nicht mal wenn wir uns in Zukunft sehr selten begegnen" Fügte ich hinzu. Stumm nickte ich bei seinen Worten nachdem ich ihm zugehört hatte. Man konnte angst haben jemanden mit solch einer Seite zu verkraulen. Das sie sich in dem Momenten wo man sie brauchte sich abwandten und ohne einen weiter gehen würden.  Andere wiederum wollten der Welt nicht zeigen das man auch zerbrechlich sein konnte damit andere nicht an dieser Person zweifelten. Die Gründe für das Schweigen konnten individuel sein. Es gab einige Antworten im ersten Moment für dieses Verhalten. 

"Nicht selten werde ich direkt bei eine Auftrag abgelenkt.." Sagte ich und lächelte leicht. "Mit einigen Aufträge kann ich die Stadt erkunden, ich lebe ja nicht seit Jahren hier. Sobald ich selber angegriffen werde was eher weniger vor kommt konzentriere ich mich direkt auf den jeweiligen Kampf. Jede Sorge wird in den Hintergrund gedrückt" Fuhr ich fort. Dabei hatte ich heraus gefunden das ich ein kleines Talend für die Kampfkunst hatte. Mit meinen beiden Kurzschwertern konnte ich hervoraggend Kämpfen. Das meiste hatte ich mir selber beigebracht. Einen Lehrer der mir da die vielen Methoden und Techniken zeigte, hatte ich nie gehabt. "Irgendwie schon zu spät" Kurz konnte ich mir ein kichern nicht wirklich verkneifen "Immer wieder hab ich denken müssen wie ich mich revanchieren kann." Sagte ich ehrlich.

Im Dunkeln war es auch noch angenem gewesen mit dem Mann zu reden. Es konnte einen in Sicherheit wiegen wenn man im Dunkeln jemanden hatte. mit dem man plaudern konnte. "Ok" Sagte ich auf seine Worte und hörte wie er zuerst ins Haus schüpfte. Es dauerte nur wenige Sekunden bis er durch das Fenster geschlüpft war. Nichtmal 2 Sekunden brauchte es um zu hören das er auf den Boden des Kellers war. Nachdem ich wusste das er auf mich wartete schlüpfte ich auch durch das Fenster. Meine Bewegungen waren vorsichtiger als seine. Zusätzlich kam hinzu das ich den Ort nicht im geringsten kannte. Da ich dafür wusste das Niwan direkt in der nähe war, musste ich nicht zögern das letzte bisschen runter zu springen. Ich hatte gehört das es nicht tief war. Eine kleines Sicherheitsgefühl. Langsam aber sicher landetete ich neben Niwan

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 12.09.2024 17:49

Niwan konnte gut nachvollziehen, dass Amunet nicht wollte, dass jemand ihre zerbrechliche kennenlernte. Wobei es doch etwas paradox wirkte, dass sie diese so offen und direkt vor Niwan ansprach. Natürlich wusste er, dass jeder so eine Seite hatte, auch wusste er, dass es einen nicht automatisch schwach machte, wenn man von dieser Seite erzählte. Doch etwas widersprüchlich fand es es dennoch  was er nach außen hin allerdings nicht zeigte, denn er hatte gelernt, seine negativen Gefühle für sich zu behalten, so, dass er nur die positiven Emotionen ausstrahlt, die er auch zeigen wollte. "Wobei jemand zu mir mal meinte, dass einen nur die Leute verletzen können, bei denen man es auch zulässt.", gab Niwan zu bedenken. Und er fand, dass dieser Spruch stimmte, zumindest auf emotionaler Ebene und wenn es in dem Umgang mit Worten ging. Rein physisch hatte man nicht immer die Wahl, auch konnte hin und wieder Menschen einem ein physisches Trauma hinterlassen. Da differenzierte er schon nochmal. Aber bei dem reinen Umgang mit Worten fand er die Aussage zutreffend. "Niemand möchte komplett seine Verletzlichr Seite zeigen. Entweder aus Eigenschaft oder aber auch um andere nicht mit ihren Problemen zu belästigen." Niwan hatte tatsächlich einen solchen Mann getroffen. Ein herzsguter Mensch, sanfte und sehr liebenswerte Persönlichkeit. Dieser Mann zählte zu den einen wenigen Menschen, wo Niwan traurig war, dass sich ihre Wege getrennt hatten, aber er war einfach nicht gut für den anderen gewesen. Sein gerechtes Herz vatte mit der Gutmütigkeit des Anderen nicht mithalten können. 

"Natürlich. Bei so auf Aufträgen stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, das persönliche wird in den Hintergrund gerückt. Nicht, dass man sein ganzes Selbst aufgeben muss  aber in den meisten berufen kann man nur einen kleinen Teil von seiner Persönlichkeit präsentieren. " Kurz weiteten sich seine Augen, als Amunet weitersprach. Diese geste war auch nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen. "Mach dir jetzt noch keine zu große Gedanken wie du dich revanchieren kannst." Niwan wollte nicht ausschließen,  dass er auf die Hilfe von Amunet zurückkommen würde. Doch er würde Situation schauen, wo sich Amunets Fähigkeiten für ihn am meisten bezahlt machten. Daher wollte er auch noch nicht zu sehr in eine Richtung lenken. Auch wenn er positiv überrascht ear, dass sie direkt so groß helfen wollte. 

Er musterte Amunet kurz, als sie meinte, sie packte es noch. Sein Blick war dabei sehr wertfrei. "Gut, ich vor, dann kann ich dir von drinnen helfen." Er ging auf das Fenster zu und nutzte seinen Fuß, um dieses aufzumachen. Er setzte sich auf den Boden,  so dass seine Beine durch den eher schmalen fenstereingang hingen, um sich anschließend langsam hinunter gleiten zu lassen. Er wusste, dass das Fenster etwas weiter oben im Raum war, weswegen er wusste, dass er das letzte Stück fallen würde. Da er aber wusste, wie weit, landete er gekonnt auf den Füßen.  Sobald er sicher stand, drehte er sich um, machte etwas Platz damit Amunet ihm folgen konnte. Doch er war auch bereit zu helfen, sie etwas aufzufangen, damit sich nicht das Gefühl hatte ins Nichts zu fallen. Denn es war gruselig und sehr beängstigend, wenn man das erste mal in die Dunkelheit fiel, ohne Gewissheit wie lange man fallen würde, wann und wo man aufkommen würde. 

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Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 12.09.2024 14:41

Aufmerksam hörte ich ihm zu. So gut wie jeder besaß mindestens 2 Seiten. Die eine zeigte man offen, ohne Scheu und Angst, die andere versuchte man wie ein Schutz vor den Augen anderer zu verbergen. Hatte man Freunde, zeigte man diesen eine weitere Seite. Der eigenen Familie zeigte man sich anders. Auch wenn ich eher schweigsam zu denen war mit denen ich vereinzelte Aufträge gemeinsam aufnahm. So zeigte ich diesen auch eine weitere Seite an mir. Meist bestand diese Seite aus einer kühlen Art. Die nicht zwar nicht offen redete, aber dennoch das nötigste sagte. "Jeder ist anders. Nicht jeder zeigt eine Sache gleich. Ich für meinen Teil zeige eigentlich wahnsinnig ungern jemanden wie zerbrechlich ich sein kann. Der Gedanke das ein Freund einen mehr Verletzten kann als es ein Feind tun kann steht dabei im Vordergrund, zumindest für mich ist es so..Andere wiederum zeigen diese Art offen, als ob sie keine angst hätten oder Mitleid erregen wollen mit diesen Zustand.."  Den Gedanken den ich vor wenigen Minuten noch hatte, wurde lauter in meinen Kopf bis ich diesen sagte.

"So wie bei mir.." Ich seufzte innnerlich. Meistens zeigte ich diese Seite nur den Schatten und der Stille. "Unter normalen Zuständen bin ich auch anders..nicht so zerbrechlich und verletzlich wie ich es jtzt bin. Während ich meine Aufträge erledige stehen für mich die dazu gehörigen Aufgaben im Vordrgrund. Ich muss wachsam sein damit diese auch funktionieren können" Fuhr ich fort. Während ich zuhörte blickte ich mehr zu ihm hoch. Seine Worte klangen Schmerzvoll. Erzählten einen kleinsten Teil des Lebens hier unten. Ich schätze er will hier raus..und dieser Weg ist kaum möglich so wie es klingt.. Kurz versank ich in Gedanken. Ich vertraute diesen Mann ein gutes Stückchen, und in seiner Schuld stand ich auch. Es wird zwar lange dauern. Ich weiß nicht ob er denen da oben bereits bekannt ist oder nicht. Es wird auch Monate dauern bis das was ich grade denke klappen wird. Ich muss auf jedenfall schauen das ich öfters ein paar Aufträge annehme die hier erledigt werden müssen. Wenn er mir dann bei  ein paar Aufträgen hilft, kann ich ein gutes Wort für ihn einlegen. Den anderen Leuten erzählen das er gute Absichten hat.. Meine Gedanken kreisten. Vertraute ich diesen Mann schon so weit um ihn zu hier raus zu helfen? Höchstwahrschinlich ja. Ansonsten hätte ich wohl kaum diese Gedanken gehabt. "Es würde zwar lange brauchen. Aber ich  würde dir helfen vom dem zu fliehen vor was du fliehen willt" Es gab bei diesen Satzt kein zögern "Ich stehe ja in deiner Schuld und da könnte ich mich bei dir bedanken eine andere Zukunft zu gestallten" 

Es dauerte einige Sekunden und noch zwei weiteren Abbiegungen als wir erstmal zum stehen kamen. Das Gebäude war ordentlich groß. Aber nicht auffällig als man es schon von weiten hätte erblicken könnten.  Die Dunkelheit schien einen direkt Willkommen zu heißen. Es war still, aber nicht zu arg still als das es einen Seltsam vorkommen konnte. Nachdem Niwan sich ausgehackt hatte zog ich meine Hand zurück zu meinen Körper. Es dauerte keine 5 Minuten nachdem er meinte ich solle hier kurz warten. In dieser Zeit ließ ich meinen Blick über den Ort schweifen. Ich musste auch für mein Sicherheitsgefühl wachsam sein und mir sicher sein das hier kaum etwas Faul war. Ich hörte seine Schritte und blicke in seine Richtung als er wieder kam. Als er bei mir hackte er sich direkt wieder ein. Seine wärme war deutlich zu spüren. Wenige Sekunden später standen wir zu einen Kellereingang der ins innere führte. Bei seiner Frage hin nickte ich Entschlossen. In der Dunkelheit war ich dankbar das ich seine Wärme spürte. "Ja" Antwortete ich auf seine Frage hin

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 12.09.2024 07:41

Niwan bemerkte nicht, dass seine Worte Amunet etwas überrollt hatten, denn diese zeigte es nach außen hin kaum, zumindest nicht weit genug als das Niwan es mit seiner Menschenkenntnis hätte bemerken können. Er nickte leicht, denn es gefiel ihm, dass Amunet ihre Aussage zu Beginn so allgemein gehalten hatte. "Das stimmt. Mit nur einer Seite im Leben kommt man nicht weit. Man muss sein Verhalten immer an seine Gesprächspartner anpassen.  Die einen machen es extremer als andere, wodurch man es nicht direkt als andere Seite erkennt, doch im Endeffekt ist niemand nur eine einzige Person, ganz ohne unterschiedliche Seite." Zumindest hatte er in seinem Leben noch nie so jemanden getroffen und selbst wenn er das je sollte, so wäre er sich sicher, dass irgendwas mit der Person nicht stimmen konnte, sie vielleicht krank war. Somit hatte er auch indirekt Amunet einen Grund für seine andere Seite oder Seiten gegeben.  Dies war natürlich nicht der einzige, aber ein sehr allgemeiner Hauptgrund. Aber Amunet hatte recht. Je mehr man Leuten vertraut, desto mehr Facetten von seinem selbst konnte man dem anderen zeigen, auch wenn eine Person niemals in der Lage dazu sein wird  alle verschiedene Seiten einer Person zu erleben. 

"Wobei es natürlich auch einen Mittelweg gibt. Auch wenn man sich nicht brechen lässt, heißt es nicht, dass man automatisch aus seiner persönlichen Hölle raus kommt. Man kann auch noch immer darin feststecken und jeden Tag aufs neue gegen diese kämpfen.", gab der Mann zu bedenken. Er verstand den Gedanken von Amunet und würde ihm auch eine Teilwahrheit zu sprechen, doch konnte er nicht vollständig zustimmen. Ein leises Seufzen entkam Niwan. Denn er wusste um den Wahrheitsgehalt von amunets anschließender Aussage. "Wenn die Oberschicht bereits wäre, so niedere Menschen wie uns aufzunehmen, dann hätte sie uns erst gar nicht nach hier unten verbannt.", gab er mit einem leicht verbitterten Unterton von sich. Er hielt nichts von dieser Aufteilung
 Er wollte den reichen nicht mal unbedingt ihren Luxus nehmen, aber es sollte eine Chancengleichheit herrschen. Reiche sollten fallen können und Arme aufsteigen, aber nicht nur in Ausnahmefällen durch sehr viel Glück. Es sollte Gang und Gebe sein, wahrlich harte Arbeit sollte sich auszahlen. 

Niwan hatte nur am Rand bemerkt, dass Amunet nicht mehr so rot war, jedoch wunderte es ihn nicht, schließlich hatte die Frau neben ihm keinen Grund mehr dazu verlegen zu sein. Sie mussten noch zwei Mal abbiegen, bis sie schließlich vor einem großen Gebäude zum Stehen kam. Niwan blickte sich aufmerksam um. "Warte kurz hier.", bat er Amunet ehe er sich bei ihr aushakte, um einmal ums Gebäude zu gehen. Er wollte sicher gehen, dass niemand hier war, dass es keine Gefahren gab, bevor er Amunet in dieses Haus führte. Nachdem er nichts gefunden hatte, ging er wieder zurück zu Amunet. "Alles sicher.", bot ihr wieder seinem Arm zum einhaken an und führte sie zu einem Kellereingang des Hauses. Dieser ging dabei vollkommen.en unter in der Dunkelheit, konnte man ihn nur finden, wenn man auch wusste, dass dieser dort war. "Wir müssen hier durch das Fenster klettern. Schaffst du das?" Mit fragenden Blikck, den man kaum noch erkannte in der Dunkelheit sah er zu seiner Begleitung. 

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Niwan am 12.09.2024 07:20

Niwan war dankbar dafür, dass Lilli und er in Stille den kurzen und doch so langen Weg gingen. Zwar hätte es ihn sicher etwas von dem Schmerzen abgelenkt, aber er hätte gleichzeitig auch nicht mehr die Konzentration gehabt, um einen Fuß vor den anderen zu setzen. Denn dies verlangte ihm alles ab. Er starrte nur so auf den Boden, stellte sich vor wie sein Fuß auf die Atille ging, auf die er sich fokussiert  solange, bis der Fuß sein Ziel erreicht hatte, nur um dann das Ganze mit dem nächsten Schritt zu wiederholen. Zu seinem Glück war es nicht sonderlich verwunderlich, wenn jemand hier zu Boden starrte. So konnte auch niemand sein Veilchen oder das Blut an seiner Lippe sehen. Den Hinweis, dass sie bewusst nah an der Hauswand entlang liefen verstand Niwan sogar in seinem geschwächten Zustand noch. Sie würde ihn nicht vollständig tragen können, was er nachvollziehen könnte. Andersherum wäre es wohl nicht anders. Und so versuchte er sich nicht allzu sehr auf der Frau neben sich abzustützen.  Zwar wollte er sich nicht an der Qans stützten, da er wusste, dass es gefährlich sein konnte, doch hin und wieder glitt seine Hand an der Mauer entlang, damit er zumindest nicht sein Gleichgewicht verlor. 

Es fühlte sich so an, als wären sie eine Ewigkeit unterwegs. Er begann auch bereits zu schwitzen, da dieser kurze Wege eigentlich viel zu anstrengend für seinen Körper war. Doch er zog, so gut er konnte, durch. Als sie am Ende der Gasse ankamen, und Lilli eine Kiste für ihn zurechtstellte, versuchte er sich langsam auf diese niederzulassen. Jedoch plumpste er mehr darauf als alles andere, weswegen er noch mal scharf die Luft zusammenzog und gerade so noch einen Schmerzensschrei verhindern konnte. Immerhin saß er jetzt und musste sich nicht mehr anstrengen zu stehen. Bei den Worten von Lilli blickte er zu dieser auf. "Danke", sagte er leise mit krächzender Stimme. Er begann sein Oberteil etwas hochzuziehen, um zu sehen, ob seine Winde da noch immer blutete.  Dies konnte er jedoch nicht direkt erkennen, weswegen er sein Shirt noch weiter hoch zog und somit der Frau seinen mageren Körper präsentierte. Eine Sache die er normalerweise ungern machte  wusste er, dass es eine Schwäche seinerseits war, dass er so extrem schmal war, doch darüber dachte er nicht nach, wollte er nur die Wunde in Ruhe ansehen können, um endlich feststellen zu können, dass dmsie kaum noch blutete. 

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Amunet

25, Weiblich

  Unterschicht

Söldner Oberwelt 1 Silberstern

Beiträge: 160

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Amunet am 11.09.2024 17:22

Ein neugieriger Blick der auch voller Aufmerksamkeit war durchbohrte mich förmlich. Anscheinend hatte ich etwas mehr über Nowan heraus gefunden als das er es jemals offen sagen könnte und wollen würde. Kurz glaube ich in seinen Blick denn ich ohne jegliches zögern erwiderte ein Fasziniertes Funkeln gesehen zu haben. Es war so schnell gekommen und gegangen wie ein Blick seine Bahnen so tief wie nur möglich schlug. "..Nichts zu danken" Kurz hatten mich diese Worte etwas überrolt, als er glaubte er müsste sich für diese Worte bedanken. "Jeder hat mehrere Seiten an sich..darunter gibt es immer welche die man anderen überhaupt nicht zeigen will oder kann. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Deswegen werde ich dich auch nicht Fragen wie es bei dir aussehen mag. Es ist wie ein Geheimnis was niemand sehen darf außer man Vertraut einer Person so weit einen dies zu zeigen." Und selbst muss man aufpassen..ein geglaubter Freund kann einen immer noch das Messer in den Rücken rammen. Einen innerlich brechen. Dies war ein Gedanke den ich im Kopf weiter sagte. Selbst ich hatte so Seiten an mir die ich niemanden einfach zu zeigen würde. Während der eine fasziniert wäre, wären andere unter Schock weggerannt und andere wiederum hätten das Bedürfniss verspürt mir diese Last weg zu nehmen.

Als er den Blich nach einigen Minuten wieder nach vorne richtete, tat ich es ihm gleich. Aus den Augenwinkel heraus, sah ich zu ihm hoch. Der Schmerz an meiner Hüfte war langsam kaum noch spüren. Bei den langsamen Bewegungen konnte sie wohl kaum wieder aufreisen. Auch die Hitze war schon ganz abgeschwächt. Würde ich mich nicht ruckartig und ungünstig Bewegen, konnte die Stelle deutlich schneller verheilen. "Und statt sich völlig brechen zu lassen, wurden sie zu dem was sie Heute sind um den entkommn zu können.." Vielleicht gab es eine möglichkeit diesen etwas helfen zu können ohne das sie es bemerkten. Es würde wohl kaum einer direkt sagen was er alles für Probleme und sorgen hatte.  "Und wahrscheinlich ist das sehr schwierig, gar unmöglich für die meisten..Die Leute höherer Possitionen bleiben am liebsten unter sich und würden kaum jemanden eine Chance geben der gesucht wird oder nicht mal von ihren Stand kommen" Sagte ich ruhig und mit leicht ernster Stimme. Die meisten dieser Personen blickten nicht mal auf das Volk, sprachen nur in den hohen Kreisen. 

Allmählich verschwand die röte aus meinen Gesicht und mein Herz kehrte zu einen normalen Tempo zurück. Das ich so eine Seite haben konnte, glaubte ich immer noch nicht wirklich.In manchen Situationen könnte es meine Aufmerksamkeit stören und somit mich in tiefe Gefahr begeben. Langsam wurde es immer dunkler als ich von den Gedanken abließ und die Gegend etwas anschaute. Mein Körper spannte sich nicht an, gleiche galt auch fürs Entspannten. Ich war weit aus schlimmeres gewohnt als die Dunkelheit die einen Trost spenden konnte. Da ich Niwan nur minimal beobachtete bemerkte ich erst 1,2 Minuten später das er sich etwas entspannt hatte. Fühlte er die Sicherheit des Ortes? Dieser Dunkelheit? Was anderes konnte ich mich kaum erklären. Sollte hier etwas nicht stimmen, so hätte sich sein Körper angespannt und wäre wachsamer geworden. Im schlimmsten Fall konnte es aber auch eine Falle sein? Eine Trügerische Sicherheit die einem das Messer vor den Augen in den Körper stoß. An sowas konnte ich zum Glück geradewegs nicht denken. "Wir werden es gleich sehen" Sagte ich ruhig

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Tallulah

20, Weiblich

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Die Elite Mitglied Oberwelt 1 Bronzestern 2 Bronzesterne

Beiträge: 71

Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan

von Tallulah am 11.09.2024 15:38

Zwar war Talli nicht der größte Freund von direktem Körperkontakt, doch war dabei lediglich meistens die Freiwilligkeit das Problem. Hier handelte es sich um eine Notwendigkeit und sie hatte es von sich aus angeboten und damit war es gut. So stüztzte sie Niwan so gut sie konnte, immernoch genaustens drauf bedacht, nach Außen nicht zu auffällig zu wirken. Doch für jemanden der sie nur im Vorbeigehen wahrnahm, sollten sie nicht viel mehr als wie ein spazierendes Paar wirken. Menschen waren wirklich erschreckend einfach zu täuschen, wenn sie sich nicht ernsthaft bemühten genau hinzusehen. Auch Talli hatte diese Lektion auf unschöne Weise lernen müssen. Doch sie streifte die Gedanken an die Verganheit ab und widmete sich der Gegenwart, die in ziemlich lediertem Zustand an ihrem Arm hing. 

Langsam setzte sie sich in Bewegung, sodass Niwan gut mitkam. Immer an der Wand entlang, sodass er sich im Notfall auch da abstützen konnte. Da Talli nicht allzu stark war, bezweifelte sie ihn komplett tragen zu können, sollte die restliche Kraft seine Beine vollends verlassen. Doch sie kamen gut voran. Kurz hatte das Mädchen überlegt ihm einfach irgendetwas zu erzählen, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken, doch kam sie zu dem Entschluss, dass es schlauer wäre, wenn er seine verbleibende Energie darauf konzentrierte zu laufen. Für alles andere war später auch noch Zeit. Und so schwieg sie den Weg über und beachtete stattdessen aufmerksam die Umgebung.

Und so erreichten sie tatsächlich ihr Ziel. Eine schmale Seitengasse, der einzige Zugang zu einem seit längerem leerstehenden Gebäude. da dieses leider verrammelt war, konnte sie nicht rein. Jedoch war der Zugang zum Haus der einzige Sinn der Gasse, sodass sich niemand aus versehen hier her verirren würde. Perfekt für den ihr zugedachten Sinn. An der Hauswand am Ende der Gasse angekommen zog Talli eine Kiste herbei auf die sich Niwan setzen konnte. "Geschafft." Lobte sie ihn. Aufmunternde Worte, so hoffte sie, sollten ihn motivieren durchzuhalten.

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Niwan
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)

von Niwan am 11.09.2024 07:14

Niwan hatte seinen Blick aufmerksam und neugierig auf Amunet gerichtet. Für den Moment achtete er nicht mal mehr auf den Weg, wohin sie gingen. Er wollte wissen, was Amunet meinte und er war zusätzlich etwas fasziniert,  dass sie nicht mal lange nachdenken musste, um ihm die gewünschte Antwort zu geben. Ihn freute es etwas zu hören, dass er als freundlicher und hilfsbereiten galt  als die meisten anderen hier. Zwar wusste er, dass er zu einem Großteil nur so war, weil es musste, denn er konnte sich Unfreundlichkeit nicht erlauben. Man hatte ihn nicht mit einem starken, breiten, muskulösen Körper gesegnet, daher durfte er nicht zu sehr negativ auffallen. Doch was ihm nicht so gefiel war, dass Amunet meinte es gäbe noch eine andere Seite an ihn. Denn sie hatte damit recht. Gut, genauer betrachtet war das auch ziemlich logisch. Niemand hatte nur eine Seite, die er direkt, immer und allen präsentierte. Den Missfallen ließ er sich gekonnt nicht ansehen. "Ich glaube ich muss mich beinahe schon bedanken, bei diesem herzlichen Kompliment. ", meinte er freundlich. 

Niwan richtete seinen Blick wieder nach vorne, um wieder mitbekommen zu können, wohin die Reise eigentlich ging, besonders, da er aktuell er derjenige war, der entschied, wo es lang ging. "Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich denke so einen Tag haben die meisten, die hier oder an ähnlichen Orten wie diesen Leben bestimmt schon hinter sich. Ehrlich gesagt  kann ich es auch niemanden verübeln,  wenn sie diesem Drang nachgeben, anstatt weiter zu kämpfen." Nicht, dass Niwan ebenso handelte, offensichtlich,  sonst würde er wohl kaum hier stehen, aber er wusste wie hart es hin und wieder sein konnte, wenn man nicht mehr wollte, wenn man einfach keinen Grund mehr sah und vielleicht auch wirklich keinen mehr hatte, um all die Qualen weiter auszuhalten. "Wenn man es richtig anstellt, kann einen diese Stadt auch wahrlich belohnen. Man muss es nur aus dem Untergrund herausschaffen."

Zwar bemerkte er das Zögern von Amunet, doch ging er nicht weiter darauf ein. Denn auch wenn er sich denken konnte, was dieses bedeutete, so würde er sich an das richten , was sie sagte, denn er konnte schließlich nicht in ihren Kopf nehmen. Er wollte sich auch nicht die Dreistigkeit heraus nehmen und behaupten, dass sie etwas ganz anderes wollte, als sie selbst von sich gab. Er würde schließlich auch nicht wollen, dass man es bei ihm machte. Als sie dann allerdings selbst verbal einlenkte, konnte er ein belustiges Schnauben nicht unterdrücken, da er sich so in seinem Gedankengang bestätigt sah. "Im besten Fall kannst du dort die Nacht über schlafen und das Problem erledigt sich so von selbst." Je weiter die beiden gingen, desto dunkler wurde es. Im ersten Moment konnte es gruselig wirken, doch wenn man sich der Dunkelheit erst einmal richtig hin gab, so spendete sie doch etwas Schutz. Auch Niwan schien sich etwas zu entspannen, denn  er kannte den Ort, er wusste, dass ihm hier nichts passieren würde. Denn andernfalls würde es sich anders anfühlen, nicht so bedrückend dunkel und einsam. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2024 07:20.
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