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Raptorenrudel
von Reisender am 27.11.2024 20:46Bleib stehen, Fremder! Du hast gerade das Raptoren Revier betreten, wenn du nicht gekommen bist um dich dem Rudel anzuschließen dann solltest du besser wieder verschwinden, denn die Velociraptoren mögen keine Eindringlinge!
Die Webseite ist noch nicht komplett fertig, aber ich würde mich über Hilfe sehr freuen. Ich weiß dass viele auf yooco umgestiegen sind aber ich möchte lieber bei Homepage Baukasten bleiben weil ich damit vertraut bin.
das-rudel-der-raptoren.de.tl
Re: sinners forged in the flame
von Cole am 20.11.2024 12:51Unter der schweren Lederschürze blähte sich eine durchtrainierte Brustpartie. Anspannung tanzte über Coles Nackenmuskulatur, entlang seiner Arme und dem hernieder preschenden Hammer. Ein Uhrwerk unbarmherziger Schläge, welches die Klinge des Metzgers schmälerte und - von der Spitze ausgehend – in die Form eines Beiles zwang. Womöglich würde dem nervenaufreibenden Grunzen aus dem Hinterhof schon bald ein Ende gesetzt werden? Seine Brauen schoben sich leicht zusammen und schufen eine engstirnige Falte. Eine Rinne, welchen der Schweiß auf seinem Weg über die Nasenspitze hinweg (und von dort aus in die Tiefe stürzend) zu nutzen wusste. Zischend landete er auf dem Amboss, mutierte zu Dampf und verklang in der knisternden Glut, als Cole seine Arbeit neu erhitzte.
Den kurzen Moment der Ruhe nutzend sah sich der durchweichte Schmied um, ergriff ein rußfahles Tuch und tupfte sich die Feuchtigkeit von der Haut – sowie die Anspannung von den Schultern. Nicht mehr lange, dann hätte er die schweißtreibende Arbeit hinter sich...konnte Ellie in die Werkstatt hohlen und sich ein Päuschen gönnen. Andächtig wandte er sein Haupt abermals zu den Flammen, schnippte den Lappen haarscharf an einem Schemel vorbei und nahm die Zange wieder auf.
Der Stahl glühte wie die Morgensonne. Und er wog schwer, als Cole ihn ohne lange zu zimpern, über die Kante in den Bottich hob. Wasserdampf, siedend heiße Blasen und eine Gänsehaut durchdrangen den Raum, sickerten bis in die hintersten Ecken der Schmiedewerkstatt.
Es war geschafft – auch wenn seine Schöpfung fauchte und wütete, wie ein Kleinkind am Badetag. Leise seufzend richtete sich der Dunkelhaarige zu voller Größe auf. Bald war es wieder soweit. Nur bereit dafür... das wäre er wohl nie.
„Sie wird bestimmt wieder den gesamten Wohnraum fluten" prophezeite er sich düster und verräumte sein Werkzeug. Den Hammer. Die Zangen.
Er wusste ein gutes Weilchen um den Besucher, bevor er ihn in der blankpolierten Klinge einer Axt erblickte. Den Schemel leise knirschend - und untermalt von einem stechenden Paar Augen - hörte, welches seinem Mundwinkel etwas dringlichst benötigte Arbeit versprachen.
Die mit Narben übersäte Hand tastete nach dem Lappen, verblieb erfolglos und missbrauchte letztlich den Hemdzipfel für eine Reinigung der soeben verwendeten Zange. „Gehen dir die Tabak-Taler zur Neige?"
Mit einem leisen Klicken setzte Cole das Instrument an seinen vorgesehenen Platz, machte auf dem Absatz kehrt und betrachtete den unweit entfernten Tagelöhner mit so etwas wie einem amüsierten Funkeln. Kein „Howdy" oder „Ach wie schön das du deinen knackigen Hintern auch mal wieder durch die Pforte schwingst." Dafür war er einfach nicht der Typ. Kurz und prägnant – meist mit einem leicht genervten Unterton – kommunizierte er seine Meinungen bevorzugt nonverbal.
Auch dieses Mal verschränkte der Schmied die Arme, lehnte sich zurück und machte sich ein eigenes Bild von dem Mann, welchem er einst über den Weg gestolpert war. „Scheinbar ist bei dir noch alles dran," lautete das mildere Fazit, gefolgt von einem schwunghaften Abstoßen seines Körpers. Dann stand er auch schon vor ihm, blinzelte auf den Anderen hinab und löste die stramm gebundene Schleife der Lederschürze. „Flynn."
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: Niwans Abmeldung
von Niwan am 25.10.2024 11:39Ich pack es einfach mal hier mit drunter. Ich würde mich gerne nochmal abmelden aus privaten Gründen. Diesmal bitte bis zum 30.11.2024. Ich hoffe, dass ich hin und wieder mal vorbei schauen kann, werde aber für nichts garantieren.
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan
von Niwan am 21.10.2024 17:14Eher halbherzig beobachtete wie Tallulah zwei kleine Flachmänner aus ihrem Mantel holte. Niwan vermutete, dass darin wohl Flüssigkeiten waren, um die Wunde auszuspülen. Was genau nun darin war konnte er aber nur vermuten. Ganz gleich was es war, er hoffte nur, dass es die Wunde nicht noch mehr infizierte und auch nicht all zu weh tun würde, wenn man mit der ominösen Flüssigkeit die Wunden ausspülen würde. Auch auf den Inhalt des Mäppchens achtete er kaum, denn es fiel ihm zunehmend schwerer sich zu konzentrieren. Ihm wurde langsam aber sicher allmählich schwindelig. Er hasste das Gefühl, er musste sich zusammenreißen um noch wirklich in der Situation zu bleiben, was die Schmerzen aber ziemlich schwer machten. Denn es war doch so viel einfacher sich dem Wunsch, der Begierde des Körpers nach einer kurzen, kleinen Ohnmacht, hinzugeben. Doch er wusste, wenn er dies tun würde, so wäre es sein Ende. Dann hatte er keine Chance auf Rettung, was umso dämlicher wäre, weil hier ein junges Mädchen dazu bereit war ihm zu helfen, ihm im warsten Sinne des Wortes sein Leben zu retten.
Bei den Worten, welche er leicht dumpf wahrnahm, musste er schlucken. Na super, ausgerechnet er sollte das erste Versuchskaninchen seiner Retterin sein. Ein tiefes Seufzen entkam ihm, woraufhin er direkt seine Augen zusammenkniff, weil es doch schmerzhafter war als gedacht. Er wusste, er musste es einfach hinnehmen und hoffen, dass die Person vor ihm, recht hatte mit ihrem Optimismus. Denn selbst wenn er ihre Hilfe nicht annahm, würde er es sicher nicht überleben. Also was hatte er schon zu verlieren. Im schlimmsten Fall ging er bei der Hilfe von ihr drauf, aber im besten Fall würde er es überleben. Und diese Variante gab es nur mit ihrer Hilfe. Dadurch nickte er nach einem kurzen Augenblick. "Bereit.", erwiderte er.
Re: A helping hand from above | Tallulah & Niwan
von Tallulah am 18.10.2024 10:34(Ich dachte ich hätte geantwortet und mich gewundert, warum nix passiert XD
Während Niwan dabei, sich mit seinem Schicksal abzufinden, zog Talli aus einer weiteren Manteltasche zwei kleine Flachmänner heruas. Einer enthielt Wasser, sonst zu trinken für sie selbst, da sie selbst nichts anderes trank. Daher war es auch aus ihrem haushalt im weißen Viertel und so sauber, wie man es in der Stadt nirgends sonst bekommen könnte. Der andere enthielt irgendein alkoholisches Getränk, dass sie aus einer Flasche dím keller umgegossen hatte. Vermutlich Brantwein, auf jeden Fall dem geruch zu urteilen etwas härteres. Dieser diente dem Zweck, Eindruck zu machen. In dieser Gesellschaftsshciht hier war es denkbar einfach mit einem angebotenen schluck Alkohol einen guten Eindruck zu machen. Nun würde er anderem Zweck dienen müssen. In der Mappe befanden sich indess eine Nadel, Faden und ein sauberer Verband. Zwar bisher noch nicht verrwendet, was sie noch Niwan schonend beibringen musste, wo er doch gerade danach fragen musste. Aber die Jahre ihrer Untergrundausflüge hatten Talli gelehrt, immer ein kleines Care-Paket dabei zu haben.
"Ich weiß wie es auszusehen hat und Kleider nähen ist schließlich auch nichts anderes." Antwortete sie deshalb mit fester Stimme. Natürlich hatte sie schon dem örtlichen Arzt über die Schulter gesehen, so neugierig wie sie war. Vor allem seit ihre Ausflüge häufiger und die Wahrscheinlichkeit das Wissen zu benötigen gestiegen war, aber ausprobiert hatte sie es selbst nicht. Jedoch konnte es in der tat ja nicht so schwer sein und die Zuversicht in ihrer Stimme sollte ihren ersten Patienten beruhigen, so zumindest der Plan. "Bereit?" Fragte sie also zur Sicherheit noch einmal.

Warrior Cats: Der SumpfClan
von Reisender am 10.10.2024 08:31Hallo, mein Name ist Libellenstern und ich bin die Anführerin des SumpfClan, einem starken, mutigen und loyalen Clan. Ich würde mich freuen wenn du ein wertvolles Mitglied wirst. Manchmal trifft man außerhalb des Clans auf Streuer die oft freundlich oder feindlich gesinnt sind und die zahmen Hauskätzchen leben behütet bei ihren Zweibeinern. Aber es gibt auch noch andere Tiere wie zum Beispiel Füchse oder Wölfe denen wir oft unsere scharfen Krallen zeigen müssen. Und? Möchtest du Teil des SumpfClan sein? Wir erwarten dich!
der-sumpf-clan.de.tl
Niwan
Gelöschter Benutzer
Re: Kleiner Rückzug im Mondschein ( Niwan & Amunet)
von Niwan am 08.10.2024 17:43Aufmerksam lauschte Niwan den Worten von Amunet. Sie berichtete ziemlich neutral, sehr gefasst über die Situation. Niwan konnte sie dabei gut verstehen, denn er sah das ganze genauso. Er wusste bisher ziemlich viel von Amunet, besonders wenn man bedachte, dass er sie nicht mal einen ganzen Tag lang kannte. Sicherlich musste nicht alles, was sie heute erzählt hatte, der Wahrheit entsprechen, dennoch hatte sie sich von Außen betrachtet verwundbar und verletzlich gemacht. Er selbst hingegen hatte kaum etwas über sich preisgegeben, zumindest bei weitem nicht so offen wie seine Gesprächspartnerin, Amunet hatte das gut zusammengefasst,. "Ich verstehe deine Gedanke, so laut ausgesprochen, mag es etwas merkwürdig klingen und mit einem unguten Gefühl behaftet sein. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir uns irgendwann noch mal, und du bekommst die Gelegenheit auch von mit mehr kennenlernen zu können. Nur wie du bereits gemerkt und selber auch indirekt gesagt hast, bin ich nicht der Typ, der von anfang an mit offenen Karten spielt. Dies heißt aber nicht, dass ich dir oder allgemein anderen Menschen automatisch was böses will. Deine Vorsicht kann ich dennoch gut nachvollziehen und ich denke die ist hier im allgemeinen wichtig und sinnvoll."
Ein sanftes Lächeln setzte sich auf das Gesicht von Niwan. "Dafür werde ich dir auch dankbar sein, sollte ich jemals angewiesen sein, auf dieses Angebot zurück zu kommen." Bewusst hielt er seine Aussage eher vage, achtete darauf, dass er es so klingen ließ als würde er die Gegenleistung von Amunet nur annehmen, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe. Er wollte ihr damit eine gewisse Sicherheit geben, ihr das Gefühl geben, dass er wirklich so fair und ehrlich war, wie er vorgab. Nun, an sich war er wirklich fair, über die ehrlichkeit hingegen ließ sich streiten. Er selbst war der felsenfesten Überzeugung, dass er kein falsches Spiel mit Amunet spielte.
Er bemerkte nicht, dass Amunet erneut errötet war. Ihm wäre es aber auch nicht aufgefallen, wenn die Lichtverhältnisse an diesem Ort besser gewesen wäre, denn er war viel zu sehr darauf fixiert gewesen sich umzusehen, festzustellen, dass sich kaum etwas geändert hatte, dass dieser Ort noch immer ein sicherer Hafen sein konnte. Dies gab Niwan Sicherheit, es war ein Anker für ihn, auch wenn er den Ort eigentlich nicht mehr brauchte, da er mittlerweile eine eigene Unterkunft hatte. Aber zu wissen, dass man im Fall der Fälle immer noch einen Ort hatte, wo man, zumindest hin und wieder, hinkonnte, war gut. Man brauchte solch ein Ass im Ärmel, sonst war man in einer Welt wie dieser wahrlich aufgeschmissen und viel zu lange hatte Niwan eben dies nicht gehabt. Er nickte zustimmend. "Ich denke, das wird einer deiner besten Nächte überhautp sein.", meinte er eher scherzend, denn er wusste dafür nun doch zu wenig über die Frau um wissen zu können, wie die Nächte in der Regel bei ihr aussahen. "Ich würde aber auch nicht mehr all zu lange bleiben. Du bist sicherlich müde und erschöpft. Eine gute Portion Schlaf wird dir sicher mehr als nur gut tun."
Ein Fantasy RPG dass sich auf Mitglieder freuen würde
von Reisender am 06.10.2024 15:59Eine Welt, die der Euren gleicht, aber total anders ist, den hier können die Tiere mit den Menschen sprechen. Ein riesiger Wald, wo die Bäume lebendig sind und immer wieder an verschiedenen Stellen stehen, ein wunderschöner klarer See, indem sich der Regenbogen spiegelt...ja, das ist die fantasievolle und magische Welt Dryadalis...aber so schön diese Welt hier auch sein mag, lauern überall Gefahren und dein Leben könnte rasend schnell beendet werden, daher sei immer wachsam. Während Haustiere mit ihren Menschen ein behütetes Leben führen und einige dieser Menschen unterschiedlichen Berufen nachgehen, haben sich Hunde, Wölfe und Füchse zu einem Rudel geschlossen und kämpfen in den Wäldern Tag für Tag um ihr Überleben. Es gibt aber auch wilde Tiere, die nicht in dem Rudel leben und ihre Freiheit voll und ganz genießen, trotz den vielen Gefahren. Manchmal kommt es auch vor, dass sich weitere Wölfe und Füchse dem Rudel anschließen. Das Lager des BlumenhundeRudels liegt nicht weit vom lebenden Wald entfernt und ist mit einer großen, dichten magischen Blumenhecke umzäunt, sodass es von den gefürchteten Wendigos und blutdurstigen Dämonen geschützt ist. Diese Blumen strahlen ein mysteriöses kraftvolles helles Licht aus, welche dunkle Wesen davon abhält in das Lager einzudringen.
Ein schwarzer Hund trat zu dir.,,Hallo, mein Name ist Blackstar und bin der Alpha des BlumenhundeRudels. Du möchtest dich anschließen? Sehr toll. Komm mit, ich bringe dich ins Lager, dort kannst du dich den anderen vorstellen, sie werden dich bestimmt mögen."der schwarze Hund machte mit der rechten Vorderpfote eine freundliche Geste, was hieß, dass du ihm folgen sollst. Du fragst ihn, was ein Rudel genau ist, da du so etwas nicht kanntest. Der Hund mit dem Namen Blackstar blieb stehen und sah zu dir.,,Ein Rudel ist wie eine große Gruppe...wie eine Familie. Du kannst zum Beispiel Zeta sein und andere Rudel-Mitglieder heilen, wenn diese sich verletzt haben oder krank sind. Als Epsilon bist du für die Beute zuständig, damit das Rudel immer genug Nahrung hat. Vielleicht wirst du auch den Rang Beta erreichen oder selbst einmal Alpha sein und das Rudel führen. Wer weiß. Irgendwann wirst du einen Gefährten haben und eigene Welpen großziehen."
Du hattest dem Alpha des BlumenhundeRudels aufmerksam zugehört und dir gefiel, was er dir über das Rudel erzählte. Plötzlich erklang hinter dir und Blackstar teufliches knurren. Ein Tierdämon trat aus dem Gebüsch, dessen Augen immer röter und röter wurden, er war hungrig auf Blut. Du und der schwarze Hund rannten los, der Dämon laut knurrend hinterher. Im letzten Moment konntet ihr durch die Blumenhecke schlüpfen und dem Dämon so entkommen, welcher nun vor dem kraftvollen hellen Licht zurück wich.
Wo möchtest du dazu gehören? Zum Rudel? Zu den Wildtieren? Zu den Haustieren? Zu den Fantasiewesen oder zu den Menschen?
Wie wird dein Abenteuer beginnen? Finde es jetzt heraus!
das-blumenhunde-rudel.de.tl
Re: Fear and desire | Flynn & Mavie
von Flynn am 22.09.2024 20:58Der Gestank auf dem Marktplatz war heute unerträglich. Flynn war sowieso nicht schon gern hier, aber heute hätte er sich am liebsten wieder in seinem Keepsake Laden verkrochen und hätte ihn nicht verlassen. Martini folgte ihm auf den Fuß und wagte es nach seinem strengen Blick auch nicht mehr, an irgendwelchen Pfützen von fragwürdigem Inhalt zu schnüffeln. Neue Munition war alles, was er brauchte - das Wissen begrenzte Kugeln zu haben verlieh dem Phantom ein unangenehmes Gefühl - wie eine Vorahnung. Was, wenn ausgerechnet heute etwas passieren sollte? Wenn er sich von Kugeln durchsieben ließ, stünde die Bande ohne einen Kopf da - ohne das kleine schwarze Büchlein in der Innenseite seiner zerschlissenen Jacke waren die Crimson Eyes verloren. Jahrelange, sorgsam zusammengetragene Informationen, Gerüchte sowohl wie sichere Uhrzeiten und Routinen. Nervös huschte Flynns Blick über den Platz. Das alles war Crimson Eyes Gebiet - nur selten wagte es ein Sheriff, sich hier unten blicken zu lassen, und dennoch wurde er das Gefühl nicht los, dass etwas---unvorhersehbares geschehen würde.
Und oh, Flynn hasste Unvorhersehbares.
Ein süßlich schwerer Geruch lag in der Luft - der Vorbote eines spät kommenden Herbstregens. Der staubige Boden auf dem Platz schrie bereits danach, wollte sich in eine Schlammgrube verwandeln, in der sich die Straßenkinder um eine Brotkante prügelten. Mit einem grimmigen Ausdruck im Gesicht stapfte Flynn mitsamt seines Hundes an einen der Stände, um den vorhandenen Pulvervorrat zu begutachten. Der Händler zeigte ihm seine halb vergammelten Zähne und nannte eine Zahl, die viel zu überteuert war. Sorgsam knüpfte Flynn die ersten drei Knöpfe seines Hemds auf und entblößte die rote Tinte, die unter seine Haut gestochen war. Kalte Angst legte sich auf die Miene des Händlers und er schob ihm das Pulver mitsamt des kleinen Kugelvorrats über die Theke. Das Phantom bedeckte sich wieder und ließ einen Taler über die Theke springen. "Ich war nie hier.", sagte er und strafte den Mann mit einem kalten Blick. Der Ausdruck der reinen Panik auf seinem Gesicht zeugte davon, dass er ihn nicht verraten würde. Zu wichtig war ihm sein Leben.
Fear and desire | Flynn & Mavie
von Mavie am 21.09.2024 15:56Düster zogen die Wolken über den Himmel, ein Wechsel von Licht und Schatten, wobei das Dunkle überwog. Die schmalen, finsteren Gassen schäbiger Häuser, die zu beiden Seiten über ihm aufragten, zogen sich wie ein Labyrinth durch das Viertel. Mavie wusste, welche Risiken er auf sich nahm, während er sich hier runter wagte, an eingefallenen, wilden Gestalten vorbei, Abscheu im Blick.
Diese Abscheu kann ich erwidern. Seht mich an, traurige Wesen.
Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Zügen, die falsche Freude, nicht Teil dieser Welt zu sein. Nicht mehr. Oder? Doch es war auch kein Akt der Verzweiflung, der Mavie zwischen diese Menschen trieb, in Kleidung, die ihn weder sonderlich reich, noch arm wirken ließ, unauffällig war, ihn mit nichts in Verbindung brachte, das nicht sein sollte. Es war schlichtweg das kleinere Übel, die Informationen, die Mavie brauchte, auf diese Weise zu erhalten, die Not eines Spions, der sich für seine Aufgabe an einen Ort wagen musste, den er normalerweise vermied.
Der Schwarzmarkt dürfte ganz in der Nähe sein. Abscheulich wie die Nacht. Die doch so schön sein kann.
Erst die rufenden Stimmen in der Ferne lenkten Mavie ab, durchbrachen diesen Moment der Stille, der hier in den Straßen recht selten aufzufinden war.
M A V I E
Krähe
An eternal desire for influence, wealth and power. Control is everything.
» It's a game. Just a game. I will hold you; not for honor, just to see the fading beauty of your lovely eyes. «



Even as a child I've always gone my way.
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Antworten














